Ehemalige Förderschule soll zu Wohnraum werden

Investoren wollen in Dahlem-Schmidtheim acht Mietwohnungen, teils barrierefrei ausgeführt, erstellen

Dahlems Bürgermeister Jan Lembach (v.l.), Marilena Schümchen, Ortsbürgermeister Hans-Josef Bohnen, Erwin Bungartz (Gemeindeverwaltung Dahlem), Roman Rechholtz und Kurt Schümchen vor dem ehemaligen Schulgebäude. Foto: Gemeinde Dahlem
Dahlems Bürgermeister Jan Lembach (v.l.), Marilena Schümchen, Ortsbürgermeister Hans-Josef Bohnen, Erwin Bungartz (Gemeindeverwaltung Dahlem), Roman Rechholtz und Kurt Schümchen vor dem ehemaligen Schulgebäude. Foto: Gemeinde Dahlem

Dahlem-Schmidtheim – Nach dem vergangenen Schuljahr musste der Förderschulstandort in Schmidtheim aufgrund der politischen Vorgaben auf Betreiben der Bezirksregierung Köln nach mehreren Jahrzehnten erfolgreicher Arbeit geschlossen werden, wie Jan Lembach, Bürgermeister Gemeinde Dahlem, mitteilt: „Das war und ist bedauerlich, da den betroffenen Schülerinnen und Schülern dieses wohnortnahe Schulangebot nicht mehr zur Verfügung steht und weitere Wege zur Förderschule nach Schleiden in Kauf genommen werden müssen.“

Sofort nach der Schließung der Schule und Räumung des Gebäudes habe sich die Gemeindeverwaltung um eine standortverträgliche Nachnutzung der Gebäude bemüht, jetzt seien die Gespräche über den Verkauf der Immobilie abgeschlossen worden.

Käufer und Investoren aus dem Ort Schmidtheim haben den Komplex erworben und wollen die ursprünglichen Schulräumlichkeiten zu acht Mietwohnungen zwischen 57 und 166 Quadratmeter Größe, teils barrierefrei ausgeführt, ausbauen. Die Schmidtheimer Unternehmer Marilena Schümchen und Kurt Schümchen sowie Roman Rechholtz aus Schmidtheim haben dazu eine Projektentwicklungsgesellschaft gegründet. Rund eineinhalb Jahre Bauzeit planen die neuen Eigentümer für das Projekt ein.

(epa)

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