Wasserburgen-Route für Fahrradfahrer noch attraktiver

 383 Kilometer lange Hauptroute neu ausgewiesen, durch weitere Querverbindungen insgesamt 470 Kilometer langes Radwegenetz

Burg Satzvey ist eine der zahlreichen Burgen auf der Wasserburgenroute. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Burg Satzvey ist eine der zahlreichen Burgen auf der Wasserburgenroute. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Eifel/Städteregion – Das Städtedreieck Aachen, Bonn und Köln beheimatet mit rund 120 Wasserburgen und Schlössern eine derart große Anzahl, dass die Region damit europaweit spitze ist. Um Gästen diese Besonderheit näher zu bringen, wurde von einigen Jahren die Wasserburgen-Route für Fahrradfahrer ausgewiesen. Nun haben die beteiligten Tourismusorganisationen und fahrradfreundlichen Kreise bzw. Städte entlang der Strecke – Nordeifel Tourismus GmbH, Rhein-Rhein-Erft-Tourismus, Rhein-Voreifel Touristik, die Kreise Düren und Euskirchen, die Städteregion Aachen sowie die Stadt Bonn – die Radroute weiter attraktiviert.

So wurde eine 383 Kilometer lange Hauptroute neu ausgewiesen, die um weitere Querverbindungen zu einem insgesamt 470 Kilometer lange Radwegenetz ausgebaut worden ist. Dadurch ergeben sich für Radfahrer unterschiedlichste Ausgangs- und Endmöglichkeiten sowie Varianten für Abkürzungen. Da die Wasserburgen-Route steigungsarm ist, werden neben erfahrenen Trekking-Radlern auch Familien mit raderprobten Kindern angesprochen.

Der Streckenverlauf führt durch sich ändernde Landschaftspassagen, von naturbelassenen Bach- und Flusstälern, aber auch von landwirtschaftlich geprägten Bördebereichen bis in die Mittelgebirgsregion Eifel. Bekannte Burgen und Schlösser wie die UNESCO Welterbeschlösser Brühl, Schloss Paffendorf, die Drachenburg und Burg Satzvey säumen die Route ebenso wie kleinere Burgen und Schlösserwie beispielsweise Schloss Miel, Burg Konradsheim, Schloss Bedburg, Burg Nideggen, die Landesburg Zülpich, Schloss Merode oder Burg Flamersheim. Da einige kleinere Burgen und Schlösser entlang der Strecke privat bewohnt werden, sind diese daher nicht zugänglich.

Neben den Burgen und Schlössern verläuft die Route durch historische Ortskerne, vorbei an Kirchen und Klöstern und ermöglicht einen intensiven Einblick in die bedeutende Industriegeschichte der Region. Zeugnisse der Tuchmacher- und Papierindustrie gehören ebenso dazu wie die landschaftsprägende Bergbauindustrie im Rheinischen Braunkohlenrevier.

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Aufgrund des Erlebnischarakters mit sich ständig bietenden Perspektivwechseln, zahlreichen Kulturschätzen links und rechts des Weges sowie der attraktiven Streckenführung wurde die Wasserburgen-Route vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) mit drei Sternen ausgezeichnet.

Ein druckfrisch veröffentlichter Flyer sowie die offizielle Homepage   www.die-wasserburgen-route.de informieren über den Streckenverlauf, die Kulturschätze, Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten sowie Anreise- und Abreisemöglichkeiten. Online ist auch der GPX-Track der Wasserburgen-Route zum Download erhältlich.

Weitere Informationen:

Nordeifel Tourismus GmbH

Bahnhofstr. 13

53925 Kall

Tel.: 02441/99457-0

info@nordeifel-tourismus.de

www.nordeifel-tourismus.de

(epa)

 

 

 

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