Rekorderlös beim Friedenstag

Über 2.000 Euro sind für Hilfsprojekte zusammengekommen – Initiatorin Nevin Sezgin: „Kennenlernen, sich austauschen und Vorurteile abbauen: Das funktioniert beim Friedenstag wie von selbst“

Das Friedenstor stand symbolisch für Sinn und Zweck des Friedenstages: Nevin Sezgin (links), Landrat Günter Rosenke und weitere Mitstreiter bei der Eröffnung des 6. Euskirchener Friedenstages. Foto: D. Berens / Kreis-Medienzentrum
Das Friedenstor stand symbolisch für Sinn und Zweck des Friedenstages: Nevin Sezgin (links), Landrat Günter Rosenke und weitere Mitstreiter bei der Eröffnung des 6. Euskirchener Friedenstages. Foto: D. Berens / Kreis-Medienzentrum

Euskirchen – Es war kunterbunt, international und friedlich: Der 6. Euskirchener Friedenstag im Kreishaus hatte Mitte März ein deutliches Signal für ein friedvolles und tolerantes Miteinander gesetzt. Jetzt verkünden die Veranstalter: Es gab einen Rekorderlös von 2.150,20 Euro.

Der Friedenstag wurde vor zehn Jahren von Nevin Sezgin ins Leben gerufen. „Einen friedlichen Ort gibt es nicht, den muss man sich schaffen“ lautet das Motto der Powerfrau, die dann auch gleich Taten hat folgen lassen. Mittlerweile ist der alle zwei Jahre stattfindende Friedenstag weit über Euskirchen hinaus bekannt und bei vielen Menschen beliebt. Unterstützt wird die Initiatorin bei der Organisation und Durchführung des Tages vom DRK Euskirchen, weiteren Institutionen und vielen Freunden.

„Für mich war diesmal das Highlight, dass kurdische und türkische Tanzgruppen gemeinsam aufgetreten sind“, blickt Nevin Sezgin auf einen besonderen Moment zurück. Vor dem Hintergrund der aktuellen Auseinandersetzungen in Syrien sei das alles andere als selbstverständlich. „Kennenlernen, sich austauschen und Vorurteile abbauen: Das funktioniert beim Friedenstag wie von selbst. Alle waren happy und gut drauf“, so Sezgin.

Neben vielen kulturellen Darbietungen konnten sich die Besucher eine kulinarische Rundreise um die Welt erleben. Der Erlös des Tages konnte im Vergleich zu den Vorjahren deutlich gesteigert werden, auch weil der Kreis für die fixen Kosten Mittel aus Integrationsmaßnahmen zur Verfügung gestellt hat. Die Gesamtsumme von über 2.000 Euro kommt je zur Hälfte dem Hilfsprojekt „Kids for Kids Kommern“ (Til Voß) und einem Flüchtlingsprojekt auf der griechischen Insel Lesbos (Ioanna Zacharaki) zu Gute.

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(epa)

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