Die „Sportabzeichenschmiede“ weckte wieder Feuer bei den Schülern

Stephanusschule Zülpich hat bei zehn Teilnahmen neun Mal eine vordere Platzierung im landesweiten Wettbewerb errungen – Zum vierten Mal in Folge überreichten Vertreter der Kreissparkasse Euskirchen einen Sonderpreis für das hohe Engagement von Schülern, Lehrern und Betreuern

Mit zahlreichen Urkunden dekoriert ist die Stephanusschule Zülpich, wie Schülerinnen und Schüler sowie Sebastian Thur (v.r.) und Udo Becker von der KSK Euskirchen sowie Schulleiter Edeltraud Lorenzen und Alexander Breuer zeigten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Mit zahlreichen Urkunden dekoriert ist die Stephanusschule Zülpich, wie Schülerinnen und Schüler sowie Sebastian Thur (v.r.) und Udo Becker von der KSK Euskirchen sowie Schulleiter Edeltraud Lorenzen und Alexander Breuer zeigten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Zülpich-Bürvenich – Worin die Schülerinnen und Schüler der Stephanusschule Zülpich so alles spitze sind, stellten die Jugendlichen der Förderschule mit den Schwerpunkten Lernen, soziale und emotionale Entwicklung und Sprache am vergangenen Donnerstag wieder eindrücklich unter Beweis. Denn seit zehn Jahren nimmt die Stephanusschule am landesweiten Sportabzeichen-Wettbewerb teil und konnte zum neunten Mal unter den aktuell 1319 Schulen, die teilgenommen hatten, einen „Podiumsplatz“ erringen.

Udo Becker, Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Euskirchen (KSK): „Ihr seid aber nicht nur bei den Sportabzeichen Spitze. An eurer Schule lernt auch jeder das Schwimmen – und einige von euch lassen sich sogar in Zusammenarbeit mit der DLRG zu Schwimmhelfern und Rettungsschwimmern ausbilden, wodurch ihr im Notfall sogar anderen helfen könnt, was ich besonders toll finde!“

Zusammen mit Sebastian Thur vom KSK-Vorstandsstab kam Becker aber nicht nur mit unterstützenden Worten, sondern auch mit fördernden Taten: „Zum vierten Mal habt ihr unseren Sonderpreis gewonnen und werdet dafür mit 1000 Euro belohnt“, verkündete der KSK-Chef und überreichte dazu auch noch eine Sporttasche mit praktischen Dingen für den Sport sowie Kohlehydrate in bunter Form für den Energieausgleich.

Edeltraud Lorenzen, Rektorin der Förderschule, berichtete, dass wieder alle Schüler, die bereits das vollständige Jahr an der Schule waren, das Sportabzeichen in Angriff genommen hatten. Die annähernd Hundert-Prozent-Teilnahme, sonst üblich an der Schule, habe lediglich aus organisatorischen Gründen in diesem Jahr nicht erreicht werden können, wie Konrektor Alexander Breuer erklärte: „Die Stephanusschule wurde ja mit der Förderschule der Stadt Mechernich zusammengeführt. Dort gab es nicht die lange Tradition des Sportabzeichen.“

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Nicht nur sportlich erfolgreich: die Jugendlichen der Stephanusschule führten eine unterhaltsame, moderne Version von „Aschenputtel“ auf. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Nicht nur sportlich erfolgreich: die Jugendlichen der Stephanusschule führten eine unterhaltsame, moderne Version von „Aschenputtel“ auf. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Nicht nur im Sport konnten die Schülerinnen und Schüler überzeugen: Udo Becker und Sebastian Thur zeigten sich auch von einem Theaterstück begeistert, das die Schülerinnen und Schüler den Gästen vorführten. Die Lehrerin Anja Menno hatte mit den Jugendlichen eine moderne Fassung des Märchens Aschenputtel eingeübt: „Aschenputze“ brillierte mit Wortwitz in moderner Jugendsprache. Der ein oder andere Ausdruck brachte dann auch ein erstaunt-empörtes „Oahh!“ aus den vielstimmigen Publikumskehlen hervor, sorgte aber auch für viel Amüsement. Die Suche des Prinzen nach der Braut wurde denn auch zur Persiflage auf „Germanys Next Top Model“, an deren Ende „Aschenputze“ gefragt wurde, ob sie Lust auf Kirmes und Burger hätte – wodurch gleich das nächste Stichwort fiel. Denn als Belohnung hatte das Schulteam zusammen mit Eltern und Schülern ein Grillfest vorbereitet, auf dem auch wieder die Schulband ihr Können zeigte.

Eifeler Presse Agentur/epa

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