Startsignal zur „Tour de Ahrtal“ wurde erstmals mit der Fahrradklingel gegeben

Der Hauptsponsor, die ene-Unternehmensgruppe, hat ihren Sponsoringvertrag bis 2021 verlängert – Blankenheims stellvertretende Bürgermeisterin Simone Böhm gab eine „doppelte Sonnenscheingarantie“ – Rückenwindwünsche von Pfarrer Sajan

Die stellvertretende Bürgermeisterin Simone Böhm (vorne) bedankte sich vor allem bei dem Hauptsponsor der „Tour de Ahrtal“: die ene-Unternehmensgruppe. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Die stellvertretende Bürgermeisterin Simone Böhm (vorne) bedankte sich vor allem bei dem Hauptsponsor der „Tour de Ahrtal“: die ene-Unternehmensgruppe. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Blankenheim – Die „Tour de Ahrtal“ erlebte am Sonntag bereits ihre 14. Auflage. Doch an Attraktivität hat der autofreie Sonntag zwischen dem nordrhein-westfälischen Blankenheim und dem rheinland-pfälzischen Dümpelfeld nach wie vor für die Fahrradfahrer, die an diesem Tag Vorfahrt im Ahrtal haben, nicht im Geringsten verloren. Vielleicht liegt es ja an dem fast voraussehbaren guten Wetter, das dieses grenzübergreifende Radevent bei Jung und Alt so beliebt und zu einer gern angenommenen Familienveranstaltung macht.

„Gäste und Radfahrer werden mittlerweile aus allen Himmelsrichtungen angelockt“, freute sich Simone Böhm, die stellvertretende Blankenheimer Bürgermeisterin, die am Sonntag pünktlich um 10 Uhr den Startschuss für die „Tour de Ahrtal“ auf dem Curtius-Schulten Platz im Ahrstädtchen erteilte. Dabei hatte sie auf die obligatorische „Donnerbüchse“ verzichtet und eine dem Ereignis weitaus angemessenere Fahrradklingel als Startsignal benutzt.

Der Blankenheimer Pfarrer Sajan Vattakkat Johannan erteilte in diesem Jahr den Radlersegen. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Der Blankenheimer Pfarrer Sajan Vattakkat Johannan erteilte in diesem Jahr den Radlersegen. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Simone Böhm gab trotz einiger anderslautender Wetterprognosen eine „doppelte Sonnenscheingarantie“ und sollte am Ende Recht behalten, so dass die Radler von Regengüssen und Wetterkapriolen auf der 37 Kilometer langen Strecke weitestgehend verschont blieben und an den 16 Aktionspunkten freiwillig und nicht gezwungenermaßen längere Pausen einlegten.

Statt mit der „Donnerbüchse“ wurde der „Startschuss“ zur Tour in diesem Jahr von Simone Böhm und Landrat Günter Rosenke mit der Fahrradklingel gegeben. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Statt mit der „Donnerbüchse“ wurde der „Startschuss“ zur Tour in diesem Jahr von Simone Böhm und Landrat Günter Rosenke mit der Fahrradklingel gegeben. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Besonders bedankte sich Simone Böhm bei der ene-Unternehmensgruppe, dem Hauptsponsor der „Tour de Ahrtal“. Die „ene“ sorge dafür, dass der Veranstaltung „auch finanziell nicht die Puste ausgeht und hat den Unterstützervertrag für die Tour gerade erst bis 2021 verlängert.“ Für diese Mitteilung gab es bei den Radlern auf dem Curtius-Schulten-Platz spontanen Applaus. Wie bereits in den vergangenen Jahren verkaufte die ene auch wieder die beliebten Tour de Ahrtal-Trikots, deren Erlös regelmäßig einem caritativen Zweck zu Gute kommt.  Erstmals wurden in diesem Jahr von den beteiligten Kommunen eigens für die Tour gebrandete Äpfel an die Radler verteilt.

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Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauptsponsors, die ene-Unternehmensgruppe, stellten sich zusammen mit Radlern aus Rheinlandpfalz zum grenzübergreifenden Gruppenbild auf. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauptsponsors, die ene-Unternehmensgruppe, stellten sich zusammen mit Radlern aus Rheinlandpfalz zum grenzübergreifenden Gruppenbild auf. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Landrat Günter Rosenke, der als Vater des Radaktionstags gilt, wurde bereits um 11 Uhr auf dem 60. Geburtstag des LVR-Freilichtmuseums Kommern erwartet, und konnte daher in diesem Jahr ausnahmsweise nicht an der Tour teilnehmen. Seine Frau Karin jedoch ließ sich den Spaß am Radfahren nicht nehmen und radelte daher ohne ihren Mann durchs Ahrtal. Der Landrat bedankte sich nicht nur bei den Sponsoren, sondern auch bei den Vereinen und den zahlreichen Hilfskräften von Feuerwehr bis DRK, die diesen Tag erst möglich machten.

Auch ene-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter samt Familienmitglieder nahmen wieder an der Tour de Ahrtal teil. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Auch ene-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter samt Familienmitglieder nahmen wieder an der Tour de Ahrtal teil. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Für Markus Böhm, Geschäftsführer der ene-Unternehmensgruppe, ist die Teilnahme an der „Tour de Ahrtal“ seit Jahren selbstverständlich. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Für Markus Böhm, Geschäftsführer der ene-Unternehmensgruppe, ist die Teilnahme an der „Tour de Ahrtal“ seit Jahren selbstverständlich. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

„Wenn wir fahren, lasst uns gute Laune verbreiten“, sagte der aus Indien stammende Blankenheimer Pfarrer Sajan, und erinnerte darüber hinaus an die ökologische Bedeutung des Fahrradfahrens. Denn Radfahren komme dem Planeten Erde zugute und diene daher den nachfolgenden Generationen. Pfarrer Sajan hatte darüber hinaus die bekannten irischen Segenwünsche für die Radler etwas modifiziert, in dem er diesen „Rückenwind auf allen ihren Radwegen“ wünschte.

Nicht nur Einzelfahrer und Familien gingen an diesem Sonntag in Blankenheim an den Start. Man sah auch ganze Teams aus Radfahrergruppen. Auch der Hauptsponsor, die ene-Unternehmensgruppe, hatte es sich nicht nehmen lassen, wieder mit zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an den Start zu gehen.

Die "Tour de Ahrtal" bot wieder Spaß für Jung und Alt. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Die „Tour de Ahrtal“ bot wieder Spaß für Jung und Alt. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

„Die Tour de Ahrtal ist mittlerweile bei uns zu einem richtigen Betriebsausflug geworden“, berichtete ene-Pressesprecherin Sandra Ehlen. Nach dem Grund gefragt, warum die „ene“ sich besonders für die „Tour de Ahrtal“ engagiere, sagte sie: „Zum einen können wir durch unsere finanzielle Unterstützung besonders viele Menschen quer durch alle sozialen Schichten und Altersgruppen erreichen, zum anderen ist Radfahren für uns als Energieversorger, der vor allem die Erneuerbaren Energien forciert, ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz.“

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