Über 120 Reitpaare beim Allround-Turnier

Reitverein Metternich bot wieder Spaßturnier mit sportlichem Anspruch

Saskia Breuer gab auf Kalino 3 das Abschiedsturnier des treuen Vierbeiners. Foto: Stefan Adamek
Saskia Breuer gab auf Kalino 3 das Abschiedsturnier des treuen Vierbeiners. Foto: Stefan Adamek

Weilerswist-Mechernich – Vielseitigen Reitsport für die ganze Familie bot der Reitverein Metternich am vergangenen Wochenende in Weilerswist-Metternich. Unter der Leitung von Silke Adamek trafen sich über 120 Reitpaare in sechs Prüfungen, um ihr reiterliches Geschick unter den Augen der Richterin Gabriele Schwecht unter Beweis zu stellen. Bei den Geschicklichkeitsprüfungen geht es darum, dass die Paare einzelne Stationen und Hindernisse bewältigen müssen, wie etwa durch eine schmale Gasse galoppieren, im Slalom durch einen Parcours zu reiten oder in Anlehnung an die WM in Russland im Ride and Run, abwechselnd mit einem Läufer, der als Deutschlandfan geschmückt war, einen anspruchsvollen Parcours zu bewältigen.

Dieses Jahr hat zum ersten Mal Sabine Zerlett den Parcoursbau übernommen und dabei einen vielseitigen und durchaus anspruchsvollen Parcours mit vielen unterschiedlichen Herausforderungen geschaffen.

Den Geschicklichkeitswettbewerb Zeit/Fehler der Jugendlichen gewann  Miriam Nasheuer (Ponyhof Flamersheim) auf Bonnie als einzigen Null-Fehlerritt vor Anna Theis und Sarah Pütz auf Rona. Bei den Erwachsenen gewann Saskia Breuer (RFV Deutschritter Düren 1926) auf Kalino mit einem Vorsprung von 5 Sekunden vor Jenni Handt (Ponyhof Flamersheim) auf Domino.

Den Präzessionsparcours der Jugendlichen gewann Joelle Burg auf Sugar vor Jaqueline Pütz mit Ferryman Rock, beide vom gastgebenden RFV Metternich. Bei den Erwachsenen siegte Pia Venneher auf Urano de Maripa vor Eva Erdmann auf Misty. Leider musste die Mannschaftsprüfung aufgrund mangelnder Nennungen ausfallen, so dass dieses Jahr der Wanderpokal nicht neu vergeben werden konnte.

Stadionsprecher und Jugendwart des RFVM, Willi Wilden, hat mit Witz und viel Fachwissen auch dieses Jahr jeden Ritt kommentiert und den vielen Zuschauern erklärt, worauf es bei den jeweiligen Hindernissen ankommt und dass er sich wünschen würde, dass auch viele Turnierreiter aus dem Dressur- und Springlager mehr Wert auf die Gelassenheit der Pferde legen und auch an solchen Prüfungen teilnehmen würden. „Denn das zahlt sich auch auf den klassischen Spring- oder Dressurturnieren aus!“, so Wilden.

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Ein bewegender Moment war die Verabschiedung von Kalino 3 aus dem aktiven Turniersport. Saskia Breuer hat die Verabschiedung ihres Turnierpferdes noch einmal „vergoldet“ und ihn, in seiner letzten Prüfung, zu einem tollen Sieg geritten.

Den meisten Spaß hatten die Gäste und auch die Teilnehmer an der Prüfung Ride & Run. Dabei wurde ein Parcours zuerst von einem Reiter bewältigt und dann sofort im Anschluss von einem Läufer auf zwei Beinen mit einer Schubkarre.  Gewonnen hat diese Prüfung Angelina Engels mit ihrem Läufer Tobias Böhler vor Joelle Burg mit der Läuferin Jolina Müller. Den dritten Platz belegte Carina von Knobloch ebenfalls mit der Läuferin Jolina Müller. (epa)

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