An Schleidens touristischer Hauptdestination kann man jetzt E-Autos laden

ene-Unternehmensgruppe sorgte mit der Station in Vogelsang das 14. Mal für moderne Ladeinfrastruktur für Elektromobile im Versorgungsgebiet – „Adhoc-Ladung“ ohne vorherige Anmeldung mit QR-Code möglich

Stehen für moderne Infrastruktur in Sachen Elektromobilität: Werner Kaspar (v.l.), stellvertretender Bürgermeister der Stadt Schleiden, Albert Moritz, Geschäftsführer von Vogelsang IP, Markus Böhm, Geschäftsführer der ene-Unternehmensgruppe, und ene-Pressesprecherin Sandra Ehlen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Stehen für moderne Infrastruktur in Sachen Elektromobilität: Werner Kaspar (v.l.), stellvertretender Bürgermeister der Stadt Schleiden, Albert Moritz, Geschäftsführer von Vogelsang IP, Markus Böhm, Geschäftsführer der ene-Unternehmensgruppe, und ene-Pressesprecherin Sandra Ehlen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden Vogelsang – „Die Ladezeit passt gut zur durchschnittlichen Verweildauer von drei Stunden hier“, sagte Albert Moritz, Geschäftsführer von Vogelsang IP, am vergangenen Dienstagnachmittag bei der Einweihung der ersten Ladesäule für E-Mobile auf dem Hauptparkplatz von Vogelsang. Der Kaller Energieversorger ene-Unternehmensgruppe hatte mit der „Tankstelle“ für Elektroautos bereits das 14. Mal für moderne Infrastruktur in Sachen E-Mobilität im Kreis Euskirchen gesorgt.

Markus Böhm, Geschäftsführer der ene-Unternehmensgruppe, berichtete, dass laut wissenschaftlicher Studie die Verbindung zwischen E-Laden und längerem Parken, aber eben nicht Dauerparken wie etwa auf einem Pendlerparklatz, ideal sei: „Je nach Lademöglichkeit des Fahrzeugs ist ein E-Mobil bei 32 Ampere in etwa zwei Stunden zu 80 Prozent geladen.“ An der E-Ladesäule sei aber auch die Ladung mit 16 Ampere für ältere E-Fahrzeuge möglich.

Werner Kaspar, stellvertretender Bürgermeister der Stadt Schleiden, dankte Böhm für seinen Einsatz: „Eine Ladesäule hier an der touristischen Hauptdestination Schleidens ist ideal.“ Moritz vermutete, dass in absehbarer Zeit durch den weiteren Ausbau der Elektromobilität auch weitere Ladesäulen in Vogelsang nötig werden könnten: „Besucher mit E-Mobilen aus der Rheinschiene oder aus dem benachbarten Belgien kämen wohl nur eine Strecke mit einer Ladung aus.“

Per Smartphone und QR-Code kann man auch ohne vorherige Anmeldung eine „Adhoc“-Ladung bekommen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Per Smartphone und QR-Code kann man auch ohne vorherige Anmeldung eine „Adhoc“-Ladung bekommen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

In Sachen E-Mobilität ist die Stadt Schleiden dank der „ene“ Vorreiter und verfügt derzeit über die größte Ladeinfrastruktur für E-Mobilität im Südkreis. Mit vier E-Ladesäulen und fünf E-Bike-Ladestationen, eine davon ebenfalls auf dem Gelände von Vogelsang, setzt die Stadt gemeinsam mit touristischen Betrieben auf klimaneutrale Mobilität, die von Bürgern und Touristen gleichermaßen gut angenommen wird.

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Das E-Tanken ist sogar zurzeit noch kostenlos, wie Markus Böhm sagte. Zugang zu den Säulen erhält man entweder über eine Kundenkarte der „ene“ mit RFID-Chip, aber auch als „Adhoc-Ladung“ ohne vorherige Anmeldung über einen QR-Code an der „E-Zapfsäule“, den man mit dem Smartphone einlesen kann. Noch komfortabler wird es durch ein Handy-Programm, so Böhm: „Über unsere ene-TankE-App kann man beispielsweise im gesamten angeschlossenen, überregionalen Ladestationen-Netz im Voraus schauen, ob eine Ladesäule frei ist, sich diese reservieren und sich auch dorthin navigieren lassen.“

Eifeler Presse Agentur/epa

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