„Nach der Ernte“ im LVR-Freilichtmuseum Kommern

Vielfalt traditioneller bäuerlicher und handwerklicher Arbeiten wird gezeigt

Mit alten Ochsengespannen wird die Ernte eingefahren. Bild: LVR
Mit alten Ochsengespannen wird die Ernte eingefahren. Bild: LVR

Mechernich-Kommern – Mit der Veranstaltung „Nach der Ernte“ am Wochenende 15. und 16. September zeigt das LVR-Freilichtmuseum Kommern die vielfältigen und oftmals anstrengenden Arbeiten, die mit Abschluss der Ernte bei auf dem Hof, auf dem Feld und in den Bauernküchen und Werkstätten der Handwerker im Dorf anfielen.

Zahlreiche Kaltblutpferde, Zugochsen, historische Wagen und Arbeitsgeräte werden im Einsatz zu sehen sein. Schwere Rösser aus dem Rheinland und aus Westfalen, Belgien und Luxemburg pflügen und eggen, ziehen Baumstämme aus dem Wald oder fahren hoch beladene Getreidewagen zum historischen Bauernhof. Dort laden Erntehelfer die Garben in die vom alten Dampfross betriebene Dreschmaschine.

Eröffnet wird die Veranstaltung am Samstag und Sonntag jeweils um 12 Uhr mit einem Korso der Kaltblutpferde und Zugochsen mit ihren historischen Gespannen und der Akteure, die ihr handwerkliches Können vorführen. Bei vielen Aktionen können die großen und kleinen Museumsbesucher mitwirken. So beim Dreschen mit dem Flegel, der Kornreinigung mit Windfege und Wanne, bei der Flachsverarbeitung oder beim Sauerkrautansetzen.

Auch viel altes Handwerk wird gezeigt: Dorfschmied, Stellmacher, Korbflechterin, Heimweber und Mausefallenmacherin zeigen Handwerkstechniken, die heute ausgestorben oder weitgehend unbekannt sind. Wer frische Produkte aus der Region kosten und erwerben möchte, ist auf dem „Landmarkt“ bestens aufgehoben.

(epa)

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