Aufwärtstrend bei den Lehrstellen

48 junge Frauen und Männer haben in den Mitgliedsbetrieben der Kreishandwerkerschaft Rureifel ihre Ausbildung begonnen

Wie hier bei der Lehrlingslossprechung 2017 will Kreishandwerksmeister Gerd Pelzer in drei Jahren die jungen Menschen, die gerade ihre Lehre begonnen haben, mit den traditionellen Worten in den Gesellenstand erheben. Archivbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Wie hier bei der Lehrlingslossprechung 2017 will Kreishandwerksmeister Gerd Pelzer in drei Jahren die jungen Menschen, die gerade ihre Lehre begonnen haben, mit den traditionellen Worten in den Gesellenstand erheben. Archivbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Im Ausbildungsjahr 2018 hat sich der leichte Aufwärtstrend bei den Lehrstellen fortgesetzt, wie die Kreishandwerkerschaft Rureifel jetzt zur Freude der Obermeister der Baugewerks-Innung, Dachdecker-Innung, Stukkateur-Innung und Zimmerer-Innung im Kreis Euskirchen mitteilt. In den Mitgliedsbetrieben haben 48 junge Frauen und Männer ihre Ausbildung begonnen, nach 37 im Jahr 2017. „Es könnten aber noch deutlich mehr sein“, verweist Obermeister Detlef Carl auf weiterhin offene Stellen und die große Nachfrage nach Bauleistungen.

Obermeister Herbert Poyck: „Auch bei uns ist es so, dass die geburtenstarken Jahrgänge so langsam aus dem Beruf ausscheiden. Die damit entstehenden Lücken in unseren Belegschaften müssen dringend durch junge Fachkräfte geschlossen werden.“ Nur so sei es den Firmen möglich, dass sie die „auch auf mittlere Sicht stabile gute Auftragslage bewältigen können“.

Obermeister Hubert Poth wirbt vor diesem Hintergrund dringend darum, dass noch mehr Schülerinnen und Schüler sich für die Berufe am Bau interessieren: „Wir bieten sichere Arbeitsplätze, interessante Aufgaben und die Chance, dass man auch noch viele Jahre später stolz sagen kann, an diesem Haus habe ich mitgewirkt.“ Die jungen Leute sollten sich am besten bei den Tagen der Berufsfelderkundung und bei Praktika einen ersten Einblick in den Alltag in den Betrieben verschaffen. Das helfe, Vorurteile abzubauen. „Sie sehen dann zum Beispiel, wie sehr die Technik inzwischen die Arbeit erleichtert und dass wir durchaus anspruchsvolle Aufgaben zu erledigen haben“, so Poth.

Als weiteren Pluspunkt einer Lehre in der Bausparte hebt Obermeister Alfred Klein die hohe Ausbildungsvergütung hervor. Zudem gebe es anschließend eine große Bandbreite sich weiterzubilden und zu spezialisieren. Auch ein Studium zur Vertiefung ist durchaus möglich. Betrachtet man den Ausbildungsstand als Güteklasse, sind die Abschlüsse Meister und Bachelor auf einer Stufe.

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In den Baugewerks-, Dachdecker-, Stuckateur und Zimmer-Innungen im Kreis Euskirchen sind in 105 Innungsfachbetriebe 849 tätige Personen, davon 98 Auszubildenden. Sie erwirtschaften 91.324.336  Euro Umsatz pro Jahr, schaffen Kaufkraft und zahlen Lohn- und Einkommensteuer, Umsatz- und Gewerbesteuer sowie Sozialversicherungsbeiträge.

Kontakt: Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft Rureifel, Hauptstraße 15, 523722 Kreuzau, Telefon 0 24 22-50 23 90. www.handwerk-rureifel.de

(epa)

 

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