920.000 Euro für Dorfgemeinschaftshaus Kronenburg

Insgesamt vergibt das Land NRW in diesem Jahr rund 62 Millionen Euro für 66 Projekte in 60 Städten und Gemeinden

Die ehemalige Schule in Kronenburg (im Vordergrund) kann in Zukunft mit Fördermitteln des Landes saniert werden.  Bild: Gemeinde Dahlem
Die ehemalige Schule in Kronenburg (im Vordergrund) kann in Zukunft mit Fördermitteln des Landes saniert werden. Bild: Gemeinde Dahlem

Dahlem-Kronenburg – In der Förderung „Investitionspaket Soziale Integration im Quartier 2018“ hat das Bauministerium des Landes Nordrhein-Westfalen die Auswahl der Förderprojekte bekannt gegeben. Die Gemeinde Dahlem kann sich über eine umfangreiche finanzielle Unterstützung freuen: Für die vollständige Sanierung des ehemaligen Schulgebäudes unterhalb des historische Burgortes Kronenburg stellt das Land 920.000 Euro als 90-prozentigen Zuschuss zur Verfügung.  

Insgesamt vergibt das Land NRW in diesem Jahr rund 62 Mio. Euro für 66 Projekte in 60 Städten und Gemeinden. Dabei sind beim Ministerium Anträge für das Fünffache der zur Verfügung stehenden Fördermittel eingegangen. Entsprechend hoch schätzt der Dahlemer Bürgermeister Jan Lembach diese Auswahl und Förderzusage ein: „Das ist ein großer Erfolg für alle Beteiligten: Architekturbüro, Universität Bonn, Ortsvorsteher und Ratsmitglieder aus Kronenburg, Gemeinderat sowie Gemeindeverwaltung, die gemeinsam in relativ kurzer Zeit ein konkurrenzfähiges Konzept für dieses Gebäude entwickelt haben.“

Erst vor wenigen Wochen konnte NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach das wichtige Projekt „Modernisierung des multifunktionalen Dorfgemeinschaftshauses“ bei ihrem Besuch in der Gemeinde Dahlem und dem Burgort Kronenburg vorgestellt werden.  Das dringend sanierungsbedürftige öffentliche Gebäude wird jetzt für rund eine Million Euro in einen baulich und technisch zeitgemäßen Zustand versetzt, damit es auch zukünftig der Dorfgemeinschaft Kronenburg als Versammlungs- und Veranstaltungsort zur Verfügung stehen.

„Für den zusätzlich geplanten neuen Anbau des Feuerwehrgerätehauses wird sich die Gemeindeverwaltung zusammen mit den Partnern um eine weitere Finanzierungsmöglichkeit bemühen“, so Bürgermeister Lembach. (epa)

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