„Weg der Erinnerung“

Evangelische Trinitatis-Kirche Schleidener Tal, Seelsorge Nationalpark und Vogelsang sowie JUDIT.H laden zum Gedenken an die Pogromnacht am 9. November 1938 ein

Stolpersteine wie diese in Mechernich sollen an die Juden erinnern, die Opfer des Nazi-Terrors wurden. Archivbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Stolpersteine wie diese in Mechernich sollen an die Juden erinnern, die Opfer des Nazi-Terrors wurden. Archivbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden-Gemünd – Vor 80 Jahren, am 9. November 1938, brannten überall in Deutschland, auch in der Eifel und den Gemeinden des Schleidener Tals, die Synagogen. Jüdische Mitbürger und Mitbürger innen wurden gedemütigt, geschlagen und ermordet, ihr Eigentum beschädigt und zerstört. Karl Reger, Sprecher von JUDIT.H (Arbeitskreis Geschichte der Juden im Tal Hellenthal): „Die Ereignisse in der Nacht vom 9. auf den 10. November bildeten den vorläufigen Höhepunkt der rassisch verbrämten Ideologie der Nazi-Verbrecher. Wir wissen, dass es noch viel schlimmer kam!“

Zum Gedenken an die Geschehnisse in der Pogromnacht am 9. November 1938 laden die Evangelische Trinitatis-Kirche Schleidener Tal, Seelsorge Nationalpark und Vogelsang sowie JUDIT.H zu der Gedenkveranstaltung „Weg der Erinnerung“ in Gemünd ein. Beginn ist um 18 Uhr in der katholischen Pfarrkirche St. Nikolaus, Gemünd. Weitere Stationen bilden „Stolpersteine“ am Weg, die Erinnerungstafel an die Gemünder Synagoge in der ehemaligen Mühlengasse (Am Kreuzberg) und der Jüdische Friedhof. Der Abschluss des Weges findet in der evangelischen Kirche, Alte Bahnhofstraße, statt.

(epa)

 

 

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