E-Ladesäule der neusten Generation in Schwammenauel eingeweiht

ene-Unternehmensgruppe baut Ladeinfrastruktur weiter aus – E-Mobilisten können ihr Fahrzeug aufladen lassen, während sie mit der Rurseeflotte in See stechen oder das Hotel und Restaurant „Der Seehof“ besuchen

Freuten sich über die Eröffnung der Ladepunkte 34 und 35 der ene Unternehmensgruppe auf dem Parkplatz in Schwammenauel: ene-Pressesprecherin Sandra Ehlen (v.l.), der Heimbacher Bürgermeister Erwin Cremer, ene-Geschäftsführer Markus Böhm, Karl-Heinz Schmitz, Geschäftsführer Hotel „Der Seehof“, und Waltraud Heuken, Geschäftsführerin Rursee-Schifffahrt. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Freuten sich über die Eröffnung der Ladepunkte 34 und 35 der ene Unternehmensgruppe auf dem Parkplatz in Schwammenauel: ene-Pressesprecherin Sandra Ehlen (v.l.), der Heimbacher Bürgermeister Erwin Cremer, ene-Geschäftsführer Markus Böhm, Karl-Heinz Schmitz, Geschäftsführer Hotel „Der Seehof“, und Waltraud Heuken, Geschäftsführerin Rursee-Schifffahrt. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Heimbach – Vor sieben Jahren schaltete die ene-Unternehmensgruppe in Heimbach die erste Ladesäule für E-Mobile in ihrem Versorgungsgebiet frei. Was damals noch für großen Medienrummel sorgte, ist heute schon fast zur Selbstverständlichkeit geworden. Längst gibt es keine von der ene versorgte Kommune mehr, die nicht mindestens eine öffentlich zugängliche Ladesäule besitzt. Und diese werden mittlerweile auch gut angenommen: „Wenngleich der Ausbau der Ladeinfrastruktur auch nach wie vor eine Investition in ein Geschäftsmodell der Zukunft darstellt“, berichtete ene-Geschäftsführer Markus Böhm jetzt bei der Einweihung des nunmehr 34. und 35. Ladepunkts der ene am Hotel „Der Seehof“ in Heimbach, also in jener Kommune, wo vor sieben Jahren alles begonnen hat.

„Der Ausbau der Ladeinfrastruktur hat in letzter Zeit deutlich an Fahrt aufgenommen, nicht zuletzt aufgrund von Förderzuschüssen vonseiten des Bundes“, so Böhm weiter. Auf die Frage, ob sich das denn lohne, antwortete Böhm: „Es ist damit wie mit der Henne-Ei-Frage. Manche behaupten, es müssten erst mehr E-Mobile zugelassen werden, damit sich der Ausbau der Ladeinfrastruktur rechne, andere wiederum sagen, es brauche erst eine vernünftige Ladeinfrastruktur, damit mehr E-Mobile verkauft würden.“

Statt abzuwarten, bietet die ene-Unternehmensgruppe lieber schon heute Anreize, auf die CO2-freie Mobilität umzusteigen. „Wir haben dazu gemeinsam mit dem Kreis Euskirchen ein Ladeinfrastrukturkonzept entwickelt und eine Untersuchung beauftragt, die das klare Ergebnis lieferte, dass sich E-Ladesäulen vor allem dort lohnen, wo Parken und Verweilen angesagt ist“, so Böhm. Dies treffe beispielsweise dort zu, wo Einkaufsmöglichkeiten gegeben und Behörden ansässig seien oder wo andere Dienstleistungen angeboten würden. „Darüber hinaus sind touristische Hotspots ideal für das Aufstellen von E-Ladesäulen“, so Böhm.

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Einer dieser Hotspots ist der Parkplatz vor dem Hotel „Der Seehof“. Denn dort checken nicht nur Gäste ein, die immer häufiger mit einem E-Mobil anreisen, sondern vor Ort befindet sich auch eine Anlegestelle für die Rursee-Schifffahrt. Geschäftsführerin Waltraud Heuken: „Es ist also ab Frühling 2019 möglich, mit dem E-Mobil bis zur Anlagestelle Schwammenauel zu fahren und ab Rurberg-Obersee auf eines unserer Elektroschiffe zu wechseln. Nach der Rundreise auf der Eifeler Seenplatte ist das Auto wieder aufgeladen und man kann sicher die Heimreise antreten.“

Der Geschäftsführer des Hotels „Der Seehof“, Karl-Heinz Schmitz, freute sich ebenfalls über die neue E-Ladesäule vor dem Hotel. „Die Gäste, die mit dem E-Mobil vorfahren, werden immer zahlreicher. Wir freuen uns, dass wir ihnen jetzt direkt am Hotel diesen Service bieten können.“ Schmitz merkte an, dass die E-Ladesäule nicht nur für Hotelgäste, sondern von jedermann genutzt werden könne.

Der Heimbacher Bürgermeister Erwin Cremer betonte: „Die E-Ladesäule ist vor allem ein weicher Standortfaktor. Sie verschafft der Tourismuswirtschaft hier vor Ort einen immensen Vorteil.“ Cremer berichtete, dass die Niederländer, die vor allem im nahen Ferienpark anzutreffen seien, sich als besonders begeisterte E-Mobilisten zeigten und den Deutschen in Sachen E-Mobilität schon längst voraus seien.

„Seitdem wir die erste Ladesäule in Heimbach aufgestellt haben, hat sich die Technik der Anlagen weiterentwickelt“, so Markus Böhm. So würden die Säulen immer komfortabler und mittlerweile ließen sich alle Ladepunkte sehr einfach mit dem Smartphone und einer App der ene bedienen. Mit dieser App könne man die Säule nicht nur freischalten, sondern auch reservieren und sich sogar zu ihr hin navigieren lassen. Aber auch Ad-hoc-Ladungen ohne Registrierung seien weiterhin möglich.

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Dass der Bedarf vor Ort gegeben ist, konnte ene-Pressesprecherin Sandra Ehlen nachweisen. Denn obwohl die neue E-Ladesäule in Schwammenauel erst am Montag offiziell eröffnet wurde, zudem seit Tagen kein Wetter herrscht, das die Touristen in Scharen an den See lockt, und die Rurseeflotte darüber hinaus noch im Winterschlaf liegt, registrierte sie bereits neun Ladevorgänge.

Eifeler Presse Agentur/epa

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