Johannes-Sturmius-Gymnasium und Stadt Schleiden stehen zusammen

Schulleiter Georg Jöbkes, sein Stellvertreter Stefan Marenbach, der neue Bürgermeister Ingo Pfennings und der Erste Beigeordneter Marcel Wolter arbeiten Hand in Hand mit vielen weiteren Akteuren, um die Folgen der Brände im JSG zu bewältigen

Schule und Stadt stehen zusammen:  Ingo Pfennings (Bürgermeister) (v.l.), Georg Jöbkes (Schulleiter), Stefan Marenbach (stellv. Schulleiter) und Marcel Wolter (Erster Beigeordneter) demonstrieren den Schulterschluss. Bild: Kerstin Wielspütz / Stadt Schleiden
Schule und Stadt stehen zusammen: Ingo Pfennings (Bürgermeister) (v.l.), Georg Jöbkes (Schulleiter), Stefan Marenbach (stellv. Schulleiter) und Marcel Wolter (Erster Beigeordneter) demonstrieren den Schulterschluss. Bild: Kerstin Wielspütz / Stadt Schleiden

Schleiden – Die Schulleitung des Johannes-Sturmius-Gymnasiums (JSG) und die Stadt Schleiden begrüßen ausdrücklich die Maßnahmen, die seitens Polizei und Staatsanwaltschaft getroffen wurden. Dies teilte die Stadt Schleiden jetzt in einer gemeinsamen Pressemitteilung mit: „Und wir hoffen, dass die Fahndung mit Hilfe der Öffentlichkeit baldmöglichst zum Erfolg führt. Wir als Gesellschaft dürfen und werden uns nicht durch die Taten einiger weniger oder gar eines Einzelnen abschrecken lassen“, heißt es weiter in der Erklärung. Die Aufräumarbeiten und künftigen Bauarbeiten am JSG liefen daher ebenso normal weiter wie der Schulunterricht. 

Schulleiter Georg Jöbkes: „Das Johannes-Sturmius-Gymnasium ist eine Gemeinschaft von Schülern, Lehrern und Eltern, und somit viel mehr als nur ein Schulgebäude. Wir werden als Schulgemeinschaft gestärkt aus diesen Brandanschlägen hervorgehen und gemeinsam unser schulisches Angebot weiter optimieren und ausbauen.“

Nach den Bränden im JSG Schleiden bekräftigen Stadt und Schulleitung, dass man sich nicht durch die Taten einiger weniger oder gar eines Einzelnen abschrecken lassen werde. Die Aufräum- und Bauarbeiten gingen daher weiter voran. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Nach den Bränden im JSG Schleiden bekräftigen Stadt und Schulleitung, dass man sich nicht durch die Taten einiger weniger oder gar eines Einzelnen abschrecken lassen werde. Die Aufräum- und Bauarbeiten gingen daher weiter voran. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Dies bekräftigte auch der neue Bürgermeister Ingo Pfennings: „Auch wenn mein erster Tag im Rathaus erst der 17. Dezember ist, bin ich in viele wichtige Abstimmungsprozesse bereits involviert. Ich danke an dieser Stelle daher ausdrücklich allen Verantwortlichen für das herausragende Krisenmanagement. Selbiger Dank gilt den vielen Helferinnen und Helfern, seien es die nächtlichen Einsatzkräften oder die vielen Freiwilligen, die sich alle mit ganzer Kraft eingebracht haben und auch weiter einbringen. Wir als Gesellschaft dürfen und werden uns nicht durch die Taten einiger Weniger oder gar eines Einzelnen abschrecken lassen.“

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Marcel Wolter, Erster Beigeordneter der Stadt Schleiden, fügt hinzu: „Die Brandkatastrophe sehe ich zugleich als große Chance. Rückschläge wird es im Leben immer geben. Schwierige Zeiten bieten jedoch die Gelegenheit, Stärke und Geschlossenheit zu beweisen. Wir werden die Möglichkeit nutzen, das Bildungsangebot für unsere Kinder weiter zu verbessern. Zudem werden eine neue Bürgerhalle und eine attraktive Stadtbibliothek entstehen.“

In der Nacht vom 15. auf den 16. November fiel der Gebäudeteil A des Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasiums einem Großbrand zum Opfer. Am darauffolgenden Wochenende arbeiteten alle Beteiligten ein tragfähiges Konzept aus, so dass der Schulunterricht für alle Jahrgänge bereits am 26. November wieder aufgenommen werden konnte. In der Nacht vom 4. auf dem 5. Dezember kam es erneut zu einem Brand im Gebäudeteil A, der aufgrund der vom Schulträger getroffenen Sicherheitsmaßnahmen schnell entdeckt wurde und daher wesentlich weniger Schaden verursachte.

Nach aktuellen Informationen seitens der Polizei wird in beiden Fällen von Brandstiftung ausgegangen. In enger Zusammenarbeit mit Polizei und Staatsanwaltschaft wurden die Sicherheitsmaßnahmen am Schulgebäude nun nochmals verstärkt. „Hierbei ist jedoch zu beachten, dass es eine klare Trennung zwischen Schulträger und Schulleitung auf der einen Seite sowie zwischen Polizei und Staatsanwaltschaft auf der anderen Seite gibt“, heißt es in der gemeinsamen Stellungnahme. Diese gelte es insbesondere auch dann zu wahren, wenn es um Zuteilung und die Übernahme von Sicherheitsaufgaben gehe. (epa)

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