In der Fastenzeit mal aufs Smartphone verzichten

Caritas Euskirchen lädt Jugendliche zu einer besonderen Erfahrung ein

Die Fastenzeit für einen bewussteren Gebrauch des Smartphones nutzen, dazu lädt die Caritas Euskirchen ein. Foto: Carsten Düppengießer / Caritas Euskirchen
Die Fastenzeit für einen bewussteren Gebrauch des Smartphones nutzen, dazu lädt die Caritas Euskirchen ein. Foto: Carsten Düppengießer / Caritas Euskirchen

Euskirchen – „Beim Lernen schnell eine »WhatsApp« Nachricht verschickt, beim Fernsehen kurz »Snapchat« Bilder gemacht oder das Treffen mit Freunden bei »Instagram« hochgeladen. Das Smartphone nimmt eine große Rolle in unserem Alltag ein und für viele ist ein Leben ohne den mobilen Alleskönner gar nicht mehr vorstellbar“, ist sich Maria Surges-Brilon sicher. Mithilfe der vielen Funktionen lasse sich der Alltag oft einfacher, schneller und interessanter gestalten, so die Leiterin der Fachambulanz Sucht der Caritas Euskirchen.

Doch das Smartphone könne auch schnell zu einer Ablenkung, Störung oder sogar Einschränkung werden. „Wie oft lassen wir uns beim Fernsehen, bei Gesprächen mit Freunden oder beim Lernen durch das Smartphone ablenken? Wann könnte es hilfreich sein, auf bestimmte Funktionen zu verzichten oder das Gerät komplett auszustellen?“, diesen Fragen gemeinsam auf den Grund zu gehen, dazu lädt die Caritas Euskirchen alle interessierten Jugendlichen im Alter von 14 bis 19 Jahren in der bevorstehenden Fastenzeit ein.

Unter dem Motto „Warum nicht mal Smartphone fasten?!“ findet am Mittwoch, 6. März, um 16 Uhr in der Fachambulanz Sucht des Caritasverbandes Euskirchen, Kapellenstraße 14, 53879 Euskirchen eine erste Auftaktgesprächsrunde statt.

Das Angebot richtet sich an alle Jugendliche, die ihren Smartphone-Gebrauch über die Fastenzeit ganz individuell, aber gemeinsam mit anderen eingrenzen und darüber ins Gespräch kommen wollen. Weitere Termine werden mit den Jugendlichen gemeinsam nach deren Bedarf vereinbart.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Infos gibt es bei Maria Surges-Brilon und Kathrin Schröder von der Fachstelle für Suchtvorbeugung der Caritas Euskirchen unter der Rufnummer 0 22 51/65 03 50.

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(epa)

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