Spatenstich an der „Côte d’Azur“ des Kreises Düren

In Vlatten entwickelt „F&S concept“ aus Euskirchen auf knapp 12.000 Quadratmetern ein neues Baugebiet im südlichsten Teil des Kreises Düren – Erschließung startet bereits in Kürze

Erwin Cremer (v.r.), Bürgermeister der Stadt Heimbach, Ingrid Müller, Ortvorsteherin Vlatten, und Landrat Wolfgang Spelthahn nahmen den Spatenstich im neuen von „F&S concept“, hier vertreten durch die beiden Geschäftsführer Georg Schmiedel und Jörg Frühauf, entwickelten Baugebiet „Weberquartier“ vor. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Peter Cremer (v.r.), Bürgermeister der Stadt Heimbach, Ingrid Müller, Ortvorsteherin Vlatten, und Landrat Wolfgang Spelthahn nahmen den Spatenstich im neuen von „F&S concept“, hier vertreten durch die beiden Geschäftsführer Georg Schmiedel und Jörg Frühauf, entwickelten Baugebiet „Weberquartier“ vor. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Heimbach-Vlatten – Mit gerade einmal 16 Baugrundstücken auf einer Bruttobaulandgröße von 11.500 Quadratmetern wird das neue Wohngebiet „Weberquartier“ in Vlatten ein kleines Juwel im Kreis Düren werden. Als einer von sechs Stadtteilen der Nationalparkstadt Heimbach ist der Ort der südlichste und zugleich auch älteste im Kreis, der bereits zur Römerzeit besiedelt wurde. Landrat Wolfgang Spelthahn nannte Vlatten aufgrund der südlichen Lage daher spaßeshalber die „Côte d’Azur des Kreises Düren“. Doch in der Tat verdankt der Kreis sein stets gutes Abschneiden in der Touristikstatistik vor allem der Stadt Heimbach, die als eine der beliebtesten deutschen Urlaubsregionen bei Niederländern zählt.

„Auch aufgrund der Internationalen Kunstakademie oder dem weltbekannten Kammermusikfestival »Spannungen« hat sich die Nationalparkstadt Heimbach längst einen überregionalen Namen gemacht“, so Spelthahn. Neben den Bürgern Heimbachs, die in Vlatten ein Haus bauen möchten, habe man daher auch Neubürger im Blick, die sich im Kreis niederlassen möchten. Dafür gebe es auch eine ganze Reihe von weiteren guten Gründen, so der Landrat. Neben der kulturpolitischen und touristischen Bedeutung der Stadt Heimbach profitiere das neue Baugebiet von der flächendeckenden Versorgung des Kreises mit beitragsfreien Kindertagesstätten, einem schnellen Internet, dem neuen Nahverkehrsplan, einem intakten Vereins- und Gemeinwesen sowie einem fast nicht messbaren Kriminalitätsaufkommen.

Dem konnte sich Peter Cremer, Bürgermeister der Stadt Heimbach, nur anschließen. „Wir freuen uns sehr, dass die Projektentwicklung »F&S concept« aus Euskirchen jetzt auch einen Schritt nach Heimbach getan hat und hoffen auf eine weitere gute Zusammenarbeit“, so Cremer. Die Stadt Heimbach sei zwar begrenzt auf kleine Flächen, die es zu entwickeln gelte, dennoch wolle man mit diesen Flächen sein Scherflein zur Wachstumsoffensive des Kreises Düren beitragen.

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„Vlatten ist ein Dorf mit Entwicklungspotenzial“, sagte Cremer, „vor Ort gibt es rund 35 Gewerbebetriebe, darunter viele Bauhandwerker, so dass man mit allen zusammen sein Haus bauen könnte.“ Neben der Entwicklung neuer Baugrundstücke wolle man aber auch die Bestandsgebäude im Ort nicht vergessen. Hier freute sich der Bürgermeister, dass sich in Vlatten mittlerweile eine Bürgerinitiative gegründet habe, die sich aktiv um den Erhalt alter Gebäude kümmere und beispielsweise darüber nachdenke, ehemalige landwirtschaftliche Höfe in Wohnungen zu verwandeln.

Bereits vier Mal sei Vlatten zum „Silberdorf“ im Rahmen des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ ausgezeichnet worden, eine Bäckerei und ein Lebensmittelgeschäft sorgten für die Nahversorgung, eine Kita betreue die Kleinsten, Grundschulen und weiterführende Schulen seien leicht zu erreichen, ebenso wie die Autobahn in nur 20 Minuten Entfernung. Und wer nicht selber mobil sei, der könne sich neben dem Personennahverkehr auf den Bürgerbus verlassen.

Georg Schmiedel, Geschäftsführer „F&S concept“, erinnerte daran, dass die Eigentumsquote in Deutschland bei 51,7 Prozent liege, womit man in Europa gerade einmal den 20. Platz belege. Die Deutschen würden als ängstlich gelten, mit „German Angst“ bezeichne man international die typisch deutsche Zögerlichkeit, die bislang auch beim Erwerb von Eigentum gegolten habe. Doch nach der Wirtschaftskrise von 2008, die sicherlich ein Grund dieser Zögerlichkeit gewesen sei, befinde man sich derzeit vor allem aufgrund des niedrigen Zinsniveaus in der paradoxen Situation, dass es durchaus finanziell günstiger sein könne, ein Haus abzubezahlen als Miete zu entrichten.

Bei einem Quadratmeterpreis von durchschnittlich 140 Euro samt Erschließung, Endausbau, Vermessung, Kanal- und Wasseranschluss, also einem „Komplettpaket ohne böse Überraschungen“, so Schmiedel,  werde die Errichtung eines Eigenheims derzeit für immer mehr Menschen interessant.

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„Wir betreiben seit 30 Jahren Bauentwicklung und erleben zurzeit einen Run“, so Schmiedel. Das Baugebiet in Vlatten sei bereits das dritte Baugebiet, das man in diesem Jahr einweihe: „Wir entwickeln zurzeit im Kreis Düren weitere 400 Baugrundstücke in verschiedenen Baugebieten. Und in den kommenden Jahren werden wir unser Engagement weiter ausbauen.“ Bauwillige könnten ab sofort Grundstücke erwerben, die Erschließung des „Weberquartiers“ in Vlatten starte in Kürze.

www.fs-grund.de

Eifeler Presse Agentur/epa

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