Bürgerwanderung zur aktuellen Waldentwicklung in Dedenborn und Wahlerscheid

Nationalparkwald im Wandel – Fachgebietsleiter für Biotop- und Wildtiermanagement und Nationalparkbezirksleiter Dedenborn Enno Klipp wollen informieren

Während der Bürgerwanderung stellen Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung, hier Florian Krumpen, die aktuell geplanten Maßnahmen zur Waldentwicklung in Dedenborn und Wahlerscheid vor. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/M.Weisgerber
Während der Bürgerwanderung stellen Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung, hier Florian Krumpen, die aktuell geplanten Maßnahmen zur Waldentwicklung in Dedenborn und Wahlerscheid vor. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/M.Weisgerber

Nationalpark Eifel – Wie entwickeln sich die Nationalparkwälder im Süden des Nationalparks aktuell? Welche Auswirkungen haben Klimawandel, Trockenstress und Borkenkäfer auf den Nationalparkwald? Sind dort weitere Naturschutzarbeiten und Waldentwicklungsmaßnahmen geplant? Wo wird eingegriffen und wann wird der Natur freien Lauf gelassen? Anwohner und Interessierte können sich über den aktuellen Stand am bei einer zwei- bis dreistündigen Wanderung mit Florian Krumpen, Fachgebietsleiter für Biotop- und Wildtiermanagement, sowie Nationalparkbezirksleiter Dedenborn Enno Klipp informieren.

Bei der Wanderung können interessierte Bürger vor Ort den Verantwortlichen ihre Fragen zu den Waldentwicklungsmaßnahmen, zum Wildtiermanagement oder allgemein zum Nationalpark stellen. Diese soll am Freitag, 7. Juni, ab 16 Uhr stattfinden. Treffpunkt hierzu ist der Parkplatz Rothe Kreuz, an der B258 von Schleiden kommend Richtung Monschau am Waldausgang rechts, GPS-Koordinaten: N 50°        31.331667 E 6° 18.348333.  Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Auch die Nationalparkwälder im Süden bleiben von den Auswirkungen des Dürre- und Hitzesommers 2018 nicht verschont, wie die Nationalparkverwaltung mitteilt. Die lange Trockenheit habe die Fichten gestresst und anfällig für Borkenkäfer gemacht. Vor allem die „Buchdrucker“, knapp fünf Millimeter große Borkenkäfer hätten Fichten zum Absterben gebracht und damit im Nationalparkwald den Prozess der Waldentwicklung beschleunigt. Auch Buchen und andere Baumarten hatten ihren Kampf mit der langen extremen Trockenheit.

(epa)

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