Mehr Unternehmen gesucht, die Duales Studium ermöglichen

215 junge Leute und Eltern ließen sich von Hochschulen und Unternehmen zu ihren Karrierechancen beraten

Auch am Info-Stand der Europäischen Fachhochschule herrschte reger Andrang. Bild: Christof Gladow

Schleiden – Mehr als 200 Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis Euskirchen nahmen die Gelegenheit wahr, sich in einer Veranstaltung in der Clara-Fey-Schule in Schleiden über die Chancen zu informieren, die ihnen ein duales Studium bietet. Eingeladen hatten die Stabsstelle für Struktur- und Wirtschaftsförderung und das Regionale Bildungsbüro/KoBIZ des Kreises Euskirchen, die Fachhochschule Aachen sowie die Agentur für Arbeit Brühl/ Euskirchen.

„Für viele Unternehmen im Kreis Euskirchen wird es vor dem Hintergrund des demografischen Wandels zunehmend schwerer, hochqualifizierte Fachkräfte zu finden. Die beste Strategie, diesem Fachkräftemangel zu begegnen, ist es, selber auszubilden!“, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreises Euskirchen.

Eine besondere Form der Ausbildung sei das duale Studium: Praxisnahe Ausbildung im Unternehmen werde mit einem an den Erfordernissen der Wirtschaft ausgerichteten Bachelorstudium kombiniert.

Im Anschluss an kurze Vorträge stellten zehn Hochschulen (Fachhochschule Aachen,  Europäische Fachhochschule Rhein/Erft, Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft in Alfter,  RWTH Aachen, Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement, Technische Hochschule Köln, Rheinische Fachhochschule Köln, Internationale Hochschule Bad Honnef/Bonn, FOM Hochschule Aachen, Internationale Berufsakademie der F+U Unternehmensgruppe gGmbH), die Finanzverwaltung NRW, die Kreisverwaltung Euskirchen, die Kreispolizeibehörde, der Landesbetrieb Straßenbau NRW sowie Unternehmen aus dem Kreis Euskirchen an Informationsständen ihre dualen Studiengänge und Ausbildungen vor.

„Besonders großes Interesse besteht bei den Schülern derzeit an einer Kombination der Ausbildung zum mathematisch-technischen Softwareentwickler mit dem dualen Studiengang »Angewandte Mathematik und Informatik«“, heißt es weiter. Am Informationsstand der RWTH Aachen seien Interessenten ausführlich über dieses Ausbildungsmodell informiert worden.

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Das in Hellenthal ansässige Unternehmen Schoeller habe bereits positive Erfahrungen mit dem dualen Studium gesammelt. Zur Veranstaltung habe die Ausbilderin einen Studierenden mitgebracht, der den Schülern von seinen Erfahrungen berichtete und viele gute Tipps parat hatten.

Unternehmen, die ihren Auszubildenden die Möglichkeit eines dualen Studiums  anbieten und hierzu die Beratung einer passenden Hochschule in Anspruch nehmen wollen, könnten sich an die Kreiswirtschaftsförderung, Christof Gladow, Telefon: 02251/ 15370, E-Mail: christof.gladow@kreis-euskirchen.de, wenden. Dort vermittele man gerne persönliche Kontakte. (epa)

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