Neue Bücherschrank-Patin in Gemünd

Eva-Maria Hermanns aus Kerperscheid kümmert sich künftig um Bücher, die zum Tausch angeboten werden

Schleidens Bürgermeister Ingo Pfennings (v.l.) bedankt sich bei Eva-Maria Hermanns für die Übernahme der Patenschaft des Bücherschranks am Marienplatz in Gemünd. Foto: Kerstin Wielspütz
Schleidens Bürgermeister Ingo Pfennings (v.l.) bedankt sich bei Eva-Maria Hermanns für die Übernahme der Patenschaft des Bücherschranks am Marienplatz in Gemünd. Foto: Kerstin Wielspütz

Schleiden Gemünd – Für den Bücherschrank am Marienplatz in Gemünd ist eine neue Patin gefunden: Künftig will sich Eva-Maria Hermanns aus Kerperscheid um die ausrangierte Telefonzelle kümmern. Diese wurde in der Internationalen Kunstakademie Heimbach künstlerisch umgestaltet, damit dort Bürgerinnen und Bürger kostenlos Bücher tauschen können.

Eva-Maria Hermanns ist in Gemünd keine Unbekannte. Seit einigen Jahren ist sie als Kuratorin im KunstForumEifel in der Dreiborner Straße engagiert. In der vom Förderverein Maler der Eifel betriebenen Galerie kümmert sie sich um Wechselausstellungen und verlässt auch schon mal das in der Alten Schule beheimatete Ausstellungsgebäude, um für „Kunst am Fluss“ an den Ufern von Urft und Olef zu sorgen. Darüber hinaus organisiert sie Lesungen, Konzerte und mehr.

Hermanns liest leidenschaftlich gerne und hat auch schon im KunstForumEifel Bücher zum Tausch angeboten. Als Patin des Bücherschranks will sie die Bücherzelle regelmäßig aufsuchen, um nach dem Rechten zu sehen, neue Bücher auszulegen und, falls notwendig, Bücher auszusortieren. Einer der vier Regalboden soll künftig Büchern für Kinder und Jugendliche vorbehalten sein.

Petra Freche, die sich in der Vergangenheit um den Bücherschrank gekümmert hat, war bei der Übergabe verhindert. Ingo Pfennings, Bürgermeister Stadt Schleiden, hatte sich aber bereits im Vorfeld ausdrücklich bei ihr für ihr Engagement bedankt. Pfennings: „Angebote wie unsere drei Bücherschränke in Gemünd, Schleiden und Harperscheid leben immer durch das Engagement der Paten, dafür danke ich diesen sehr.“ Und an die Bürgerinnen und Bürgerinnen gewandt sagte er: „Nutzen Sie die Bücherschränke gerne rege, bringen Sie Bücher vorbei und nehmen sich Exemplare mit, dadurch bekommen wir ein stetig attraktives und wechselndes Angebot.“

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(epa)

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