Spatenstich für „Betreutes Wohnen“ in Dahlem

Rund fünf Mio. Euro werden investiert – Auf über 3.000 Quadratmeter Grundstücksfläche sollen 25 barrierefreien Wohnungen mit Flächen zwischen 50 und 90 Quadratmetern entstehen

Stellten gemeinsam das Projekt „Betreutes Wohnen“ in Dahlem vor: Ratsmitglied Hans Josef Schmitt (v.l.), Vorstandsvorsitzender Thomas Dane (Saarländischer Schwesternverband), Projektträger Erwin Homes, Architekt Michael Thiel, Bürgermeister Jan Lembach und Ortsvorsteherin Marita Schramm. Bild: Gemeinde Dahlem
Stellten gemeinsam das Projekt „Betreutes Wohnen“ in Dahlem vor: Ratsmitglied Hans Josef Schmitt (v.l.), Vorstandsvorsitzender Thomas Dane (Saarländischer Schwesternverband), Projektträger Erwin Homes, Architekt Michael Thiel, Bürgermeister Jan Lembach und Ortsvorsteherin Marita Schramm. Bild: Gemeinde Dahlem

Dahlem – Die Menschen in der Gemeinde Dahlem können sich über einen weiteren Meilenstein in der Entwicklung des Ortes Dahlem und in der ganzen Gemeinde freuen. Im Neubaugebiet „Markusstraße“ wurde jetzt der Baubeginn für drei Häuser mit insgesamt 25 barrierefreie Wohnungen offiziell gefeiert. Neben den mobilen Diensten, dem Altenpflegeheim „Haus Marienhöhe“ und der benachbarten Caritas-Tagespflege gibt es ab dem kommenden Jahr mit dem „Betreuten Wohnen“ ein weiteres altersgerechtes Betreuungsangebot.

Die Gemeinde Dahlem hatte die Idee und die Grundstücke, der Gemeinderat hat diese Idee einstimmig mitgetragen, die Projektentwicklungsgesellschaft Dahlem GbR mit Erwin Homes hat die Planungs- und Baukompetenz und der Saarländische Schwesternverband mit dem Vorstandsvorsitzenden Thomas Dane bringt die Pflege- und Bewirtschaftungskompetenz ein.

Zum „offiziellen Spatenstich“ fanden sich die Projektbeteiligten, Mitglieder des Rates und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung, an der Baustelle ein. Architekt Michael Thiel erläuterte das Konzept und die Zahlen und Fakten: Auf über 3.000 Quadratmeter Grundstücksfläche sollen 25 barrierefreien Wohnungen mit Flächen zwischen 50 und 90 Quadratmetern entstehen. Die Obergeschosse sind mit dem Aufzug erreichbar. Insgesamt 2.000 Quadratmeter Nutzfläche verteilen sich auf die drei Gebäude, die mit neuester Gebäudetechnik ausgestattet werden sollen. Rund fünf Mio. Euro werden in das Dahlemer Projekt investiert. Die Bauzeit wird mit rund einem Jahr angesetzt, so dass voraussichtlich ab Herbst 2020 die Wohnungen bezogen werden können.

Bürgermeister Jan Lembach dankte den Partner für ihr Engagement, das in der ländlichen Region nicht selbstverständlich sei, da vergleichbare Projekte zumeist in den Städten umgesetzt würden.

Folgender Artikel könnte Sie auch interessieren:
NRW-Umweltministerin informierte sich über die Gemeinde Dahlem

Aber auch in den Dörfern bestehe eine große Nachfrage nach altersgerechten Wohnungen. Manche Mitbürger lebten alleine oder zu zweit in viel zu großen Häusern, die unpraktisch und nur mit viel Aufwand und Kosten zu bewirtschaften seien, weil einfach die Alternative im Ort fehlten. „Und Angebote der Altenpflege sind auch »auf dem Land« stark nachgefragt“, so Lembach.

Damit werde jetzt das abgerundet, was sich die Planer in der Gemeindeverwaltung und der Gemeinderat schon vor vielen Jahren vorgestellt hätten: „Jung und Alt, Familien und Alleinstehende leben in einem Wohngebiet zusammen. Und diese Einrichtungen und die jungen Familien, die hier bauen sind die Garantie dafür, dass Dahlem auch in Zukunft ein aktiver Ort mit den wichtigsten Angeboten der Grund- und Nahversorgung ist“, so der Bürgermeister.

Das bestätigte auch der Vorstandsvorsitzende des Saarländischen Schwesternverbandes der Eigentümer und Betreiber des neuen Angebotes sein wird. „Mit diesem vielfältigen Versorgungs- und Betreuungsangebot hat die Gemeinde Dahlem sicher ein Alleinstellungsmerkmal für eine relative kleine Gemeinde“, so Thomas Dane.

Auch eine weitere Zu- und Abfahrt zum Wohngebiet ist in der konkreten Planung. Oberhalb der Fläche soll der vorhandene Wirtschaftsweg ausgebaut werden, so dass sich der Verkehr zukünftig auf mehrere Straße verteilen wird. Unabhängig davon bittet die Gemeindeverwaltung die Anwohner um Verständnis, wenn es bei den Bauarbeiten zu Beeinträchtigungen kommt. (epa)

www.schwesternverband.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.