Konzertreihe „Montjoie Musicale“ mit Träger des renommierten Beethoven-Rings

8. Spielzeit unter der Leitung von Florian Koltun bietet neun Konzerte

Kit Armstrong trat bereits in jungen Jahren in den renommiertesten Konzertsälen der Welt auf. Foto: JF Mousseau
Kit Armstrong trat bereits in jungen Jahren in den renommiertesten Konzertsälen der Welt auf. Foto: JF Mousseau

Monschau – Neun hochklassige Konzerte bietet Kulturmanager Florian Koltun mit der 8. Spielzeit der Konzertreihe „Montjoie Musicale“. Zum 250. Geburtstag des Meisters Ludwig van Beethoven tritt dabei unter anderem Kit Armstrong, diesjähriger Träger des renommierten Beethoven-Rings, auf. Außerdem wird mit dem Briten Christopher Ward der amtierende Generalmusikdirektor zusammen mit seinem Sinfonieorchester Aachen erwartet.

Start der diesjährigen Spielzeit ist eine musikalische Lesung in Kooperation mit dem Literatur-Festival LitEifel am Donnerstag, 10. Oktober, um 19.30 Uhr im Aukloster Monschau. Zu Gast ist der mehrfach ausgezeichnete Autor Karl-Heinz Ott, der sein Buch „Rausch und Stille – Beethovens Sinfonien“ vorstellen und das Publikum auf eine literarisch-philosophisch inspirierte Reise durch Beethovens sinfonisches Universum mitnehmen will. Musikalisch wird Karl- Heinz Ott vom Newcomer Dominic Chamot am Klavier unterstützt. Dominic Chamot zählt zu den neuen musikalischen Sternen der internationalen Klavierszene und gewann 2019 den 1. Preis des Euregio Piano Awards in Geilenkirchen.

Mit Kit Armstrong, dem diesjährigen Träger des Beethoven-Rings, darf sich das Publikum am Sontag, 17. November, um 17 Uhr in der ev. Stadtkirche Monschau auf einen hochkarätigen Klassikstar freuen. 1992 in Los Angeles geboren, trat er bereits früh als Pianist in den renommiertesten Konzertsälen der Welt auf; mittlerweile ist er regelmäßig zu Gast im Musikverein Wien, im Concertgebouw Amsterdam, der Philharmonie Berlin, der Hamburger Elbphilharmonie, der NHK Hall Tokio und dem Palais des Beaux-Arts Brüssel. Armstrong arbeitet mit bedeutenden Dirigenten wie Christian Thielemann, Herbert Blomstedt, Riccardo Chailly, Kent Nagano, Manfred Honeck, Esa-Pekka Salonen, Mario Venzago und Robin Ticciati zusammen und war bereits bei einigen der wichtigsten Orchester der Welt zu Gast, darunter die Wiener Philharmoniker, die Staatskapelle Dresden, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Gewandhausorchester Leipzig und die Academy of St Martin in the Fields.

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Ein besonderer Konzertabend verspricht am Sonntag, 15. Dezember, um 17 Uhr in der St. Peter Pfarrkirche in Konzen der portugiesische Gitarrist und Preisträger Francisco Berény Domingues mit Werken von J. S. Bach, N. Coste und M. Llobet. Geboren 1995 zählt der noch junge Musiker zu den gefragten Gitarristen seiner Generation. Seine rege Konzerttätigkeit als Preisträger führte ihn national durch ganz Portugal sowie international quer durch Europa und Südamerika. Er ist ein gern gesehener Gast bei internationalen Musikfestivals, wie u.a. beim Music Festival Lagos (Algarve), beim Festival Musicatos in Paços de Brandão oder beim Festival de Outono (Aveiro) und trat auch mit zahlreichen Staatsorchestern auf.

Am Sonntag,12. Januar 2020, um 17 Uhr lädt „Montjoie Musicale“ zum besonderen Neujahrskonzert in die ev. Stadtkirche Monschau ein. Unter dem Motto „Berliner Luft“ erwartet die Besucherinnen und Besucher ein heiterer und spritziger Abend, an dem neben Musik von Johann Strauß und bekannten Schlagern auch das berühmte, mottogebende Berliner Lied, die inoffizielle Hymne der Stadt, natürlich nicht fehlt. Das Klavierduo Xin Wang & Florian Koltun hat wieder einmal ein buntes Programm von Melodien Operette, Oper und Musical sowie Walzern, Polkas, leidenschaftliches Crossover, zwischen s zusammengestellt. Neben dem russischen Ausnahmegeiger Mischa Kibardin und seinem Landsmann und gefeierten Cellisten Dmitrij Gornovsky darf sich das Publikum auf weitere Überraschungsgästen freuen.

Das erste Orchesterkonzert der diesjährigen Spielzeit steht am Sonntag, 16. Februar 2020, um 18 Uhr in der ev. Stadtkirche Monschau mit Werken von W. A. Mozart, J. Haydn u.a. ganz im Zeichen von Tradition und Umbruch. Mit den Zagreber Solisten kehrt in diesem Jahr eines der führenden Kammerorchester der Welt nach Monschau zurück. Als musikalische Botschafter ihrer Heimat Kroatien begeisterte das Ensemble ihr Publikum bisher bei über 3500 Konzerten auf allen Kontinenten. Regelmäßige Gastspiele auf den wichtigsten Konzertbühnen der Welt wie u.a. Royal Albert Hall (London) Carnegie Hall (New York), Victoria Hall (Genf), Tschaikowsky-Saal (Moskau), Opera House (Sydney), Salle Pleyel (Paris), Santa Cecilia (Rom) oder der Berliner Philharmonie waren musikalische Sternstunden. Das Ensemble hat mehr als 60 Tonträger herausgegeben so bei EMI, Naxos, RCA, Eurodisc, Melodia, Hispa-Vox, ASV, Pickwick, Vanguard und bei kroatischen Labels.

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Zu Ehren des Weltfrauentags reist „Montjoie Musicale“ am Sonntag, 8. März 2020, um 17 Uhr im Aukloster Monschau auf Spuren von Clara Schumann und will Kammermusikwerke einer der größten Musikerinnen der Geschichte spielen. Mit dem Klaviertrio Köln-Weimar dürfen sich Klassikliebhaber auf bekannte Gesichter der vergangenen Spielzeit freuen. Alle drei Musiker konzertieren seit Jahren als Solisten und Kammermusiker im In- und Ausland. Der deutsche Geiger Gernot Süßmuth ist seit 2002 Konzertmeister der Staatskapelle Weimar. Als Kammermusikpartner trat er unter anderem mit dem Petersen-Quartett und dem Aperto Piano Quartett auf. Die Solocellistin der Staatskapelle Weimar, Dagmar Spengler, ist Preisträgerin beim Deutschen Musikwettbewerb in Bonn und konzertierte regelmäßig mit der Staatskapelle Weimar und dem Folkwang Kammerorchester Essen. Der Kölner Pianist Oliver Drechsel zählt zu den vielfältigsten Musikern seiner Generation und erhielt seine musikalische Ausbildung bei Prof. P. Gililov.

Poetischer Gesang trifft am Sonntag, 5. April 2020, um 17 Uhr im Aukloster Monschau auf Nachdenklichkeit. Mit Alfredo Oyaguez Montero kommt ein internationaler Musiker nach Monschau, der die Stadt lieben und schätzen gelernt hat. Diesmal bringt der spanische Meisterpianist und Kammermusiker zwei junge Geigerinnen aus seiner Heimat mit in die Eifel. Paula Sanz Alasa und Lucia Barrero Oliver sind gern gesehene Gäste bei internationalen Musikfestivals. Alfredo Oyaguez widmet sich neben seiner weltweiten regen Konzerttätigkeit als Pianist, Kammermusiker und Dirigent zunehmend der pädagogischen Arbeit und gehört dem Lehrkörper des Konservatoriums in Palma de Mallorca an.

Der Brite Christopher Ward leitet als Generalmusikdirektor das Sinfonieorchester Aachen. Foto: Sandra Borchert
Der Brite Christopher Ward leitet als Generalmusikdirektor das Sinfonieorchester Aachen. Foto: Sandra Borchert

Unter dem neuen Format „Beethoven-Orbit 2020“ gastiert zu Ehren des 250. Geburtstag Beethovens am Samstag, 2. Mai 2020, um 19.30 Uhr in der Aukirche Monschau das Sinfonieorchester Aachen mit dem amtierenden Generalmusikdirektor Christopher Ward in Monschau. Musikliebhaber dürfen sich daher auf ein besonders Konzert mit einem der traditionsreichsten Orchester Deutschlands freuen, das zudem 1825 die deutsche Uraufführung der 9. Sinfonie L. van Beethovens in Aachen gestalteten. Heute ist das Aachener Sinfonieorchester eine feste und anerkannte Größe in der Region. Diese positive Entwicklung haben sowohl frühere Musikdirektoren wie Fritz Busch, Herbert von Karajan und Wolfgang Sawallisch, die ihre Karriere in Aachen begonnen hatten, als auch in jüngster Zeit Marcus Bosch und Kazem Abdullah insbesondere dank zahlreicher hochwertiger Konzertmitschnitte entscheidend mitgeprägt. Seit August 2018 ist der Engländer Christopher Ward Generalmusikdirektor der Stadt Aachen und zählt zu den neuen Sternen der Musikszene. 2009 wurde er an der Bayerischen Staatsoper Kapellmeister und Assistent von Kent Nagano. Außerdem gastierte er an der Hamburgischen Staatsoper, der Deutschen Oper am Rhein, der Komischen Oper und an der Oper Graz.

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Die Romantik steht am Dienstag, 14. Juni 2020, um 17 Uhr im Aukloster Monschau beim letzten Konzert der diesjährigen Spielzeit im Mittelpunkt des Programms. Auch hier darf L. van Beethoven als Wegbereiter nicht fehlen, hat er doch mit seinen Cello-Sonaten Monumente der Kammermusik geschaffen, und die für viele als Vorlage der Komponisten der Romantik dienen sollten. Mit dem albanischen Meistercellisten Olsi Leka und dem niederländischen Pianisten Peter Caelen treffen zwei herausragende Musiker aufeinander, die das Duospiel als wunderbare Symbiose zelebrieren. Olsi Leka war schon im Alter von 24 Jahren Solocellist des National Orchestra of Belgium und unterrichtet seit 2015 als Professor am Koninklijk Conservatorium in Brüssel. Sein Klavierbegleiter Peter Caelen konzertierte ebenfalls auf den großen Bühnen der Welt wie u.a. Concertgebouw in Amsterdam, De Doelen in Rotterdam oder  Beijing Concert Hall.

Der Pianist und Kulturmanager Florian Koltun übernimmt die Moderation der Konzerte und will zwischen den Werken mit interessanten Anekdoten und Hintergrundberichten auch „Klassik-Einsteigern“ den Zugang zur Musik leicht ermöglichen.

Die Konzerte finden in Monschau im Bürgersaal des Auklosters Monschau (Austraße 5), in der Aukirche Monschau (Eingang Austraße) und der ev. Kirche Monschau (Laufenstraße 6) statt. Das Konzert am 15. Dezember findet in der katholischen Pfarrkirche St. Peter in Konzen (Kirchenweg 21) statt. Die Ticketpreise der diesjährigen Spielzeit für die Konzerte betragen an der Abendkasse 20 Euro normal und 15 Euro ermäßigt (VVK 15 Euro / 10 Euro zzgl. VVK-Gebühren), bei der Lesung am 10. Oktober, 12 Euro normal und 6 euro ermäßigt. Das Jahresabo (Neun Konzerte) kann zum Preis von 120 Euro regulär und 65 Euro ermäßigt unter der E-Mail info@montjoie-musicale.com bestellt werden. Schüler bis 18 Jahren haben zu allen Konzerten freien Eintritt. Tickets können bei allen bekannten VVK-Stellen erworben werden. Weitere Informationen im Internet: www.montjoie-musicale.com

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(epa)

 

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