Startschuss für nachhaltige Entwicklung der Kommunen

Kreis Euskirchen entwickelt in einem großen Gemeinschaftsprojekt neue Strategien – Über 50 Mitwirkende bei der Auftaktveranstaltung im Kreishaus

Schulterschluss für eine nachhaltige Zukunft: Zur Auftaktveranstaltung kamen über 50 Mitwirkende ins Kreishaus. Die Steuerungsgruppe erarbeitet nun bis Frühjahr 2021 eine Nachhaltigkeitsstrategie für den Kreis. Foto: Daniel Höding / Kreisverwaltung
Schulterschluss für eine nachhaltige Zukunft: Zur Auftaktveranstaltung kamen über 50 Mitwirkende ins Kreishaus. Die Steuerungsgruppe erarbeitet nun bis Frühjahr 2021 eine Nachhaltigkeitsstrategie für den Kreis. Foto: Daniel Höding / Kreisverwaltung

Euskirchen  – Der Kreis Euskirchen gehört zu den 15 ausgewählten Kreisen bzw. Kommunen in NRW, die beim Projekt „Global nachhaltige Kommune“ mitmachen. Bis Frühjahr 2021 soll gemeinsam mit vielen Interessierten eine Nachhaltigkeitsstrategie für den Kreis entwickelt werden. Am Montag fiel nun mit dem Treffen der Steuerungsgruppe im Kreishaus der offizielle Startschuss. Dabei wurden bereits erste Themenschwerpunkte festgelegt. In weiteren Treffen sollen konkrete Ziele und die entsprechenden Maßnahmen festgelegt werden.

„Insgesamt sind wir ca. 50 Personen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik“, sagt Achim Blindert, Geschäftsbereichsleiter der Kreisverwaltung für Bauen, Umwelt, ÖPNV und Abfall. „Bei unserem ersten Zusammenkommen haben wir uns über mögliche Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken für den Kreis im Kontext einer nachhaltigen Entwicklung ausgetauscht.“

Im Vorfeld hatte die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 (LAG 21 NRW) gemeinsam mit dem Kernteam der Kreisverwaltung eine Bestandsaufnahme auf Basis quantitativer Daten und bestehender Konzepte und Aktivitäten erarbeitet. Bei der ersten Sitzung haben sich die Beteiligten der Steuerungsgruppe dann für folgende Themenschwerpunkte in der Strategieentwicklung entschieden: Nachhaltige Mobilität, Wohnen & nachhaltige Quartiere, Gute Arbeit & nachhaltiges Wirtschaften und Ressourcenschutz & Klimafolgenanpassung.

Die Steuerungsgruppe tagt noch vier Mal im weiteren Verlauf des Projekts bis zu dessen Abschluss im Frühjahr 2021. Bereits zum zweiten Mal erarbeiten in Nordrhein-Westfalen 15 Modellkommunen individuelle Nachhaltigkeitsstrategien im Kontext der Agenda 2030 und der 17 globalen Nachhaltigkeitsziele. Sie berücksichtigen dabei die Deutsche Nachhaltigkeitsstrategie sowie die NRW-Nachhaltigkeitsstrategie. Das Projekt begleitet die Kommunen in Form von Einzelberatungen, Workshops und Vernetzungsveranstaltungen. Die LAG 21 NRW setzt das Projekt „Global Nachhaltige Kommune in NRW“ in Kooperation mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von ENGAGEMENT GLOBAL im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) um.

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(epa)

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