Konzert gegen Klimawandel und Hunger

Komponist und Pianist Roland Vossebrecker gastiert im KunstForumEifel – Spenden gehen an die Entwicklungshilfe-Organisation Oxfam

Komponist und Pianist Roland Vossebrecker spielt gegen den Klimawandel. Bild: Vossebrecker
Komponist und Pianist Roland Vossebrecker spielt gegen den Klimawandel. Bild: Vossebrecker

Schleiden-Gemünd – Mit seinen Konzert-Projekten hat er bereits ca. 49.000 Euro für Oxfam eingespielt. Vossebrecker erklärt dazu: „Die großartige Arbeit von Oxfam auf den Gebieten der nachhaltigen Entwicklungshilfe, der Katastrophenhilfe und der politischen Kampagnen für eine gerechte Welt ohne Hunger und Armut hat mich überzeugt, in Zukunft regelmäßig Benefizkonzerte für Oxfam zu spielen.

Jahrzehntelang sind weltweit große Fortschritte im Kampf gegen den Hunger erreicht worden. Der Klimawandel droht, diese positive Entwicklung zunichte zu machen: Der Hunger auf der Welt nimmt wieder zu! Daher möchte ich die Spenden meiner neuen Konzertreihe den Klima-und Ressourcenschutz-Projekten von Oxfam zugutekommen lassen.“

Für den Zeitraum von November 2019 bis Februar 2020 ist die vierte Konzertreihe für Oxfam in Planung, mit zahlreichen Konzerten u. a. in Aachen, Köln, Essen, Bonn, Münster, Hamburg und Berlin. Am Samstag, 7. Dezember, 19 Uhr, gastiert Vossebrecker darüber hinaus im KunstForumEifel in Gemünd. Der Eintritt ist frei. „Alle bei den Konzerten gesammelten Spenden gehen ohne Abzug an Oxfam“, heißt es in einer Pressemitteilung. Auf seinem Programm werden neben eigenen Kompositionen auch Werke von Johann Sebastian Bach und Johannes Brahms stehen, -dazu aber auch einige Überraschungen.

Neben seiner Tätigkeit als Musiker engagiert sich Roland Vossebrecker im Bildungswerk Stanislaw Hantz in der Bildungsarbeit zur Holocaust-Thematik. Er organisiert und leitet Bildungsreisen nach Oswiecim/Auschwitz, sowie nach Lodz (Ghetto Litzmannstadt, Vernichtungslager Kulmhof/Chelmno).

Er versteht seine Benefizkonzerte daher auch als politisches Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und nationalen Egoismus, aber auch als Teil von „Klimagerechtigkeit“. Die Spenden sollen Menschen zugutekommen, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben, aber am meisten darunter leiden. (epa)

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