Stellungnahme des Kreises Euskirchen zur Eifelhöhen-Klinik

Kreisverwaltung weist Vorwürfe von ver.di zurück

Die Eifelhöhen-Klinik in Marmagen wird vorläufig geschlossen. Archivbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Eifelhöhen-Klinik in Marmagen wird vorläufig geschlossen. Archivbild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen/Nettersheim-Marmagen Aufgrund von unzulässigen hygienischen Verhältnissen hat die Bezirksregierung ein Aufnahmestopp für die Eifelhöhen-Klinik ausgesprochen, die zuständige Ordnungsbehörde hat mittlerweile sogar angeordnet, dass die Klinik bis zum 8. November 2019 zu räumen ist (zum Bericht hier klicken). Nun wurde in Medienberichten Kritik der Gewerkschaft ver.di laut: Der „Klinikbetreiber hat durch mangelnde Investitionen das Wohl der Patienten und die Arbeitsplätze gefährdet, die Gewerbeaufsicht und das Gesundheitsamt des Kreises Euskirchen haben tatenlos dabei zugesehen“, zitiert die „Kölnische Rundschau“ den Gewerkschaftssekretär Arno Appelhoff. Der Kreis Euskirchen weist die Kritik von ver.di jetzt in einer Stellungnahme entschieden zurück.

In der Pressemitteilung des Kreises heißt es: „Die zuständigen Ämter der Kreisverwaltung haben die Eifelhöhen-Klinik seit geraumer Zeit weit über das gesetzlich vorgeschriebene Maß hinaus engmaschig kontrolliert. In Abstimmung mit Geschäftsführung und Betriebsrat der Eifelhöhen-Klinik wurde intensiv daran gearbeitet, die vorgefundenen Mängel abzustellen. Dies hat in der Vergangenheit auch zufriedenstellend funktioniert. Erst in jüngster Zeit sind die hygienischen Mängel aufgrund der Personalnot im Pflegebereich der Klinik so groß geworden, dass die Bezirksregierung Köln die Schließung verfügt hat.

Der Kreis Euskirchen verfolgt das Ziel, dass die Eifelhöhen-Klinik nach der Beseitigung der Mängel wieder eröffnen kann und die Arbeitsplätze damit erhalten bleiben. Das Kreisgesundheitsamt steht dafür in engem Austausch mit der Klinik.“ (epa)

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