Adventstee-Lesung in der Galerie Eifel Kunst

Herbert Pelzer trägt aus seinem Buch „Knollenland“ vor

Der Nörvenicher Herbert Pelzer hat die Geschichte der beiden jüdischen Familien Treu und Schwarz in einem Roman verarbeitet. Foto: Marita Rauchberger
Der Nörvenicher Herbert Pelzer hat die Geschichte der beiden jüdischen Familien Treu und Schwarz in einem Roman verarbeitet. Foto: Marita Rauchberger

Schleiden – Eine Adventstee-Lesung veranstaltet die Galerie Eifel Kunst, und zwar am Sonntag, 8. Dezember um 16 Uhr in den Räumlichkeitebn Am Markt 32, 53937 Schleiden. Dabei will Herbert Pelzer aus Nörvenich, aus seinem Buch „Knollenland“ lesen. Der Eintritt ist frei.

Pelzer will bei der Lesung seine Zuhörer bei Adventstee und Gebäck zurück in die 60er Jahre versetzen. Genauer gesagt, in ein rheinisches Dorf in der Voreifel, im Winter 1962. Da beschließt Pelzers zwölfjähriger Protagonist, Hans Helfenstein, nämlich nach dem Tod seines Vaters seine Familie zu verlassen. Seine Reise endet noch, bevor er das Dorf verlassen hat: Denn er wird Augenzeuge eines Mordes.

Pelzer verbindet in seinem literarischen Werk seine drei große Leidenschaften: Geschichte, Geschichte und Heimatliebe. Der gelernte Raumausstatter arbeitet heute in der Kölner Niederlassung von Deutschlands größtem Fundusbetrieb für Requisiten zur Film, Fernseh- und Theaterausstattung. Er lebt mit seiner Familie in seinem Geburtsort. In seiner Freizeit befasst sich Pelzer mit der Geschichte der Juden in Nörvenich und Hochkirchen sowie der Nachkriegsgeschichte von Nörvenich. Als stellvertretender Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins der Gemeinde Nörvenich war er auch maßgeblich an der Erstellung der beiden Mahnmale für die jüdischen Bürger beteiligt. (epa)

 

 

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