Anstieg der Wildschweinpopulation soll verhindert werden

In den Gemünder Wohngebieten „Salzberg“ und „Malsbenden“ war es zu Schäden durch die Tiere gekommen

Wildschweine richteten Schäden in zwei Gemünder Wohngebieten an. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Wildschweine richteten Schäden in zwei Gemünder Wohngebieten an. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Schleiden – Nachdem es auf privaten Grundstücken – vor allem in den Gemünder Wohngebieten „Salzberg“ und „Malsbenden“ – zu erheblichen Wildschweinschäden gekommen war, hatten sich bereits im Dezember fachkundige Ansprechpartner der Thematik angenommen. Nun trafen sich Schleidens Bürgermeister Ingo Pfennings, die Leiterin des Ordnungsamtes Martina Moersch und Florian Krumpen, Fachgebietsleiter Biotop- und Wildtiermanagement der Nationalparkverwaltung Eifel, zum erneuten Austausch.

Florian Krumpen (links) und Bürgermeister Ingo Pfennings besprachen das weitere Vorgehen. Bild: Kerstin Wielspütz/Stadt Schleiden
Florian Krumpen (links) und Bürgermeister Ingo Pfennings besprachen das weitere Vorgehen. Bild: Kerstin Wielspütz/Stadt Schleiden

Krumpen bestätigte, dass die Nationalparkverwaltung alle rechtlich zulässigen Möglichkeiten ausschöpfe, um die Population der Wildschweine einzudämmen. So sind die Abschusszahlen im Gebiet des Nationalparks im Vergleich zu den Vorjahren erheblich angestiegen.

„Wir haben mit Herrn Krumpen denkbare Handlungsoptionen besprochen und werden diese nun mit allen Beteiligten abstimmen“, so Bürgermeister Ingo Pfennings, der auch Kontakt mit dem zuständigen Umweltministerium NRW aufnehmen wird. Ziel ist, dass bestehende Restriktionen gelockert werden, um einen weiteren Anstieg der Wildschweinpopulation wirksam verhindern zu können. (epa)

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