NABU sucht Helfer zur Amphibiensaison

In der Zeit der Krötenwanderung können durch Schutzmaßnahmen Tiere vor dem Überfahren gerettet werden

Damit der Wasserfrosch in der Zeit der Amphibienwanderung nicht unter die Räder kommt, müssen ihm manchmal Helfer auf die Sprünge in sicheres Terrain helfen. Foto: NABU/Marion Zöller
Damit der Wasserfrosch in der Zeit der Amphibienwanderung nicht unter die Räder kommt, müssen ihm manchmal Helfer auf die Sprünge in sicheres Terrain helfen. Foto: NABU/Marion Zöller

Kreis Euskirchen/Mechernich-Kommern – Alle reden vom Naturschutz, aber nicht genug stellen sich als Helfer zur Amphibiensaison zur Verfügung. Im vergangenen Jahr konnte der NABU (Naturschutzbund Deutschland) mit einer kurzfristig ins Leben gerufenen Hilfsaktion tausende Amphibien retten. An einigen Schwerpunkten, die im vergangenen Jahr identifiziert werden konnten, werden Hilfszäune aufgestellt, an anderen wurden Planungen für feste Einrichtung aufgenommen.

Günter Lessenich vom NABU Kreisverband Euskirchen: „Wir brauchen dringend mehr Helfer, um unsere Hilfe über den Zeitraum der Krötenwanderung sicherstellen und die Belastung der Helfer über einige Wochen hinweg in Grenzen halten zu können! Und jede gerettete Kröte, Frosch und Co geben einem das gute Gefühl, etwas Gutes für den Naturschutz getan zu haben.“

Weitere Informationen dazu gibt es beim nächsten Monatstreffen des NABU Euskirchen am Dienstag, 18. Februar, um 19 Uhr in das NABU Kirchberghaus, Kirchberg 1, in Mechernich-Kommern ein. Dabei sollen auch an die Helfer Warnwesten und Nitril-Handschuhe verteilt und die zur Koordination notwendige „WhatsApp-Gruppe“ vervollständigt werden.

 

(epa)

Folgender Artikel könnte Sie auch interessieren:
Speisen mit brasilianischer Lebensfreude auch in Corona-Zeiten

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

15 − five =