Erste Fälle in Nachbarkreisen: Corona-Hotline von Kreis Euskirchen und DRK

Sachliche Informationen für Bürgerinnen und Bürger

Fragen zum Thema Coronavirus beantwortet ein speziell geschultes Team vom DRK. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Fragen zum Thema Corona-Virus beantwortet ein speziell geschultes Team vom DRK. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Angesichts der zunehmenden Infektionen mit dem neuartigen Corona-Virus in Nachbarkreisen hat der Kreis Euskirchen in Kooperation mit dem Deutschen Roten Kreuz Kreisverband Euskirchen eine Hotline zum Thema eingerichtet. Besonders geschulte Mitarbeiter geben dort montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr Informationen darüber, wer besonders gefährdet ist, wie man sich schützen und einen Verdachtsfall erkennen kann. „Unsere Experten kennen den aktuellen Stand der medizinischen Forschung und können deshalb helfen, Unsicherheit oder gar Angst zu vermeiden“, erklärt Christian Ramolla, Leiter des Gesundheitsamtes im Kreis Euskirchen. Die Hotline stehe allen Interessierten offen unter der Telefonnummer 0 22 51-1 58 00.

Der Euskirchener Rotkreuz-Geschäftsführer Rolf Klöcker und DRK-Kreisbereitschaftsleiter Stephan Schmitz dankten den 15 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die sich spontan bereit erklärten, kurzfristig diese Unterstützungsleistung für den Kreis Euskirchen anzubieten. Sie wurden dafür am vergangenen Wochenende von Ramolla umfassend geschult. Klöcker betonte, dass es sich um eine reine Beratungshotline handelt und vom Roten Kreuz keine ordnungsbehördlichen Verfügungen, Veranstaltungsverbote oder ähnliches ausgesprochen werden.

„Covid-19“, so heißt die neue durch das Corona-Virus ausgelöste Erkrankung, verläuft zum Großteil milde, wie der Kreis mitteilt. Nur bei etwa vier Prozent der Betroffenen – zumeist ältere Personen oder Menschen mit schweren Vorerkrankungen – werde über Komplikationen berichtet. In Deutschland sind bislang noch keine Todesfälle aufgetreten.

Grundsätzlich gilt es gerade in der Erkältungszeit, hygienische Grundregeln zu beachten. Ramolla: „Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg. Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Grundsätzlich gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen! Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und ebenfalls sich dabei von anderen Personen abwenden.“

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Die Hände sollten nicht nur gewaschen werden, wenn sie sichtbar schmutzig sind. Denn Krankheitserreger sind mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen. Menschen mit ansteckenden Infektionskrankheiten sollten möglichst Abstand zu anderen halten, um eine direkte Übertragung von Krankheitserregern zu vermeiden. Akut Erkrankte sollten von besonders gefährdeten Menschen wie Schwangeren, Säuglingen, alten oder immungeschwächten Menschen fern bleiben.

(epa)

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