St. Michael Gymnasium wieder erfolgreich bei Jugend forscht

Erste Preise für Schülerinnen und Schüler der Bad Münstereifeler Schule in Biologie sowie Mathematik/Informatik, dritter Preis im Fachbereich Arbeitswelt

Dauerbrenner im St. Michael Gymnasium: Schülerinnen und Schüler waren wieder bei „Jugend forscht“ erfolgreich. Fotos: Dennis Nebe
Dauerbrenner im St. Michael Gymnasium: Schülerinnen und Schüler waren wieder bei „Jugend forscht“ erfolgreich. Fotos: Dennis Nebe

Bad Münstereifel – Seit Jahren glänzen Schülerteams des St. Michael Gymnasiums Bad Münstereifel bei den Wettbewerben von „Jugend forscht“. Dafür wurde das Gymnasium von der Kultusministerkonferenz bereits als „Jugend forscht Schule“ auf Bundesebene ausgezeichnet. Auch beim diesjährigen Regionalwettbewerb waren Schülerinnen und Schüler der Bad Münstereifeler Schule erfolgreich und holten den jeweils ersten Platz in den Fachbereichen Biologie sowie Mathematik/Informatik. Im Fachbereich Arbeitswelt gab es den 3. Platz.

In Biologie wurden Hannah Wagner-Gillen, Louis Dorweiler und Johanna Bungart für ihre Arbeit „Die treibstoff-fressende Ölbarriere“ ausgezeichnet. Diese nutzt eine heimische Baumpilzartum in einer selbst entwickelten modulare Schwimmbarriere, die selektiv und aktiv Treibstoffe und Öl aufnehmen soll. Das Pilzmyzel soll die aufgenommenen Treibstoffe aktiv verstoffwechseln und innerhalb von etwa 90 Tagen komplett abbauen.

Im Fachbereich Mathematik/Informatik entwickelte Simon-Stefan Köhl „GenVoNet“, ein computersimuliertes, neuronales Netzwerk, das mit Hilfe sogenannter „genetischer Algorithmen“ durch fortlaufende virtuelle Versuche das Ergebnis einer gestellten Aufgabe kontinuierlich verbessern soll,  etwa bei der Landung einer Rakete.

Elias Günthner, Nico Prinz und Joshua Gritzner entwickelten das Energiesparprojekt „fifty-fifty“: Modulare Barrieren, die bei Schwimmbadreinigungen zum Einsatz kommen können, sollen die Hälfte des vorhandenen Wassers erhalten – nicht nur vom Volumen, sondern auch von der Temperatur her.

(epa)

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