Zweite Förderung für das Johannes-Sturmius-Gymnasium bewilligt

Damit ist die Finanzierung für das größte Bauprojekt der letzten Jahrzehnte im Stadtgebiet Schleiden gesichert

So stellen sich die Architekten das Gebäude nach dem dritten Bauabschnitt vor. Bild: Stadt Schleiden
So stellen sich die Architekten das Gebäude nach dem dritten Bauabschnitt vor. Bild: Stadt Schleiden

Schleiden – Die Stadt Schleiden erhält für den dritten Bauabschnitt am Städtischen Johannes-Sturmius-Gymnasium einen Förderbetrag aus dem Programm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier 2020“ in Höhe von insgesamt gut drei Millionen Euro mit einem Fördersatz von 90 Prozent. Der offizielle Förderbescheid wird in den nächsten Wochen im Schleidener Rathaus erwartet. „Mit dem Förderbescheid ist die Finanzierung des größten städtischen Bauprojekts der letzten Jahrzehnte gesichert. Jetzt muss in den nächsten Jahren nur noch kräftig gebaut werden“, freut sich der Erste Beigeordnete der Stadt Schleiden, Marcel Wolter, über die erfreuliche Nachricht aus dem Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW.

Der dritte Bauabschnitt umfasst die Schaffung von multifunktionalen Räumen in einem Anbau samt Dachgarten und die Ertüchtigung der vorhandenen Gebäudeteile hinsichtlich Barrierefreiheit und Brandschutz.

Es ist vorgesehen, an den Gebäudetrakt B einen Anbau über vier Etagen anzubauen. In diesem Zusammenhang soll der vorhandene Verbindungsgang der zum C-Trakt (Turm) führt aus bauphysikalischen und technischen Gründen entfernt und durch einen neuen großzügigen Verbindungsbereich über zwei Etagen ersetzt werden.

Im neuen Anbau sollen des Weiteren multifunktionale Räume in verschiedenen Größen, von Schulen, Vereinen und Gruppen des Schleidener Stadtgebietes genutzt werden können. „Oberhalb der multifunktionalen Räume eröffnet eine Freiraumklasse völlig neue Lernmöglichkeiten. Dabei handelt es sich um einen sehr hellen Raum, in dem bei Bedarf große Schiebeelemente geöffnet werden können. Auf den Flachdachflächen rund um die Freiraumklasse und den Verbindungsbereich entsteht ein Dachgarten, der später auch als Ausstellungsfläche für Kunstobjekte dient“, so die Stadt in einer Pressemitteilung.

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Eine Aufzugsanlage führe künftig barrierefrei bis auf die vierte Ebene des Gebäudes. Der neue Verbindungsbereich ermögliche zudem einen nahezu komplett barrierefreien Zugang zum gesamten Schulgebäude. Zur Sicherstellung eines zweiten Rettungsweges sind im neuen Anbau und im C-Trakt (Turm) entsprechende Treppenhäuser mit Fluchttreppen vorgesehen.

Die Stadt Schleiden weiter: „Im ersten Bauabschnitt, der die Wiederherstellung und Modernisierung der Unterrichtsräume im A-Trakt vorsieht, wird der Zeitplan nach aktuellem Stand eingehalten, so dass die Unterrichtsräume pünktlich zum Schuljahresbeginn 2020/2021 bezogen werden können. Derzeit werden Verputz- und Estricharbeiten durchgeführt.“

Die Arbeiten am zweiten Bauabschnitt beginnen voraussichtlich in den Sommerferien. Für diesen Abschnitt hatte die Stadt Schleiden im vergangenen Jahr bereits den ersten Förderbescheid in Höhe von 4,9 Millionen Euro erhalten. (epa)

 

Ein Gedanke zu „Zweite Förderung für das Johannes-Sturmius-Gymnasium bewilligt“

  1. Würden die fleißigen Steuerzahler in der Region in Zeiten von Corona nicht lieber allen ansässigen Geschäften und Restaurants mit den Geldern, die für das Gymnasium ausgegeben werden, unter die Arme greifen?
    Vielleicht dies einmal als Denkanstoß nutzen!

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