Nationalparkverwaltung Eifel warnt vor hoher Waldbrandgefahr

Die Waldbrandgefahr ist derzeit sehr hoch. Schon eine kleine Unachtsamkeit kann zur Katastrophe führen. Symbolfoto: Thomas-Hans Deckert / Wald und Holz NRW
Die Waldbrandgefahr ist derzeit sehr hoch. Schon eine kleine Unachtsamkeit kann schwere Folgen haben. Symbolfoto: Thomas-Hans Deckert / Wald und Holz NRW

Schleiden-Gemünd – Der vom Deutschen Wetterdienst erstellte Waldbrand-Feuerindex erreicht derzeit in vielen Regionen die Stufe 3 von 5. Der Grasland-Feuerindex erreicht sogar die zweithöchste Warnstufe. Beides mache, so die Nationalparkverwaltung Eifel, besondere Vorsicht erforderlich. Es wird daher gebeten, durch umsichtiges Verhalten Waldbrände zu verhindern.

Dazu gehöre, dass man sich an das gesetzliche Rauchverbot im Wald halte, das vom 1. März bis zum 31. Oktober gelte. Weiterhin sei offenes Feuers im Wald verboten und auch außerhalb des Waldes müsse ein Abstand zum Wald von mindestens 100 Metern eingehalten werden.

„Nehmen Sie Glas mit aus dem Wald – der Brennglaseffekt kann Waldbrände auslösen“, so die Nationalparkverwaltung weiter. Geparkt werden dürfe nur auf ausgewiesenen Parkplätzen. Waldwege und Waldzufahrten seien freizuhalten, sie dienten als Rettungswege.

Auch solle man sei Fahrzeug nur auf befestigte Flächen abstellen. Der heiße Auspuff/Katalysator könne trockenes Gras in Brand setzen. Auch glimmend weggeworfene Zigarettenkippen lösten immer wieder Waldbrände aus.

Wer einen Waldbrand bemerke, solle kleine Entstehungsbrände, wenn dies gefahrlos möglich sei, rasch löschen. Brände sollten über den Notruf 112 gemeldet und der Gefahrenort auf kürzestem Weg verlassen werden. (epa)

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