Weltnichtrauchertages 2020: Starthilfe in ein rauchfreies Leben

Caritas und Kreisstadt Euskirchen informieren über die Gefahren des Konsums von Tabakprodukten und bieten Unterstützung

Melanie Barth (v.l.), Fachbereich Schulen Stadt Euskirchen, und Maria Surges-Brilon, Fachambulanz Sucht Caritas Euskirchen, wollen zum Weltnichtrauchertag auf die Gefahren des Tabakkonsums auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie informieren. Foto: Carsten Düppengießer/Caritas Euskirchen
Melanie Barth (v.l.), Fachbereich Schulen Stadt Euskirchen, und Maria Surges-Brilon, Fachambulanz Sucht Caritas Euskirchen, wollen zum Weltnichtrauchertag auf die Gefahren des Tabakkonsums auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie informieren. Foto: Carsten Düppengießer/Caritas Euskirchen

Euskirchen – Der Weltnichtrauchertag wird am Sonntag, 31.Mai, zum 33. Mal begangen. Das diesjährige Motto lautet „Lass Dich nicht manipulieren!“ Maria Surges-Brilon, Leiterin der Fachambulanz Sucht der Caritas Euskirchen: „Mit Werbekampagnen und Produktdesigns, die vor allem junge Menschen ansprechen, soll eine neue Generation von abhängigen Konsumenten gesichert werden.“ Dabei ginge es nicht nur um klassische Tabakprodukte, sondern auch um E-Zigaretten.

Anlässlich des Weltnichtrauchertages bietet die Fachambulanz Sucht am Dienstag, 2. Juni, in der Zeit von 9 Uhr bis 11 Uhr unter der Rufnummer 0 22 51/65 03 50 eine Telefonsprechstunde zu den Gefahren des Konsums von Tabakprodukten an, in der konkrete Hilfen und Beratung für den Start in ein rauchfreies Leben besprochen werden können.

Die Suchtberatungs- und Behandlungsstelle der Caritas und die Kreisstadt Euskirchen wollen gemeinsam den Weltnichtrauchertag dazu nutzen, auf die Gefahren des Rauchens hinzuweisen und Hilfen anzubieten. Zusätzliche Relevanz erhält der Weltnichtrauchertag in diesem Jahr durch das neuartige Corona Virus SARS-CoV-2. Rauchen und möglicherweise auch das Dampfen von E-Zigaretten können durch ihre lungenschädigende Wirkung das Risiko eines schweren Infektionsverlaufs begünstigen. Ein weiterer Grund, die Lunge zu schützen, sind sich die Kooperationspartner sicher.

Zigarettenwerbung verspreche Coolness und Unabhängigkeit. Durch Werbestrategien, in denen das Rauchen als Symbol für Freiheit und Abenteuer dargestellt werde, ließen sich vor allem junge Menschen häufig stark beeinflussen. Werbung für E-Zigaretten und Tabakerhitzer suggeriere, dass Dampfen stylisch und unbedenklich sei. „Wahr ist aber, dass Shisha- und Zigarettentabak süchtig machen und tödlich sein können. Auch Dampfen mit Nikotin macht abhängig und selbst nikotinfreies Dampfen kann der Gesundheit schaden“, betont Surges-Brilon.

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Rauchen sei erwiesenermaßen eines der größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken. Zudem stellte das Bundesverfassungsgericht 1997 fest, dass Rauchen auch bei nicht rauchenden Menschen – also bei jenen, die Tabakrauch nur passiv ausgesetzt sind – zu tödlichen Krankheiten und Gesundheitsgefahren führen kann. Weltweit sterben jährlich etwa sechs Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens. Darunter sind ungefähr eine halbe Million Passivraucher, zu denen über 150.000 Kinder gehören.

Informationsmaterialien, wie zum Beispiel der „Kalender für die ersten 100 Tage“ nach dem Rauchstopp der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung können über die Kooperationspartner kostenfrei per Anruf oder E-Mail angefordert werden.

Ansprechpartnerinnen:
Caritas Euskirchen, Fachambulanz Sucht, Maria Surges-Brilon,
Tel. 0 22 51/65 03 50, E-Mail: suchthilfe@caritas-eu.de
Kreisstadt Euskirchen, Fachbereich Schulen, Generationen und Soziales, Melanie Barth,
Tel. 0 22 51-1 43 98, E-Mail: jugendportal@euskirchen.de

(epa)

 

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