Auch im Juli 2020 in NRW weniger Tote als ein Jahr zuvor

Trend setzt sich weiter fort: Statistisches Landesamt errechnet für das gesamte erste Halbjahr einschließlich Juli niedrigere Sterbefallzahlen als im Vorjahr – Im Kreis Euskirchen starben durchschittlich 200 Menschen pro Monat

Die Sterbefallzahlen nach Sterbemonaten. Grafik: IT.NRW
Die Sterbefallzahlen nach Sterbemonaten. Grafik: IT.NRW

NRW/Kreis Euskirchen – Nach vorläufigen Ergebnissen starben in Nordrhein-Westfalen im Juli 2020 etwa 15 600 Menschen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand unplausibilisierter Daten mitteilt, war die Zahl der Gestorbenen damit niedriger als im Juli 2019 (damals: 17 356). Üblicherweise, so teilt das Landesamt mit, steige die Zahl der Gestorbenen von Juni auf Juli an, in diesem Jahr sei sie hingegen konstant geblieben: Es starben in etwa gleich viele Personen wie im Vormonat Juni: 15 600.

Bereits für Juni und Mai 2020 hatte das Landesamt eine niedrigere Sterbefallzahl im Vergleich zum Vorjahr errechnet und darüber hinaus in der gesamten Sterbestatistik des ersten Halbjahres „keinerlei Besonderheiten“ festgestellt.

Im Kreis Euskirchen sind in den ersten sieben Monaten des Jahres durchschnittlich pro Monat 200 Menschen gestorben, insgesamt waren es sieben mehr als im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Das Statistische Landesamt veröffentliche die vorliegenden Ergebnisse, um Aussagen zum aktuellen Sterbegeschehen zu ermöglichen. Die Daten seien teilweise noch nicht abschließend geprüft und die Sterbefallzahlen könnten sich durch Nachmeldungen der Standesämter noch erhöhen. Die Auswertung umfasse lediglich Todesfälle von Personen, die innerhalb des Landes verstorben und dort auch gemeldet gewesen seien. (epa)

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