„Culture Slam“ – Moderne Lyrik für mehr Vielfalt

Julius Esser und weitere Dichterinnen und Dichter wollen im Alten Casino wortstarke Beiträge zu den Themen Diversität, Diskriminierung und Rassismus vorstellen

Julius Esser, Slam-Poet mit Zülpicher Wurzeln, kommt ins Alte Casion nach Euskirchen. Bild: Julius Esser
Julius Esser, Slam-Poet mit Zülpicher Wurzeln, kommt ins Alte Casion nach Euskirchen. Bild: Julius Esser

Euskirchen – Der Dichter, Autor und Slam-Poet Julius Esser ist gemeinsam mit Slam- Poetinnen und Poeten mit Migrations- und Fluchterfahrung sowie dem Verein Netzwerk „politik|atelier“ am Montag, 28. September, zu Gast im Alten Casino in Euskirchen. Ab 18 Uhr wollen sie mit alten und neuen Nachbarn ihre Gedanken, Erfahrungen und Meinungen zu den Themen Diversität, Diskriminierung und Rassismus in wortstarken Beiträgen teilen und mit den Anwesenden ins Gespräch kommen.

Seit 2014 veranstaltet das Netzwerk „politik|atelier“ inter- und transkulturelle „Poetry Slams“. Ein „Poetry Slam“ ist ein literarischer Wettbewerb, bei dem selbstverfasste Texte innerhalb einer bestimmten Zeit vorgetragen werden. Die Veranstaltungsform entstand 1986 in Chicago und verbreitete sich von dort weltweit.

Beim „Culture Slam“ geht es nicht um Wettbewerb, sondern um die Auseinandersetzung mit Themen wie kulturelle Identität, Integration und Pluralität. Das Projekt will Räume schaffen, in welchen Menschen ihre Stimme nutzen, um die soziale, kulturelle und politische Diskussion aktiv mitzugestalten.

Von Beginn an unterstützt und begleitet Kultur- und Literaturwissenschaftler Julius Esser die „Culture Slam-Projekte“. Der Brühler mit Zülpicher Wurzeln hat in den letzten Jahren zahlreiche bundesweite „Poetry Slams“ gewonnen und dabei über 600 Auftritte absolviert.

Die Veranstaltung ist Teil der diesjährigen Interkulturellen Wochen im Kreis Euskirchen und ist für Besucher kostenlos. Da aufgrund der Corona-Bestimmungen nur eine begrenzte Anzahl von Gästen an dem Abend im Alten Casino teilnehmen kann, wird um eine vorherige Anmeldung unter info@caritas-eu.de bis zum 25. September gebeten. (epa)

 

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