Dietmar Bär begleitete „seine“ Wurstbude ins LVR-Freilichtmuseum Kommern

Die Wurstbude wurde jetzt ins LVR-Freilichtmuseum nach Kommern gebracht. Dort übergab Eva Vosen die Schlüssel in die Hände von Museumsdirektor Dr. Josef Mangold (links), Direktor des LVR-Freilichtmuseums Kommern. Ralf Jäger-Vosen (2.v.r) sowie Schauspieler Dietmar Bär (rechts) kamen ebenfalls mit nach Kommern. Foto: Hans-Theo Gerhards/LVR-Freilichtmuseum Kommern.
Die Wurstbude wurde jetzt ins LVR-Freilichtmuseum nach Kommern gebracht. Dort übergab Eva Vosen die Schlüssel in die Hände von Museumsdirektor Dr. Josef Mangold (links), Direktor des LVR-Freilichtmuseums Kommern. Ralf Jäger-Vosen (2.v.r) sowie Schauspieler Dietmar Bär (rechts) kamen ebenfalls mit nach Kommern. Foto: Hans-Theo Gerhards/LVR-Freilichtmuseum Kommern.

Mechernich-Kommern – Das LVR-Freilichtmuseum Kommern ist um ein besonderes Exponat reicher. Die „Tatort“- Wurstbude der Familie Vosen ergänzt die Sammlung des Museums. Unweit des bekannten Drehortes, vor dem Landeshaus des Landschaftsverbands Rheinland (LVR) am Kennedy-Ufer, wurde sie vergangenen Freitag feierlich übergeben. Bei der Übergabe waren Ulrike Lubek, LVR-Direktorin, Anne Henk-Hollstein, Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland, Milena Karabaic, LVR-Dezernentin für Kultur und Landschaftliche Kulturpflege, sowie Dr. Josef Mangold, Direktor des LVR-Freilichtmuseums Kommern, dabei. Auch der Schauspieler Dietmar Bär, bekannt als Kölner Tatort-Kommissar Freddy Schenk, nutzte diese Gelegenheit, um sich vor der Kulisse des Kölner Doms von „seiner“ Wurstbude zu verabschieden.

Ulrike Lubek: „Diese Wurstbraterei ist Kult und hat eine hohe Bekanntheit weit über Köln und das Rheinland hinaus. Daneben ist sie ein schönes Beispiel für die Wirtschaftswunderzeit und passt daher sehr gut in die zeitgeschichtliche Baugruppe Marktplatz Rheinland in unserem regionalen Freilichtmuseum in Kommern.“

„Vor knapp zwei Jahren haben wir hier am selben Ort Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt für ihr soziales Engagement jenseits der Kamera mit dem Rheinlandtaler ausgezeichnet. Ich freue mich, dass wir die Wurstbraterei heute gemeinsam mit dem Ehepaar Vosen und Dietmar Bär auf den Weg nach Kommern bringen dürfen“, fügte Anne-Henk Hollstein hinzu. Die Übernahme der Tatort-Wurstbude sei ein ganz besonderes Highlight für das LVR-Freilichtmuseum Kommern, jedoch kein Novum. Bereits 2015 konnte eine „Vosen-Bude“ aus den späten 1930er-Jahren übernommen werden. Sie kommt regelmäßig bei Veranstaltungen wie etwa dem „Jahrmarkt anno dazumal“ zum Einsatz. Auch die Tatort-Bude wird bei besonderen Anlässen im Museum betrieben werden. Sie steht mit der Firmen- und Familiengeschichte der Familie Vosen beispielhaft für schaustellerisch betriebene Imbissgeschäfte und ihre Entwicklung über die letzten 60 Jahre im Rheinland – überzeugende Argumente für die Familie Vosen, ihre Imbissbude nach Kommern zu geben. „Wir freuen uns, dass unsere Wurstbraterei und unsere Familiengeschichte damit erhalten bleiben“, so Eva Vosen. (epa)

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