Semesterstart am RFH-Studienort Schleiden gesichert

Die Rheinische Fachhochschule Köln startet in Schleiden mit den Bachelor-Studiengängen Betriebswirtschaftslehre und Produktionstechnik ins Wintersemester

Eine persönliche Betreuung und kleine, gruppengebundene Lehrveranstaltungen zeichnen das heimatnahe Studium in Schleiden aus. Bild:  RFH Koeln/Philippe Moosmann
Eine persönliche Betreuung und kleine, gruppengebundene Lehrveranstaltungen zeichnen das heimatnahe Studium in Schleiden aus. Bild: RFH Koeln/Philippe Moosmann

Schleiden – Das Semester an der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH) hatte bereits vor dem „Shutdown“ am 9. März begonnen. Am Hauptstandort Köln und an allen Studienorten. Eine Verschiebung war keine Option. Innerhalb einer Woche hat ein erfahrenes Online-Lehre-Team der RFH über 400 Dozierende der RFH mit einem neuen Online-Vorlesungssystem geschult.

„Die Auswertungen haben gezeigt: Die Corona-Situation erschwerte das Lernen und das Studium aufgrund der persönlichen Lebensumstände generell. Die Gesamtzufriedenheit mit dem Studium hat sich durch die Umstellung auf die online-Lehre aber nicht verändert“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Schleiden. Das Wintersemester starte aufgrund der unveränderten Corona-Situation wieder digital und unter strikten Hygieneregeln analog.

„Wir freuen uns, dass wir den Bachelorstudiengang Betriebswirtschaftslehre in Schleiden starten“, so Studienortkoordinator Prof. Dr. Alexander Pollack. Unter der Woche finden die Veranstaltungen digital statt, samstags dann in Präsenz unter Einhaltung eines Hygienekonzeptes. Somit können wir die persönliche Betreuung der Studierenden sicherstellen.“

In Schleiden kann die RFH auch neue Studierende für das Studienfach Produktionstechnik begrüßen. Das Studium wird in den Räumlichkeiten des Johannes-Sturmius-Gymnasiums durchgeführt.

Das Studium in Schleiden möchte die enge Verzahnung einer theoretischen wie praxisbezogenen akademischen Qualifikation in Heimatnähe gewährleisten. Studierende profitierten von einem kürzeren Weg zur Hochschule sowie von der Offenheit der RFH gegenüber dem zweiten Bildungsweg. Hohe Effizienz gewährleisteten kleine gruppengebundene Lehrveranstaltungen von nicht mehr als 15 bis 20 Studierenden.

„Die Studiengänge sind auf den Unternehmensbedarf zugeschnitten und werden im gemeinsamen Dialog weiterentwickelt. Damit sind sowohl eine heimatnahe, akademische Weiterbildung als auch die Stärkung der Region als Wirtschaftsstandort durch qualifizierte Arbeits- und Fachkräfte gewährleistet, wodurch wiederum die Bindung von Fachkräften an die Region unterstützt wird“, heißt es abschließend. (epa)

 

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