„Glückskind“ im Kulturhaus „theater 1“

Moderne Inszenierung eines alten Grimm-Klassikers

Christiane Remmert gibt dem alten Grimm-Klassiker eine moderne Wendung. Bild: Jojo Ludwig
Christiane Remmert gibt dem alten Grimm-Klassiker eine moderne Wendung. Bild: Jojo Ludwig

Bad Münstereifel – Die Betreiber vom „Kulturhaus theater 1“ möchten einen weiteren Versuch starten, den Theaterbetrieb wieder in Gang zu bringen und dabei mit ihrem Hygienekonzept für die größtmögliche Sicherheit der Besucher sorgen.  Sofern also die aktuellen Regelungen es zulassen, steht am Samstag, 31. Oktober, 18 Uhr, noch einmal die Inszenierung „Glückskind“ vom „theater 1“ auf der Bühne in der Langenhecke 4 in Bad Münstereifel. Das Stück eignet sich für Kinder im Schulalter, möchte aber ebenso das erwachsene Publikum ansprechen.

Der Inszenierung liegt das Grimm’sche Märchen „Der Teufel mit den drei goldenen Haaren“ zugrunde, in dem die Habgier des Menschen thematisiert ist. Das „theater 1“ gibt der Geschichte einen zeitgemäßen Rahmen: Ilse Müller ist anders und so sieht sie auch aus: „Strange“ würde man auf Neudeutsch sagen. Sie mag alte Sachen, repariert gern und bewahrt Dinge vor dem Mülleimer. Hin und wieder führt sie Selbstgespräche, denn dabei wird ihr vieles klarer. Gemeinsam mit ihrem Mann arbeitete sie einst in einer Mühle. Es war die schönste Zeit in ihrem Leben, obwohl ihr größter Wunsch ihnen verwehrt blieb, nämlich eigene Kinder zu bekommen. Und dann kam eines Tages eine kleine Schachtel über den Bach zu ihnen geschwommen, darin lag ein winziges Baby. Noch wusste niemand, dass dieses Kind sich in 14 Jahren auf den Weg zum Teufel machen würde…

Christiane Remmert spielt eine Geschichte vom Vertrauen ins Leben, die zeigt, dass Wünsche sich manchmal ganz anders erfüllen, als wir es geplant haben.

Karten gibt es an der Tageskasse; es wird empfohlen, unter 0 22 57/44 14 oder unter kulturhaus@theater-1.de zu reservieren und einen Tag vorher zu erfragen, ob aufgrund der Corona-Vorschriften die Veranstaltung überhaupt stattfinden kann.

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„Sollte dies der Fall sein, ist es sehr hilfreich, wenn man eine Visitenkarte oder einen Zettel mitbringt, auf dem Name, Anschrift und Telefonnummer vermerkt ist, um lange Wartezeiten an der Kasse zu vermeiden“, so die Veranstalter. (epa)

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