Gräfin von Paris landete mit Rheinischer Schafnase in der Presse

Reichhaltige Apfel- und BIrnenernte im LVR-Freilichtmuseum Kommern

Im Tante Emma Laden gibt es derzeit auch noch viel ungepresstes Obst. Vanessa Sterner/ LVR
Im Tante Emma Laden gibt es derzeit auch noch viel ungepresstes Obst. Vanessa Sterner/ LVR

Mechernich-Kommern – Die Besucher des Freilichtmuseums haben es in den vergangenen Tagen selber sehen können: Die Obstbäume im Gelände hängen voll mit reifen Birnen und bunten Äpfeln. „Durch den engagierten Einsatz vieler ehrenamtlicher Helfer des Fördervereins Freilichtmuseum sowie weiteren helfenden Händen, konnten in tagelanger Arbeit knapp 2,5 Tonnen reifer Äpfel und Birnen geerntet werden“, so Anja Liebertz vom Förderverein.

Und endlich war es soweit: Gestern konnte das Obst der Streuobstwiesen durch die mobile Saftpresse des Streuobstwiesen Netzwerks Nordeifel e.G. (SoNNe eG) zu Apfel- und Birnensaft verarbeitet werden. „Unsere mobile Saftpresse kann je nach Ernteaufkommen jährlich bis zu 100 Tonnen Obst zu Saft verarbeiten“, erläutert Astrid Heistert-Klink von der SoNNe eG.

Bei der Apfel- und Birnenernte im LVR-Freilichtmuseum Kommern kam einiges an Früchten zusammen. Anja Liebertz / Förderverein Freilichtmuseum Kommern e.V.
Bei der Apfel- und Birnenernte im LVR-Freilichtmuseum Kommern kam einiges an Früchten zusammen. Anja Liebertz / Förderverein Freilichtmuseum Kommern e.V.

Unter den vielfältigen Birnen im Freilichtmuseum befinden sich sehr alte und wertvolle Sorten mit ausgefallenen Namen wie Gräfin von Paris, Alexander Lucas, Köstliche von Charneux und Gellerts Butterbirne. Auch die Äpfel warten mit nicht geringerer Vielfalt oder weniger klangvollen Namen auf: Paradiesapfel, Tulpenapfel, roter Wintertaubenapfel, roter Boskoop oder die Rheinische Schafsnase sind hier nur einige Beispiele.

Alle zusammen ergaben rund 1.500 Liter aromatischen Fruchtsaft, der ab sofort im Tante Emma laden des Freilichtmuseums erworben werden kann. Neben dem museumseigenen Obst, konnten auch private Haushalte ihr Obst zur Saftpresse bringen.

„Zum Erhalt und der Pflege der artenreichen und ökologisch wertvollen Streuobstwiesen im Museum sollen künftig Obstbaumpatenschaften vergeben werden“, verrät Josef Mangold, Leiter des Freilichtmuseums. Der Förderverein des Freilichtmuseums werde hierzu noch gesondert informieren.

Wichtiger Hinweis:

Seit 1. September haben sich die Öffnungszeiten des LVR-Freilichtmuseums Kommern geändert. Das Museum hat weiterhin montags geschlossen und öffnet von dienstags bis sonntags jeweils von 10 – 17 Uhr. Der letzte Einlass ist um 16.30 Uhr. (epa)

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