Kreis Euskirchen: 26 Prozent weniger Minijobs im Gastgewerbe

„450-Euro-Stellen nicht krisenfest“ beklagt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) – Kritik an höheren Verdienstgrenzen

Das Gaststättengewerbe trifft der Lockdown hart. Foto: NGG
Das Gaststättengewerbe trifft der Lockdown hart. Foto: NGG

Kreis Euskirchen/Köln – Im Zusammenhang mit der Coronakrise ist die Zahl der Minijobs im Kreis Euskirchen deutlich zurückgegangen, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Region Köln jetzt mitteilt. Im besonders betroffenen Gastgewerbe seien binnen einen Jahres 26 Prozent aller 450-Euro-Stellen verlorengegangen, so NGG unter Berufung auf neueste Zahlen der Arbeitsagentur.

Gewerkschafterin Manja Wiesner: „Minijobs sind nicht krisenfest. Betroffene haben, anders als regulär Beschäftigte, keinen Anspruch auf Kurzarbeitergeld und leben oft in ständiger Angst um ihren Arbeitsplatz.“ Die Politik solle arbeitsmarktpolitisch umsteuern und mehr Stellen sozialversicherungspflichtig machen. Eine Anhebung der Verdienstgrenze bei den Minijobs gehe indes in die falsche Richtung.

(epa)

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