Doku-Hörspiel über Friedrich Joseph Haass

An der Ecke Johannisstraße/ Wertherstraße stand früher das Haus von Dr. Haass. Bild: Gaby Nowack
An der Ecke Johannisstraße/ Wertherstraße in Bad Münstereifel stand früher das Geburtshaus von Dr. Haass. Bild: Gaby Nowack

Bad Münstereifel/Köln – Der Sender „Domradio“ des Erzbistums Köln sendet am Ostersonntag um 19 Uhr im Rahmen seiner Reihe „Kopfhörer“ ein Doku-Hörspiel über Friedrich Joseph Haass, den „heiligen Doktor von Moskau“. Haass wurde 1780 in Münstereifel geboren und ging nach seiner Ausbildung zum Mediziner nach Moskau, wo er erfolgreich als Arzt tätig war und in hohe Ämter des Gesundheitswesens aufstieg. Selbstlos setzte er sich für Arme und Kranke und insbesondere für die in die sibirischen Straflager Verbannten ein und konnte deutliche Verbesserungen im grausamen russischen Strafvollzug für sie erreichen.

Er setzte dabei sein Vermögen ein und starb verarmt 1853 in Moskau. Seinem Sarg folgten 20.000 Menschen. Am Grab von Friedrich Joseph Haass werden heute noch Blumen niedergelegt.

Der Kölner Schauspieler Mark Zak hat dieses knapp einstündige Doku-Hörspiel produziert. Es ist zusätzlich als Podcast hier abrufbar. (epa)

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