Elektrischer Krippenwagen für Kaller Familienzentrum

Kreissparkasse Euskirchen und Hilfsgruppe Eifel unterstützten die Kindertagesstätte „Grünschnabel“ bei der Anschaffung des „E-Turtle-Bus“

Das Aufstellen des Gartenhauses, das die Hilfsgruppe als Garage für den Krippenwagen angeschafft hat, wurde von Mitarbeitern des Gemeinde-Bauhofs erledigt. Foto: Alice Gempfer
Das Aufstellen des Gartenhauses, das die Hilfsgruppe als Garage für den Kinderbus angeschaffte hatte, wurden von den fleißigen Mitarbeitern des Gemeinde-Bauhofs erledigt. Foto: Alice Gempfer

Kall – „Ein Wunsch hat sich erfüllt; wir sagen Dankeschön“ – mit Sonnenblumen bedankten sich Erzieher und Kinder des Kaller Familienzentrums „Grünschnabel“ jetzt bei den Vertretern der Hilfsgruppe Eifel für einen nagelneuen elektrischen Krippenwagen und ein Gartenhaus als Garage für das Gefährt. Knapp 5000 Euro hat die Hilfsgruppe investiert, um dem Familienzentrum den lang gehegten Wunsch zu erfüllen, für den die Kreissparkasse (KSK) Euskirchen finanziell den Weg geebnet hatte, wie die Gemeinde Kall mitteilt.

Um die lange geplante Anschaffung des Krippenwagens für sechs Kinder zu ermöglichen, hatte das Familienzentrum im vergangenen Jahr an der Aktion „GiroCents“ der Kreissparkasse teilgenommen. Kunden der Bank spenden dabei am Monatsende die Centbeträge ihres Kontos unterhalb eines Euro, also zwischen einem und 99 Cent, für gute Zwecke. Mit seinem Projekt „Krippenwagen“ überzeugte das Familienzentrum und erhielt von der KSK eine Zuwendung in Höhe von 2.300 Euro für den rund 4.000 Euro teuren Mini-Kinderbus.

Kaufen konnte das Team um Kita-Leiterin Gaby Müller das Fahrzeug jedoch noch nicht, denn es fehlte noch fast die Hälfte des Kaufpreises, für den Spender gesucht wurden. Um das Projekt möglichst schnell realisieren zu können, sprang die Hilfsgruppe Eifel spontan ein und überraschte Gaby Müller mit der Nachricht, die Restfinanzierung des Fahrzeuges zu übernehmen. Sie könne den Krippenwagen sofort bestellen.

„Wir konnten das zuerst gar nicht glauben“, berichteten Gaby Müller und Gruppenleiterin Denise Harnisch, die sich schon acht Tage später über die Anlieferung des Elektro-Fahrzeuges des Typs „Winther E-Turtle Kinderbus für sechs Kinder“ samt Zusatzausstattung Regenschutz, Fußsäcken und Sonnenschutz freuen konnten. Das Gefährt verfügt über Stauraum und kann sogar für schlafenden Kinder umgebaut werden. Wegen der vielen Steigungen auf Kaller Straßen wählte das Familienzentrum den Kauf eines Krippenwagens mit Elektromotor, der sich bei ersten Fahrten bereits bestens bewährt hat.

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Damit der Elektrowagen in einem geschlossenen Unterstand abgestellt werden kann, half die Hilfsgruppe zudem mit dem Kauf eines geeigneten Gartenhauses mit Doppeltür aus. Vom Bauhof der Gemeinde Kall wurde das Holzhaus aufgebaut, so dass der Krippenwagen nun auch eine geeignete Garage hat. (epa)

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