Lions Club Euskirchen-Nordeifel unterstützt Caritas Wohnungslosenhilfe

Nicht nur materielle Hilfe, sondern auch persönliches Engagement der Lions soll den Menschen ohne Obdacht helfen

Engagieren sich gemeinsam für Wohnungslose: Sean Harris (v.l.), Lions Club Euskirchen Nordeifel, Maria Surges-Brilon, Vorstand Caritas, und Dirk Bremen,Lions Club Euskirchen Nordeifel. Foto: Carsten Düppengießer
Engagieren sich gemeinsam für Wohnungslose: Sean Harris (v.l.), Lions Club Euskirchen-Nordeifel, Maria Surges-Brilon, Vorstand Caritas, und Dirk Bremen,Lions Club Euskirchen-Nordeifel. Foto: Carsten Düppengießer

Euskirchen – „Wir verstehen uns als einen Freundeskreis, der etwas Sinnvolles tun will“, beschreiben Dirk Bremen, Sean Harris und Georg Schmiedel vom Lions Club Euskirchen-Nordeifel ihre Tätigkeit, als sie die Caritas-Notschlafstelle in der Kommerner Straße in Euskirchen besuchten. Die Clubmitglieder informierten sich über die Arbeit des Streetwork-Projekts „MO.S.ES.“, mit dem die Caritas Euskirchen Wohnungslose und sozial benachteiligte Bürgerinnen und Bürger an ihren Treffpunkten in der Kreisstadt aufsucht und Beratung und Hilfe anbietet.

„Das Projekt ist Teil unseres umfangreichen Hilfesystems für diese Zielgruppe“, erklärte Caritasvorstand Maria Surges-Brilon: „Und es freut mich sehr, im Lions Club Euskirchen Nordeifel einen starken Unterstützer für unsere Arbeit für Menschen am Rande gefunden zu haben.“

Bereits im Frühjahr, mitten in der dritten Welle der Corona-Pandemie, hat der Club schnell und konkret geholfen. Die Caritas hatte die Essensausgabe für Wohnungslose in den Hof verlegt, der dafür errichtete Pavillon war einem Sturm zum Opfer gefallen. „Wir haben dann entschieden, die Caritas mit einem großen und stabilen Zelt zu unterstützen“, so Harris, „denn genau darum geht es uns. Schnelle und unbürokratische Hilfe.“ Weitere bedarfsgerechte Unterstützung ist angedacht. „Aber wir wollen nicht nur materiell, sondern auch durch das persönliche Engagement unserer Mitglieder helfen“, betonte Harris.

Im Gegenzug möchte der Club das System verstehen, dass hinter der Wohnungslosenhilfe steht. „Deshalb ist die Vorstellung des Streetwork-Projekts nicht der erste und sicher auch nicht der letzte Termin dieser Art“, ist sich Georg Schmiedel sicher. Surges-Brilon: „Das freut uns sehr und wir sind sehr dankbar dafür. Denn es zeigt ein echtes Interesse des Lions Clubs an unserer Arbeit und an den Menschen.“

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Das Geld für die Hilfsaktionen des Clubs kommt durch verschiedene Aktivitäten im Jahreslauf zusammen. So veranstalten die Lions alle zwei Jahre ein Benefiz-Golfturnier und sind mit Verkaufsständen auf Märkten und Festen aktiv. „Dazu kommt seit rund 20 Jahren die Altgoldsammlung in verschiedenen Zahnarztpraxen in der Region“, so Harris. Hierbei werden Patienten gebeten, ihr altes Zahngold für soziale Projekte der Lions zur Verfügung zu stellen.

Ein Ausschuss des Clubs entscheidet dann über die Verwendung der Gelder. Hier können die Mitglieder Vorschläge einbringen oder Organisationen Anträge stellen. So ist auch die Partnerschaft mit der Wohnungslosenhilfe der Caritas Euskirchen zustande gekommen. „Die wir hoffentlich über Jahre hinweg ausbauen können“, so Harris abschließend. (epa)

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