NEW-Azubis zum Grillnachmittag mit der Geschäftsführung eingeladen

Jedem jungen Menschen wird während seiner Ausbildung ein persönlicher Mentor an die Seite gestellt – NEW bieten zahlreiche Verwirklichungsmöglichkeiten

Die Azubis aus dem ersten und zweiten Lehrjahr, ihre Mentoren und die Geschäftsführer Georg Richerzhagen (5.v.l), Winfried Fiege (4.v.l.) sowie Tanja Scheuls (links), Geschäftsfeldleitung Bildung und Berufliche Integrationsdienste, stellten sich beim gemeinsamen Grillnachmittag zum Gruppenfoto auf. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Azubis aus dem ersten und zweiten Lehrjahr, ihre Mentoren und die Geschäftsführer Georg Richerzhagen (5.v.l), Winfried Fiege (4.v.l.) sowie Tanja Scheuls (links), Geschäftsfeldleitung Bildung und Berufliche Integrationsdienste, stellten sich beim gemeinsamen Grillnachmittag zum Gruppenfoto auf. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Der „Welcome-Day“ hat bei den Nordeifelwerkstätten (NEW) längst Tradition. Bevor die neuen Auszubildenden an die Arbeit gehen, können sie erst einmal in aller Ruhe die Geschäftsführung kennenlernen, die über die zahlreichen Arbeitsmöglichkeiten bei den NEW informiert und den Nachwuchs anschließend zu einem kleinen Grillfest einlädt.

Damit demonstriert die Geschäftsführung hautnah, dass bei den NEW die Menschen im Mittelpunkt stehen „und zwar nicht nur Menschen mit Behinderung, sondern auch unsere Hauptamtler“, so Winfried Fiege, der schon seit 36 Jahren bei den NEW arbeitet und das so gern, dass er den Ruhestand Jahr um Jahr noch etwas hinausschiebt. Man lege daher, so Fiege weiter, unter den rund 1200 Menschen mit Behinderung und 270 Mitarbeitern großen Wert auf einen wertschätzenden Umgang.

Die neuen Auszubildenden, Anne Evertz, Sarah Kolvenbach und Eduard Spenst, sowie die Azubis des zweiten Lehrjahrs, Nele Nissen, Tom Fiedler, Tamara Meyer, Floyd Walker, Katja Steinmetzler und Svenja Hupf, wurden neben Winfried Fiege von NEW-Geschäftsführer Georg Richerzhagen und Tanja Scheuls, Geschäftsfeldleitung Bildung und Berufliche Integrationsdienste, herzlich in Kuchenheim begrüßt.

Richerzhagen und Fiege stellten den jungen Leuten die einzelnen Betriebe der NEW in Ülpenich, Zingsheim, Kuchenheim und Kall vor und skizzierten das große Feld, auf dem jeder Mensch mit Behinderung passend zu seinen Interessen und Fähigkeiten eine Arbeit findet. Ob im Logistikwesen, wie bei der EuLog, im Gartenbereich, im CAP-Markt, in den Kantinen bei der Kreissparkasse Euskirchen und der Bundeswehr oder beim Bügelprofi, um nur einige zu nennen: Menschen mit Behinderung würden bei den NEW stetig wachsende Arbeitsbereiche vorfinden, in denen sie ihre Fähigkeiten und besonderen Begabungen ausleben und ausprobieren könnten.

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Eine weitere Besonderheit bei den NEW: Jedem jungen Menschen wird während seiner Ausbildung ein persönlicher Mentor an die Seite gestellt. Kira Aretz, Anna-Lena Dyckers und Marc Adams haben jederzeit ein offenes Ohr für den Nachwuchs und helfen bei Problemen. Darüber hinaus steht Niklas Timmke als Jugend- und Auszubildenden-Vertreter (JAV) bei allen Fragen rund um die Ausbildung zur Verfügung.

NEW-Geschäftsführer Richerzhagen forderte die jungen Leute auf, die zahlreichen Möglichkeiten, die die NEW bieten, in allen Nuancen kennenzulernen. „In unseren Angeboten versuchen wir, Menschen mit Behinderung so zu fördern, dass sie in die Lage versetzt werden, auf dem ersten Arbeitsmarkt eine Stelle zu finden“, so Richerzhagen. Um solche Übergänge fließend zu gestalten, gebe es beispielsweise die sogenannten „Betriebsintegrierten Arbeitsplätze“ bei Fremdunternehmen (BiAP). „Menschen, denen wir das nötige Selbstvertrauen vermittelt haben, arbeiten heute in Supermärkten, Kindergärten, Kommunen, Seniorenzentren, Museen, Pferdegestüten oder Autohäusern“, so der Geschäftsführer weiter. Sie erhielten einen höheren Lohn und hätten jederzeit die Möglichkeit, in die Werkstatt zurückzukehren.

Aus diesem Grund verfüge auch jede NEW-Betriebsstätte über einen Berufsbildungsbereich. Zusätzlich gebe es noch heilpädagogische Arbeitsbereiche in Ülpenich und Zülpich sowie das „Gleis 2“ in Kuchenheim, das sich um Menschen mit einer Bindungsstörung kümmere.

Von den neuen Azubis wünschte sich Richerzhagen unter anderem Teamfähigkeit, innovatives Denken, Eigeninitiative, Empathie und den Wunsch nach persönlicher Weiterentwicklung. Dafür würde den jungen Leuten auch einiges geboten. So gebe es beispielsweise einen eigenen Gesundheitsworkshop für Azubis, eine Fitnesskooperation mit Studios in der Umgebung, eine Betriebssportgemeinschaft sowie die Möglichkeit, Fahrräder zu leasen.

„Auch für unseren Social-Media-Auftritt können wir immer Interessierte gebrauchen“, sagte Tanja Scheuls und überhaupt seien Ideen stets willkommen, die geeignet seien, die Präsenz des Unternehmens im öffentlichen Raum zu erhöhen.

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Eifeler Presse Agentur/epa

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