A1/A61/A553: Weitere Öffnungen nach verheerenden Unwetterschäden

Update 15.10.: Die A61 ist in Fahrtrichtung Venlo nun ab der Anschlussstelle Rheinbach bis zum Autobahnkreuz Bliesheim befahrbarWährend und nach den Unwettern im Juli waren mehr als 130 Kilometer Autobahn zwischen Wuppertal und Sinzig teil- oder vollgesperrt

Derzeit laufen diverse Bauarbeiten, um die vom Hochwasser geschädigten Teilabschnitte von A1 und A61 wieder herzustellen. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Derzeit laufen diverse Bauarbeiten, um die vom Hochwasser geschädigten Teilabschnitte von A1 und A61 wieder herzustellen. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Rheinbach/Swisttal/Erftstadt – Nach den verheerenden Unwetterschäden im südlichen Rheinland plant die Autobahn GmbH Rheinland, weitere Streckenabschnitte freizugeben. Voraussichtlich im Laufe des heutigen Donnerstags (14. Oktober) soll im Autobahnkreuz Bliesheim die direkte Überfahrt von der A553 aus Brühl kommend auf die A61 nach Koblenz freigegeben werden. Zudem sollen den Verkehrsteilnehmern im Autobahnkreuz Bliesheim von der A553 aus Brühl kommend auf die A1 nach Trier dann wieder zwei Fahrspuren zur Verfügung stehen.

Die Anschlussstellen Rheinbach und Swisttal-Miel wurden jetzt geöffnet. Ursprünglich war die Freigabe am kommenden Montag geplant. Ferner stehen den Verkehrsteilnehmern ab Donnerstag, 15. Oktober, im Laufe des Tages bis voraussichtlich bis Anfang Dezember auf der A61 in Fahrtrichtung Koblenz im Bereich des Autobahnkreuzes Bliesheim nur zwei von drei Fahrspuren zur Verfügung.

Die verheerenden Unwetter im Juli hinterließen in weiten Teilen Nordrhein-Westfalens und Rheinland-Pfalz nie gekannte Schäden und kosteten hunderte Menschen das Leben. So wurde auch die Infrastruktur im südlichen Rheinland und nördlichen Rheinland-Pfalz massiv zerstört: weggespülte Brücken, auf kompletter Breite durchpflügte Autobahnen, über Kilometer abgerutschte Böschungen sowie eingestürzte Lärmschutzwände. Allein an den Autobahnen im Rheinland entstanden Schäden bis zu 100 Millionen Euro.

In der Spitze waren während und nach den Unwettern mehr als 130 Kilometer Autobahn (in einfache Richtung) zwischen Wuppertal und Sinzig teil- oder vollgesperrt. Bereits am Freitag nach den verheerenden Unwettern begannen die Aufräum- und Wiederaufbauarbeiten. An nahezu allen Stellen im weiträumig zerstörten Infrastrukturnetz wird gleichzeitig gearbeitet. Die Baufirmen haben alle verfügbaren Mitarbeiter in das Krisengebiet geschickt, um dort die Arbeiten voranzutreiben, insbesondere an den wichtigen Verkehrsknotenpunkten. Einige Schäden konnten mittlerweile behoben und die Sperrungen nach aufgehoben werden. Aktuell sind noch rund 45 Kilometer (einfache Strecke) voll- und 10 Kilometer Autobahn teilgesperrt. (epa)

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