Gedenken und Danken im Juli 2022

„Ein Jahr danach“ – Die Gemeinde Kall veranstaltet am 15. und 16. Juli 2022 ein großes Fest für die Opfer und die Helfer der Flutkatastrophein diesem Sommer – Gottesdienst und Live-Musik

Mit einem zweitätigen Fest soll im Juli nächsten Jahres der großen Flut gedacht werden, die in diesem Sommer in der Gemeinde Kall schwere Schäden anrichtete und den Tod dreier Mitbürger forderte. Bürgermeister Hermann-Josef Esser (rechts bei der Besichtigung der Flutschäden mit NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach) leitet nun einen Arbeitskreis, der das Fest organisiert. Foto: Reiner Züll
Mit einem zweitätigen Fest soll im Juli nächsten Jahres der großen Flut gedacht werden, die in diesem Sommer in der Gemeinde Kall schwere Schäden anrichtete und den Tod dreier Mitbürger forderte. Bürgermeister Hermann-Josef Esser (rechts bei der Besichtigung der Flutschäden mit NRW-Bauministerin Ina Scharrenbach) leitet nun einen Arbeitskreis, der das Fest organisiert. Foto: Reiner Züll

Kall – Unter dem Motto „Gedenken und Danken” steht ein zweitägiges Bürger-Fest, das die Gemeinde Kall im nächsten Jahr am Freitag, 15. Juli, und Samstag, 16. Juli, auf dem neuen Bahnhofsvorplatz veranstalten will. An diesem Freitag wird sich zum ersten Mal der Tag der schlimmen Flut jähren, die in diesem Jahr in der Gemeinde Kall große Schäden angerichtet und den Tod von drei Mitbürgern gefordert hat.

Unter dem Arbeitstitel „Ein Jahr danach“ hat jetzt ein Arbeitskreis unter der Leitung von Bürgermeister Hermann-Josef Esser die Arbeit aufgenommen, um das Programm für die beiden Tage zu gestalten. Der Freitagabend soll im Zeichen des Gedenkens stehen, samstags soll dann ab 15 Uhr mit den vielen Fluthelfern und den Familien aus der Gemeinde gefeiert werden, wobei nachmittags besonders die Kinder im Mittelpunkt stehen sollen.

„Es lohnt sich, die beiden Tage schon jetzt im Kalender rot anzustreichen“, empfiehlt Bürgermeister Hermann-Josef Esser. Nach ersten Plänen des Arbeitskreises, dem neben dem Bürgermeister auch dessen Stellvertreterin Steffi Hübner, Ortsvorsteher Stefan Kupp, Bedienstete der Verwaltung, Vertreter der Hilfsgruppe Eifel und Kaller Bürger angehören, soll am Jahrestag der Flut, am 15. Juli, am frühen Abend ein Gottesdienst mit der Musikkapelle Kall stattfinden. Danach sind Reden geplant und am späteren Abend Live-Musik.

Am Samstag, 16. Juli, soll ab 15 Uhr der Dank an die Fluthelfer und Feiern angesagt sein. Für Kinder wird ein Nachmittags-Programm erstellt und auf der Bühne oberhalb der großen Bahnhofstreppen soll es Live-Musik mehrerer Gruppen geben. Natürlich sind in den Planungen auch mehrere Imbiss- und Getränkestände vorgesehen.

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Bürgermeister Esser hofft, dass der Arbeitskreis das genaue Programm bis zum Jahresende festgezurrt hat. Der Arbeitskreis hofft zudem, dass die zweitägige Veranstaltung von Sponsoren unterstützt wird. Spendengelder, die bei der Gemeinde für Flutopfer eingegangen sind, werden nicht für das Fest verwendet. (sü)

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