Gemeinsam für Kaller Bevölkerung

Kreissparkasse Euskirchen und VR-Bank Nordeifel übernehmen weiter Verantwortung für Menschen in der flutgeschädigten Region und haben eine gemeinsame Übergangsgeschäftsstelle in einem Nebengebäude von Möbel Brucker eröffnet – „Der gleiche Service wie in den ursprünglichen Filialen“

Eröffneten die gemeinsame Filiale von Kreissparkasse Euskirchen und VR-Bank Nordeifel im Kaller Industriegebiet: Der Bürgermeister der Gemeinde Kall, Hermann-Josef Esser (v.l.), Andreas Brucker (Geschäftsführer Möbelhaus Brucker), Udo Becker (KSK-Vorstandsvorsitzender) und Mark Heiter (Vorstandsvorsitzender VR-Bank Nordeifel). Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Eröffneten die gemeinsame Filiale von Kreissparkasse Euskirchen und VR-Bank Nordeifel im Kaller Industriegebiet: Der Bürgermeister der Gemeinde Kall, Hermann-Josef Esser (v.l.), Andreas Brucker (Geschäftsführer Möbelhaus Brucker), Udo Becker (KSK-Vorstandsvorsitzender) und Mark Heiter (Vorstandsvorsitzender VR-Bank Nordeifel). Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Kall – Gemeinsam für die Kaller Bürgerinnen und Bürger sorgen, das wollen VR-Bank Nordeifel und Kreissparkasse Euskirchen (KSK) jetzt mit einer gemeinsamen Übergangsgeschäftsstelle. „Angesichts der Flutkatastrophe muss man Wettbewerbsgedanken hintenanstellen und zusammen Verantwortung übernehmen“, so Mark Heiter, Vorstandsvorsitzender der VR-Bank Nordeifel und Udo Becker, Vorstandsvorsitzender der KSK Euskirchen.

Die gemeinsame Geschäftsstelle befindet sich schräg gegenüber des Brucker-Haupteinganges – gut erkennbar in einem Nebengebäude des großen Möbelhauses. Dort finden die Kundinnen und Kunden ab sofort von jedem Kreditinstitut jeweils einen Geldautomaten, der sowohl zur Ein- wie Auszahlung genutzt werden kann. Kunden der KSK und VR-Bank können diese Geldautomaten auch gegenseitig kostenfrei für Auszahlungen nutzen – so wie auch in anderen Gebieten der Flutkatastrophe zum Beispiel in Schleiden und Gemünd. Darüber hinaus steht den Kunden der KSK ein SB-Terminal zur Verfügung, den Kunden der VR-Bank ein Kontoauszugsdrucker.

Udo Becker: „Insgesamt kann wieder der gleiche Service in Anspruch genommen werden wie in den ursprünglichen Filialen.“ Dies gelte auch für das Beratungsangebot, betont Mark Heiter: „In der gemeinsamen Geschäftsstelle stehen die bekannten Kundenberaterinnen und -berater der ursprünglichen Filialen bereit, um die Kunden der VR-Bank und der Sparkasse umfassend zu Themen rund um die Finanzen zu informieren.“ Der Aufwand für die Übergangsgeschäftsstelle war erheblich, aber für die Menschen der Region enorm wichtig, so die Vorstandsvorsitzenden Heiter und Becker. Sicherheit und Zuverlässigkeit hätten vor allem in der digitalen Infrastruktur eine entscheidende Rolle gespielt.

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Das „gemischte Doppel“ öffnet am 1. Dezember seine Pforten und ist montags bis freitags von 9 bis 12.30 Uhr sowie von 14 bis 16 Uhr geöffnet, donnerstags zusätzlich bis 18 Uhr. Der SB-Bereich ist täglich von 6 bis 21 Uhr zugänglich.

Besonderer Dank, so die beiden Vorstandsvorsitzenden, gelte dem Team von Möbel Brucker, das in unkomplizierter Zusammenarbeit die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt habe.

Mit der Eröffnung der gemeinsamen Übergangsfiliale ist die Mobile Filiale der KSK wieder zur Sparkasse KölnBonn zurückgekehrt. Das KSK-BeratungsCenter  in der Kaller Bahnhofsstraße wiederzueröffnen, ist zwar bereits beschlossene Sache. Aufgrund der starken Schäden ist damit aber nicht vor Ende 2022 zu rechnen. Die VR-Bank Nordeifel plant den Neubau einer Filiale im Gewerbegebiet Kall und sondiert zurzeit eine zusätzliche Bargeldversorgung im Ortskern.

Eifeler Presse Agentur/epa

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