Arbeitsprojekt „MO.SE.S+“ sorgt für schöneres Viehplätzchenviertel

Sinnstiftende Beschäftigung für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten durch Caritas und Stadt Euskirchen

Haben in der Fußgängerzone von Euskirchen eine Verschönerungsaktion gestartet: Markus Niederstein (v.l.),Caritas / Sozialarbeiter, Maria Surges-Brilon Caritas / Vorstand, Projektteilnehmerin, Herbert Vogel Caritas / Anleiter MO.SE.S+ und ein weiterer Projektteilnehmer. Foto: Carsten Düppengießer
Haben in der Fußgängerzone von Euskirchen eine Verschönerungsaktion gestartet: Markus Niederstein (v.l.),Caritas / Sozialarbeiter, Maria Surges-Brilon Caritas / Vorstand, Projektteilnehmerin, Herbert Vogel Caritas / Anleiter MO.SE.S+ und ein weiterer Projektteilnehmer. Foto: Carsten Düppengießer

Euskirchen – Kleine Blumenkübel mit bunten Blumen schmücken seit kurzem vierzehn Laternenmasten in der Kapellenstraße mitten in Euskirchen. Jeweils zwei mit dem Caritaslogo versehene Behälter bilden ein Blumengebinde. Hergerichtet und bepflanzt wurden diese von Teilnehmenden des Arbeitsprojekts „MO.SE.S+“, welches die Caritas Euskirchen im Auftrag der Stadt Euskirchen durchführt und das an die Wohnungslosenhilfe des Wohlfahrtsverbands angegliedert ist.

„Die Idee entstand in der Arbeitsgruppe „Runder Tisch Viehplätzchenviertel“ und soll einen Beitrag zur Begrünung des Viertels leisten“, erklärt Caritasvorstand Maria Surges-Brilon. Sowohl die Arbeitsgruppe, als auch die Stadt Euskirchen begrüßten die Idee ausdrücklich.

„Auch unsere Maßnahmeteilnehmer waren von der Idee begeistert und brachten sich mit eigenen Ideen zur Umsetzung aktiv ein“, betont Surges-Brilon. In den vergangneen Wochen wurden die Behälter vorbereitet, Pflanzen ausgewählt und die Gebinde bepflanzt.

„MO.SE.S+“ ist ein Arbeitsprojekt für Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten, denen über die Maßnahme eine feste Tagesstruktur und eine sinnstiftende Beschäftigung geboten sowie ihre Reintegration in den Arbeitsmarkt gefördert werden soll.

Jetzt erfolgte die Anbringung der, in voller Blüte stehenden, Pflanzbehälter durch Anleiter Herbert Vogel und die Teilnehmenden von „MO.SE.S+“ an vierzehn Laternen über die gesamte Strecke der Kapellenstraße. „Auch die Pflege und Bewässerung werden die Maßnahmeteilnehmer übernehmen“, so Surges-Brilon.

Dafür gibt es bereits erste Unterstützungsangebote von Anwohnern des Viertels. „Ein Nachbar hat unsere Blumenaktion beobachtet und sich sehr darüber gefreut. Als er hörte, dass auch eine Laterne vor seiner Tür begrünt wird, bot er spontan an, sich um die Pflege und Bewässerung dieses Blumengebindes zu kümmern“, berichtet Caritas Sozialarbeiter Markus Niederstein, der die Pflanzaktion von „MO.SE.S+“ begleitet. (epa)

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