Historische Fahrzeugschau im LVR-Freilichtmuseum Kommern

BMW in der Kurve. Bild: MSC Burgring Nideggen Eifel Classic e.V. im DMV
BMW in der Kurve. Bild: MSC Burgring Nideggen Eifel Classic e.V. im DMV

Mechernich-Kommern – Vor 100 Jahren wurde das erste Eifelrennen – zunächst als „Eifelrundfahrt“ bezeichnet – auf einem 33 Kilometer langen Straßenkurs um Nideggen ausgetragen. Am Eifelrennen 1922 nahm Fritz von Opel mit seinen Rennmaschinen teil, Rudolf Caracciola trug sich in die Siegerliste ein, Marken wie Neander und Fafnir waren vertreten. Mit dem fünften Rennen wurde schließlich der Nürburgring, von Motorsportfans auf der ganzen Welt als „Grüne Hölle“ verehrt, eingeweiht.

Der MSC Burgring Nideggen Eifel Classic e.V. zeigt zu diesem Jubiläum am 19. Juni auf dem Marktplatz Rheinland im LVR-Freilichtmuseum Kommern die Ausstellung „Wie der Motorsport in die Eifel kam“.

Neben dem Siegerwagen des Lokalmatadors Gustav Münz – ein Ford Modell T – zeigt die Ausstellung weitere Ikonen des Motorsports und Jubiläen, die in der Eifel stattfanden: So wurde 1972 – also vor genau 50 Jahren – der erste Lauf der deutschen Rennsportmeisterschaft ausgetragen. Porsche 911, Ford Capri und BMW 3,0 CSl gehörten zu den bis heute bekannten Tourenwagen und sind im Freilichtmuseum zu bestaunen.

Auch Fahrzeuge der Rallye World Championship, wie der wuchtige SLC von Mercedes, der legendäre Quattro von Audi oder der Dauersieger der 1980er- Jahre, der Lancia Delta, sind mit dabei.

Die Fahrzeuge können den ganzen Tag besichtigt werden, zusätzlich gibt es viele weitere Informationen rund um den Motorsport in der Eifel. (epa)

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