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152. „Little Home“ im LVR-Freilichtmuseum Kommern gebaut

Das Häuschen bietet Obdachlosen Schutz – Soziales Projekt im Rahmen der Ausstellung „Bartning.Bartning.Bartning. Architekt der Moderne“

Museumsleiter Dr. Josef Mangold (links) übergibt den Schlüssel des Little Homes 152 an Sven Lüdecke, den 1. Vorsitzenden des Vereins Little Home e.V.  Foto: Alina Hilbrecht/LVR
Museumsleiter Dr. Josef Mangold (links) übergibt den Schlüssel des Little Homes 152 an Sven Lüdecke, den 1. Vorsitzenden des Vereins Little Home e.V.
Foto: Alina Hilbrecht/LVR

Mechernich-Kommern – Regelmäßig versetzt das LVR-Freilichtmuseum Kommern kulturgeschichtlich bedeutende Gebäude aus dem Rheinland in das Freilichtgelände „Auf dem Kahlenbusch“. Ende Oktober „translozierte“ – so der Fachbegriff – das Freilichtmuseum erstmalig ein Gebäude aus dem Museum heraus ins Rheinland. Auf dem Anhänger stand ein in den Museumsfarben gestaltetes Little Home mit der Hausnummer 152. Ein Little Home ist eine Wohnbox für obdachlose Menschen. Die 152. Wohnbox wurde im Rahmen der Ausstellung „Bartning.Bartning.Bartning. Architekt der Moderne“ mit fleißigen Helferinnen und Helfern auf dem Museumsplatz in Kommern gebaut. Ein besonders inklusives Mit-Mach-Projekt, welches in dieser Form im LVR-Freilichtmuseum Kommern Prämiere feierte. 152. „Little Home“ im LVR-Freilichtmuseum Kommern gebaut weiterlesen

Spontane Mahnwachen und Kerzen

Im Kreis Euskirchen mussten die Gedenkgänge gegen das Vergessen des Staatsterrors in der Pogromnacht 1938 zwar coronabedingt ausfallen, Bürgerinnen und Bürger fanden aber auch unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen Möglichkeiten zur Mahnung – Zahlreiche Kerzen am Platz in Euskirchen, an dem ein Mahnmal an die zerstörte Synagoge erinnert

An diesem Platz an der Annaturmstraße in Euskirchen wurde in der Pogromnacht 1938 die Synagoge zerstört. Foto: Anne Bergmann
An diesem Platz an der Annaturmstraße in Euskirchen wurde in der Pogromnacht 1938 die Synagoge zerstört. Foto: Anne Bergmann

Euskirchen – Auch wenn die Gedenkgänge gegen das Vergessen des Staatsterrors an jüdischen Mitbürgern und Mitbürgerinnen in der Pogromnacht 1938 coronabedingt ausfallen mussten, gedachten am Jahrestag viele Menschen im Kreis Euskirchen der Toten, Verprügelten, Vergewaltigten, Vertriebenen, in Konzentrationslager Deportierten und Gefolterten der Pogromnacht 1938. So etwa an der Annaturmstraße in Euskirchen, wo seit 1981 ein Gedenkstein auf dem Grundstück der in der Novembernacht zerstörten Synagoge erinnert. Spontane Mahnwachen und Kerzen weiterlesen

„Eigentlich müsste ich gar nicht arbeiten“

Denise Körber möchte trotz ihrer gesundheitlichen Einschränkungen nicht „mit der Couch verwachsen“ – Die ausgebildete Gärtnerin hat durch Vermittlung von NEW JOB einen passenden Berufsintegrierten Arbeitsplatz auf dem Biohof Bursch gefunden

Einen passenden Arbeitsplatz hat Denise Körber (v.l.) beim Biohof Bursch gefunden. In der Backstube arbeitet sie mit Veronica Prelipcean zusammen, gecoacht wird sie von Tanja Adolf, Leiterin NEW JOB. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Einen passenden Arbeitsplatz hat Denise Körber (v.l.) beim Biohof Bursch gefunden. In der Backstube arbeitet sie mit Veronica Prelipcean zusammen, gecoacht wird sie von Tanja Adolf, Leiterin NEW JOB. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Bornheim – „Eigentlich müsste ich gar nicht arbeiten, ich könnte auch von meiner Erwerbsminderungsrente leben“, sagt Denise Körber beim Interview im Café des Biohofs Bursch in Bornheim. Aber die ausgebildete Gärtnerin und Altenpflegehelferin will „nicht mit dem Sofa verwachsen“, sondern mit Menschen umgeben sein, eine Aufgabe haben, Verantwortung tragen und neue Dinge lernen. Doch wer aufgrund einer folgenreichen Erkrankung, eines schwerwiegenden Unfalls oder einer angeborenen Behinderung mit Einschränkungen umgehen muss, findet nicht immer so leicht eine passende Arbeitsstelle. „Eigentlich müsste ich gar nicht arbeiten“ weiterlesen

Eifel Literatur Festival: Bereits alle Veranstaltungen ausverkauft

Eine Käuferin hat die Resttickets für die Lesung von Ingo Schulze für ihre Azubis gekauftWarteliste ist eingerichtet

In Rekordgeschwindigkeit ausverkauft ist das Eifel Literatur Festival 2021. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
In Rekordgeschwindigkeit ausverkauft ist das Eifel Literatur Festival 2021. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Prüm – Mit der Planung eines Literaturfestivals in Zeiten von Corona hat Festival-Macher Dr. Josef Zierden einiges an Risiko auf sich genommen. Doch Literaturfans von Nah und Fern haben in nur vier Tagen für einen neuen Rekord bei dem bedeutsamsten Literatur-Festival der Region gesorgt. Zierden konnte vermelden: „Jetzt ist auch die letzte Veranstaltung des Eifel-Literatur-Festivals ausverkauft. Eine Käuferin hat die Resttickets für die Lesung von Ingo Schulze für ihre Azubis gekauft – das finde ich wirklich nett.“ Eifel Literatur Festival: Bereits alle Veranstaltungen ausverkauft weiterlesen

Statt Mahngänge zur Pogromnacht Stolpersteine gereinigt

Mitglieder der SPD Weilerswist wollen mit ihrer Aktion an die Verbrechen in der Novembernacht 1938 erinnern

Zur Erinnerung an die Pogromnacht und als Mahnung gegen Rassismus und Antisemitismus putzen die SPD-Mitglieder die Stolpersteine – jeder steht für ein jüdisches Leben, dass die Nazis genommen haben. Foto: Daniel Rudan
Zur Erinnerung an die Pogromnacht und als Mahnung gegen Rassismus und Antisemitismus putzen die SPD-Mitglieder die Stolpersteine – jeder steht für ein jüdisches Leben, dass die Nazis genommen haben. Foto: Daniel Rudan

Weilerswist – Vieles leidet unter den staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, auch die Mahngänge gegen das Vergessen der Pogromnacht am 9. November 1938 dürfen nicht in gewohnter Form stattfinden. Um an die Verbrechen der Nationalsozialisten zu erinnern und als Mahnung, dass sich solche Geschehnisse nicht wiederholen dürfen, haben jetzt Mitglieder der SPD Weilerswist alle 21 Stolpersteine in der Gemeinde gereinigt. Statt Mahngänge zur Pogromnacht Stolpersteine gereinigt weiterlesen

Zehn Bundeswehrsoldaten unterstützen bei der Kontaktpersonennachverfolgung

Verstärkung für das Gesundheitsamt Kreis Euskirchen

Nach der Begrüßung durch Markus Ramers (l.), Landrat Kreis Euskirchen, machten sich die Soldaten und Soldatinnen an ihrem neuen Arbeitsplatz gleich an die Arbeit. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung Euskirchen
Nach der Begrüßung durch Markus Ramers (l.), Landrat Kreis Euskirchen, machten sich die Soldaten und Soldatinnen an ihrem neuen Arbeitsplatz gleich an die Arbeit. Foto: W. Andres / Kreisverwaltung Euskirchen

Euskirchen – Der Kreis Euskirchen setzt auf praktikable und effektive Lösungen in der Coronakrise: „Ich freue mich sehr, dass die Bundeswehr uns ab heute bei der Kontaktpersonennachverfolgung im Gesundheitsamt unterstützt“, sagte Landrat Markus Ramers, als er am heutigen Montag zehn Soldatinnen und Soldaten im Kreishaus begrüßte. „Wir leben gerade in einer schwierigen und herausfordernden Zeit – da ist jede helfende Hand willkommen.“ Zehn Bundeswehrsoldaten unterstützen bei der Kontaktpersonennachverfolgung weiterlesen

Martinsaktion in Coronazeiten

Um auch im Lockdown Traditionen, Teilen und gesellschaftlichen Zusammenhalt nicht zu vergessen, bietet der Junggesellenverein Olef in einem wiederverwertbaren Einkaufsbeutel verpackte Kerzen als Symbol an und verteilt diese an Olefer Haushalte – Auch Einkaufsservice für Risikogruppen und Weihnachtsbaumverkauf des Vereins

In Olef haben die Junggesellen kreative Ansätze gefunden, um die Martinstradition auch in Corona-Zeiten aufrecht zu erhalten. Foto: Jan Griskewitz
In Olef haben die Junggesellen kreative Ansätze gefunden, um die Martinstradition auch in Corona-Zeiten aufrecht zu erhalten. Foto: Jan Griskewitz

Olef – Gerade in der Eifel werden die Martinstraditionen mit Laternenzügen durch Städte und Dörfer, Verteilen von Martinswecken und gemeinsamen Singen und Erinnern an die Bedeutung des Teilens und Füreinander Einstehen hochgehalten. Durch die staatlichen Verbote in Coronazeiten ist dies in diesem Jahr nicht in traditioneller Form möglich. Auch nicht in Olef, wo sonst am 10. November Kinder sowie Erwachsene einem fast zehn Meter hohen Turm beim Abbrennen zusehen können. Der ortsansässige Junggesellenverein verteilt deshalb mithilfe von Spenden weiterer Dorfvereine wie der SG Oleftal, der Bürgergemeinschaft Olef und der Frauengemeinschaft Olef-Nierfeld Kerzen als Symbol des Martinsfeuers an alle Olefer Haushalte. Martinsaktion in Coronazeiten weiterlesen

„Wenn morgen Lockdown 3 wäre, würde ich heute noch ein Literatur-Festival planen“

Mit Video der PK in Prüm. Das Programm zum 15. Eifel Literatur Festival stellte Dr. Josef Zierden jetzt in einer Pressekonferenz vor – Trotz schwierigster Umstände durch die Corona-Pandemie sollen von März bis Juni 2021 zehn herausragende Autoren und Autorinnen literarische Sternstunden ermöglichen

Stellten das Programm für das 15. Eifel Literatur Festival vor: MdL Nico Steinbach (v.l.), Festival-Vater Dr. Josef Zierden, Kulturminister Konrad Wolf und Bürgermeister Aloysius Söhngen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Stellten das Programm für das 15. Eifel Literatur Festival vor: MdL Nico Steinbach (v.l.), Festival-Vater Dr. Josef Zierden, Kulturminister Konrad Wolf und Bürgermeister Aloysius Söhngen. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Prüm – „Diese Flut von Absagen von Kulturveranstaltungen kann nicht die Lösung sein. Die Kulturdürre muss wieder enden“, betonte Dr. Josef Zierden, Gründer und Leiter des Eifel Literatur Festival, jetzt auf der Pressekonferenz zur Programmvorstellung der renommierten Veranstaltungsreihe in 15. Auflage. Die soll von März bis Juni 2021 stattfinden und wieder „Sternstunden für Leser“ bieten. Den ersten Schritt machte er zusammen mit Aloysius Söhngen, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Prüm, MdL Nico Steinbach und Professor Konrad Wolf, Kulturminister Rheinland-Pfalz, indem er trotz zweiten Lockdown eine Präsenz-Pressekonferenz einberief – natürlich unter strenger Einhaltung der geltenden Schutzmaßnahmen. Vorstellen konnte Zierden wieder ein Programm, das von der Nobelpreisträgerin für Literatur über den Top-Thriller-Autoren bis zum Wetterfrosch für hochkarätige Lesungen sorgen kann. „Wenn morgen Lockdown 3 wäre, würde ich heute noch ein Literatur-Festival planen“ weiterlesen

15. Eifel Literatur Festival: Das Programm

Auch bei der 15. Ausgabe des Flaggschiffs von Literaturveranstaltungen in Rheinland-Pfalz konnte Festivalmacher Dr. Josef Zierden wieder Stars der Szene von Sebastian Fitzek über Olga Tokarczuk bis Peter Wohlleben gewinnen

Stars der Literaturszene versammelt Dr. Josef Zierden wieder beim Eifel Literatur Festival. Montage: epa
Stars der Literaturszene versammelt Dr. Josef Zierden wieder beim Eifel Literatur Festival. Montage: epa

Prüm – Es gilt nicht nur als Flaggschiff der Literaturveranstaltungen in Rheinland-Pfalz, sondern es gehört zu den bedeutendsten Literaturfestivals in Deutschland: Das Eifel Literatur Festival (ELF) von Festivalmacher Dr. Josef Zierden steht nicht nur für herausragende Autoren und Autorinnen, sondern auch für Veranstaltung mit durchschnittlich 600 Besuchern außerhalb Corona-Zeiten, oft schon wenige Tagen nach Ticketverkaufseröffnung ausgebuchten Lesungen und dennoch ehrenamtlicher Organisation. Auch für die 15. Ausgabe des Festivals von März bis Juni 2021 konnte der Leiter und Gründer Josef Zierden wieder Stars der Szene von Thriller-Meister Sebastian Fitzek über Nobelpreisträgerin Olga Tokarczuk bis Waldversteher und Baumflüsterer Peter Wohlleben gewinnen. 15. Eifel Literatur Festival: Das Programm weiterlesen

Große Lebensmittelunterstützung für die Tafeln

REWE und Kunden spenden Waren im Wert von 2,8 Millionen Euro – Auch die Kaller Tafel profitiert

Jürgen Rölle (links), Geschäftsleiter Vertrieb der REWE Region West, und Wolfgang Weilerswist, Vorsitzender des Landesverbandes der Tafeln NRW, bei der Übergabe der gespendeten Ware im Dienstleistungszentrum der REWE West in Hürth-Efferen. Bild: REWE
Jürgen Rölle (links), Geschäftsleiter Vertrieb der REWE Region West, und Wolfgang Weilerswist, Vorsitzender des Landesverbandes der Tafeln NRW, bei der Übergabe der gespendeten Ware im Dienstleistungszentrum der REWE West in Hürth-Efferen. Bild: REWE

NRW/Kall – Seit der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus beobachten die Tafeln eine neue Hilfsbedürftigkeit in Deutschland. Außerdem stellt die Krise die bundesweit mehr als 940 ehrenamtlichen Ausgabestellen selbst vor große Herausforderungen. Mit den Aktionswochen „Gemeinsam Teller füllen. Wir helfen vor Ort!“ luden bundesweit mehr als 3.600 REWE- und nahkauf-Märkte sowie der REWE Onlineshop Kunden vom 19. Oktober bis 31. Oktober 2020 dazu ein, eine Tüte mit lang haltbaren Nahrungsmitteln zu kaufen und diese anschließend den örtlichen Tafeln zu spenden. Große Lebensmittelunterstützung für die Tafeln weiterlesen

Familienfreundlichkeit als Wettbewerbsvorteil nicht nur in Coronazeiten

Veranstaltung mit Networking-Runde

Referentin Birgit Wintermann von der Bertelsmann-Stiftung referiert zum Thema Familienfreundlichkeit in Unternehmen. Bild:  Bertelsmann-Stiftung
Referentin Birgit Wintermann von der Bertelsmann-Stiftung referiert zum Thema Familienfreundlichkeit in Unternehmen. Bild: Bertelsmann-Stiftung

Euskirchen – Das „Kompetenzzentrum Frau und Beruf“ der Region Aachen und die Struktur- und Wirtschaftsförderung Kreis Euskirchen bieten kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) aus der Region am Donnerstag, 26. November, von 15 bis 16.30 Uhr eine digitale Informationsveranstaltung rund um den Wirtschaftsfaktor Familienfreundlichkeit an. Familienfreundlichkeit als Wettbewerbsvorteil nicht nur in Coronazeiten weiterlesen

Caritas Eifel bietet im Lockdown wieder Sorgen-Telefon

„Offenes Ohr“ für lebendige Verbindungen von Mensch zu Mensch

Um soziale Folgen des Lockdowns abzumildern, bietet die Caritas Eifel ein Sorgentelefon. Foto: Arndt Krömer.
Um soziale Folgen des Lockdowns abzumildern, bietet die Caritas Eifel ein Sorgentelefon. Foto: Arndt Krömer.

Kreis Euskirchen – Durch den zweiten Lockdown als staatliche Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie ist die Bevölkerung wieder aufgefordert, sich von anderen fernzuhalten und soziale Kontakte möglichst zu vermeiden. Um die Folgen dieser Maßnahmen möglichst abzumildern, hat der Caritasverband für die Region Eifel wieder das „Offene Ohr“ aktiviert, ein Sorgen-Telefon für alle, denen während dieser Zeiten  die „Decke auf den Kopf“ fällt. Die hauptamtlich Mitarbeitenden Norbert Telöken (Schuldner- und Insolvenzberatung) und Miriam Keutgen (Allgemeine Soziale Beratung) übernehmen das Angebot. Caritas Eifel bietet im Lockdown wieder Sorgen-Telefon weiterlesen