Alle Beiträge von Redaktion epa

Vom Aussterben bedrohte Libelle fliegt noch im Nationalpark Eifel

Die Speer-Azurjungfer ist selten geworden

Die vom Aussterben bedrohte Speer-Azurjungfer (Coenagrion hastulatum) lebt im Nationalpark Eifel. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/A. Pardey
Die vom Aussterben bedrohte Speer-Azurjungfer (Coenagrion hastulatum) lebt im Nationalpark Eifel. Foto: Nationalparkverwaltung Eifel/A. Pardey

Schleiden-Gemünd – Im Süden des Nationalpark Eifel ist die Speer-Arzurjungfer (Coenagrion hastulatum) noch heimisch. Der BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland) und die Gesellschaft deutscher Odonatologen haben sie zum zweiten Mal zur Libellenart des Jahres 2020 gewählt, um auf die besorgniserregenden Rückgänge der Kleinlibelle, die vom Aussterben bedroht ist, aufmerksam zu machen und sich für ihren Schutz einzusetzen. Vom Aussterben bedrohte Libelle fliegt noch im Nationalpark Eifel weiterlesen

Schlechtes Zeugnis? Vertrauliches Beratungsangebot des Kreises Euskirchen

Schulpsychologische Beratungsstelle das ganze Jahr über erreichbar

Wer Probleme mit seinem Zeugnis hat, der kann die Schulberatungsstelle anrufen. Symbolbild: Eifeler Presse Agentur/epa
Wer Probleme mit seinem Zeugnis hat, der kann die Schulberatungsstelle anrufen. Symbolbild: Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Wenn am Ende des Schuljahres die Zeugnisse verteilt werden, kann das schon einmal niederschmetternde Wirkung haben. In diesem Jahr ist zudem wegen der Corona-Pandemie alles ein bisschen anders. Das kann Unsicherheit und Fragen auslösen. Die Schulpsychologische Beratungsstelle für den Kreis Euskirchen hält deshalb für den diesjährigen Zeugnistag in NRW, Freitag, 26. Juni, und Montag, 29. Juni, jeweils von 8.30 bis 15.30 Uhr ein zusätzliches telefonisches Beratungsangebot vor. Schlechtes Zeugnis? Vertrauliches Beratungsangebot des Kreises Euskirchen weiterlesen

NRW: Auch im Mai 2020 Zahl der Gestorbenen niedriger als ein Jahr zuvor

Statistisches Landesamt hatte Ende April darauf hingewiesen, dass es keine Hinweise auf durch die COVID-19-Pandemie erhöhte Sterblichkeit im ersten Quartal gab

Hinweise auf eine durch die COVID- 19-Pandemie erhöhte Sterblichkeit in Nordrhein-Westfalen gibt es laut Statistischem Landesamt nicht. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Hinweise auf eine durch die COVID- 19-Pandemie erhöhte Sterblichkeit in Nordrhein-Westfalen gibt es laut Statistischem Landesamt nicht. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Düsseldorf/NRW – Nach vorläufigen Ergebnissen starben in Nordrhein-Westfalen im Mai 2020 etwa 16 100 Menschen, wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) als Statistisches Landesamt anhand unplausibilisierter Daten mitteilt. Damit sei die Zahl der Gestorbenen trotz der COVID-19-Pandemie niedriger gewesen als im Mai 2019 (16 500). NRW: Auch im Mai 2020 Zahl der Gestorbenen niedriger als ein Jahr zuvor weiterlesen

Geförderte Schnellbuslinie ist nicht neu, sondern die bestehende Buslinie 829

Wolfgang Heller, SPD-Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Schleiden, erinnert an die komplexen Hintergründe, die jetzt zur Förderung der Buslinie durch den NVR geführt haben

Die Umbauarbeiten am Bahnhof Dahlem sollen noch im Februar beginnen. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agenturepa
Mit dem Schnellbus von Hellenthal und Schleiden bis zur nächsten Schienenverbindung: Die Buslinie 829 soll als Schnellbuslinie ausgebaut werden. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agenturepa

Schleiden – Eine Pressemitteilung der beiden CDU-Landtagsabgeordneten Dr. Ralf Nolten und Klaus Voussem, in der die beiden vorgestern berichteten, dass die sogenannte „Oleftallinie“ als Schnellbuslinie für die nächsten fünf Jahre gefördert werden soll, hat bei einigen Menschen in der Region für ein Missverständnis gesorgt. Bei der Schnellbuslinie handele es sich nicht, wie Wolfgang Heller, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Schleiden und des Ausschusses für Stadtentwicklung, mitteilt, um eine neue Buslinie, sondern um die bereits bestehende Buslinie 829. Geförderte Schnellbuslinie ist nicht neu, sondern die bestehende Buslinie 829 weiterlesen

Besuch im Bergwerk nach Anmeldung wieder möglich

Auch untertage lässt sich in der Nordeifel, wie hier in der Grube Wohlfahrt in Recheid, so einiges entdecken. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Nach einer vorherigen Anmeldung sind Grubenbesuche jetzt wieder möglich und eine gute Alternative, um der kommenden Hitzewelle zu entfliehen. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

„Grube Wohlfahrt“ hat seit März keine Einnahmen mehr erzielt

Hellenthal-Rescheid – Das Besucherbergwerk „Grube Wohlfahrt“ leidet sehr unter der Corona-Epidemie. Seit Mitte März durften keine Führungen mehr angeboten werden. Damit konnte das Besucherbergwerk auch keinerlei Einnahmen mehr erzielen, während die Kosten weiterlaufen. Besuch im Bergwerk nach Anmeldung wieder möglich weiterlesen

Oleftallinie soll Hellenthal und Schleiden an den Zugverkehr anbinden

Förderung für fünf Jahre beschlossen – Attraktive Direktverbindung – Hohe Qualitätsanforderungen für Schnellbuslinie

Die Umbauarbeiten am Bahnhof Dahlem sollen noch im Februar beginnen. Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agenturepa
Mit dem Schnellbus von Hellenthal und Schleiden bis zur nächsten Schienenverbindung: Die neue „Oleftallinie“ soll es möglich machen.  Symbolbild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agenturepa

Kreis Euskirchen – Wie die beiden CDU Landtagsabgeordneten Dr. Ralf Nolten und Klaus Voussem jetzt mitteilen, will der Nahverkehr Rheinland (NVR) die sogenannte „Oleftallinie“ als Schnellbuslinie für die nächsten fünf Jahre fördern. Diese führt von Hellenthal über Schleiden nach Gemünd und von dort nach Kall und ermöglicht den Anschluss an den Zugverkehr. Insgesamt würden im Gebiet des NVR 13 Linien gefördert, dazu stelle das Land NRW und der NVR jährlich rund 3,3 Millionen Euro zur Verfügung. Die Schnellbuslinien würden innerhalb der nächsten beiden Jahre eingerichtet. Oleftallinie soll Hellenthal und Schleiden an den Zugverkehr anbinden weiterlesen

Country-, Folk- und Pop-Rock mit „Ed Stevens Voices“

Bereits im vergangenen Jahr sorgten die „Ed Stevens Voices“ in Nettersheim für Begeisterung. Bild: Uschi Mießeler/Gemeinde Nettersheim
Das Duo „Ed Stevens Voices“ sorgte schon öfter in Nettersheim für Begeisterung. Bild: Uschi Mießeler/Gemeinde Nettersheim

Nettersheim – Das Duo „Ed Stevens Voices“ gastiert am Donnerstag, 9. Juli, 19 Uhr, in der Klosterkapelle in Nettersheim, Klosterstraße 12. Ed Stevens macht seit den 1960er Jahren Musik. Zusammen mit der Sängerin Petra Puhl bilden sie die Gruppe „Voices“. In ihren Konzerten spielen und singen die beiden Songs aus Country-, Folk- und Pop-Rock. Country-, Folk- und Pop-Rock mit „Ed Stevens Voices“ weiterlesen

„Prinzessin auf der Erbse“ als Open-Air-Kindertheater

Auf seiner Suche nach einer passenden Prinzessin erlebt der Prinz so manche Enttäuschung. Bild: Ann-Christin Silber
Auf seiner Suche nach einer passenden Prinzessin erlebt der Prinz so manche Enttäuschung. Bild: Ann-Christin Silber

Bad Münstereifel – Das Tournee-Theater „Tom Teuer“ möchte am Samstag, 1. August, um 16 Uhr im Schleidpark Bad Münstereifel das Theaterstück „Die Prinzessin auf der Erbse“ aufführen. Dabei handelt es sich um eine alternative Erzählung des bekannten Märchens. Ein König lebt glücklich mit seinem Prinzensohn auf einer Insel. Doch dem Prinzen fehlt eine richtige Prinzessin. Und weil es keine auf der Insel gibt, begibt sich der Prinz auf Prinzessinnensuche. Doch das Unterfangen erweist sich als schwieriger als gedacht … „Prinzessin auf der Erbse“ als Open-Air-Kindertheater weiterlesen

NRW verlangt fundierte Auskünfte zu belgischen Endlagerplänen

Ministerpräsident Laschet unterstützt den Protest aus dem Kreis Euskirchen und schaltet sich ein

Die Föderale Agentur für radioaktive Abfälle (ONDRAF) halte sieben Regionen für geeignet, die radioaktiven Abfälle des Landes zu lagern. Mindestens zwei der ausgewählten Regionen befänden sich in unmittelbarer Nähe (ca. 20 bis 30 Kilometer) zum Kreis Euskirchen. Symbolbild: Eifeler Presse Agentur/epa
Die Föderale Agentur für radioaktive Abfälle (ONDRAF) hält sieben Regionen für geeignet, die radioaktiven Abfälle Belgiens zu lagern. Mindestens zwei der ausgewählten Regionen befinden sich in unmittelbarer Nähe (ca. 20 bis 30 Kilometer) zum Kreis Euskirchen. Symbolbild: Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Ministerpräsident Armin Laschet hat dem CDU-Bundestagsabgeordneten aus dem Kreis Euskirchen, Detlef Seif, sowie dem CDU-Landratskandidaten Johannes Winckler jetzt in einem Schreiben mitgeteilt, dass die nordrhein-westfälische Landesregierung die belgische Föderale Agentur für radioaktive Abfälle (ONDRAF/NIRAS) um alle „entscheidungserheblichen Unterlagen“ gebeten habe. Zudem fordere NRW eine Verlängerung der Einwendungsfrist, um die belgischen Pläne einer Prüfung unterziehen zu können. Laschet teile die Sorgen und Befürchtungen über ein mögliches Endlager in der Nähe zur deutschen Grenze. NRW verlangt fundierte Auskünfte zu belgischen Endlagerplänen weiterlesen

„Jugendvilla“ und „JuMo“ starten ab nächster Woche mit Ferienprogramm

Zurückliegende Zeit des „Lock Downs“ war für Jugendliche teilweise nicht leicht zu verarbeiten

Pascal Steinberger (v.l.), Alexander Zimmer (beide Jugendvilla), Cilly von Sturm (Fachbereichsleiterin), Wojciech Hapka (Jugendmobil „JuMo“) und Kerstin Weiland (Jugendvilla) freuen sich auf die jungen leute. Bild: Carsten Düppengießer
Pascal Steinberger (v.l.), Alexander Zimmer (beide Jugendvilla), Cilly von Sturm (Fachbereichsleiterin), Wojciech Hapka (Jugendmobil „JuMo“) und Kerstin Weiland (Jugendvilla) freuen sich auf die jungen Leute. Bild: Carsten Düppengießer

Euskirchen – Mit dem Beginn der Ferien startet die Euskirchener „Jugendvilla“ einen Fotowettbewerb für Kinder und Jugendliche mit dem Titel „Wie sehen deine Corona-Ferien aus?“. Genaue Infos zum Wettbewerb gibt es zum Ferienstart auf dem Blog, der Facebook- und der Instagram-Seite der „Jugendvilla“. Das Gewinner-Foto wird mit einer Sofortbildkamera prämiert, der zweite Preis sind zwei Eintrittskarten ins „Jump House“, der Drittplatzierte kann sich über einen „Air Lounger“ – einen aufblasbaren Sessel freuen. Die Siegerfotos werden online präsentiert. „Jugendvilla“ und „JuMo“ starten ab nächster Woche mit Ferienprogramm weiterlesen

Hexerei und Zauberei im Gemünder Kurpark

Hexe Arabella nimmt den Nachwuchs mit in die Hexen- und Zauberschule. Bild: Veranstalter
Hexe Arabella nimmt den Nachwuchs mit in die Hexen- und Zauberschule. Bild: Veranstalter

Schleiden-Gemünd – Am Sonntag, 28. Juni, will Hexe Arabella die kleinen Besucher des Kinderprogramms im Gemünder Kurpark mit in die Hexen- und Zauberschule nehmen: Wer erkennt mit verbundenen Augen Zaubertrankzutaten oder löst die kniffligen Hexen-Matheaufgaben? Verbiegen kann sich der Nachwuchs beim lustigen Hexen-Yoga, den Zauberstab schwingen und die richtige Haltung auf dem Hexenbesen üben. Anschließend soll jedes Kind ein eigenes Hexen-Schulzeugnis erhalten. Die Hexe Arabella will außerdem eine Menge Hexenbesen mitbringen, die für einen Obolus mit nach Hause genommen werden können. Hexerei und Zauberei im Gemünder Kurpark weiterlesen

„Gefahrenabwehr ist das Verhindern von Erkrankungen“

Die Eifeler Presse Agentur sprach mit dem Chefarzt der Abteilung Rehabilitation am St. Joseph-Krankenhaus in Sankt-Vith, dem Sistiger Karl Vermöhlen, der in Belgien eine Covid-19-Station leitet, über die aktuellen Entwicklungen bezüglich der Pandemie im Kreis Euskirchen – Krankenhäuser im Kreis kamen nie an die Grenzen – Kosten der Anmietung der Eifelhöhen-Klinik als Notreserve durch den Kreis Euskirchen wurden bislang nicht veröffentlicht

Als Chefarzt der fachübergreifenden Rehabilitation in der Klinik St. Joseph im belgischen St. Vith hat Karl Vermöhlen ab Mitte März die neu geschaffene COVID-Abteilung übernommen. Foto: Schott-Fotografie.de
Als Chefarzt der fachübergreifenden Rehabilitation in der Klinik St. Joseph im belgischen St. Vith hat Karl Vermöhlen ab Mitte März die neu geschaffene COVID-Abteilung übernommen. Foto: Schott-Fotografie.de

EPA: Herr Vermöhlen, wie einsam fühlen Sie sich derzeit?

Karl Vermöhlen: (lacht) Sie spielen auf unser letztes Interview von Mitte Mai an, das Sie überschrieben hatten: „Man fühlt sich als jemand, der kritisch nachfragt, oft recht einsam.“ Tja, im Zusammenhang mit der Anmietung der Eifelhöhen-Klinik durch den Kreis Euskirchen, könnte man sagen: Prophetische Worte. „Gefahrenabwehr ist das Verhindern von Erkrankungen“ weiterlesen