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Neuer Solarpark „Merscher Höhe“ soll Strom für grünen Wasserstoff liefern

Landrat Spelthahn sprach von einer „historischen Chance“ für den Kreis Düren – F&S-Geschäftsführer Georg Schmiedel mahnte, Genehmigungsverfahren für Erneuerbare-Energie-Projekte deutlich zu verkürzen, man sei quasi „auf Knopfdruck“ bereit, Solarparks in jeder Größenordnung auf jedem erdenklichen Untergrund zu errichten

Starten mit der Einweihung des Jülicher Solarparks „Merscher Höhe“ in die Wasserstoffzukunft: Thomas Zerres, Geschäftsführer Rurenergie, Uwe Czypiorski, Geschäftsführer F&S solar service, Georg Schmiedel, Geschäftsführer F&S solar, Wolfgang Spelthahn, Landrat Kreis Düren, und Axel Fuchs, Bürgermeister Jülich. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Starten mit der Einweihung des Jülicher Solarparks „Merscher Höhe“ in die Wasserstoffzukunft: Thomas Zerres, Geschäftsführer Rurenergie, Uwe Czypiorski, Geschäftsführer F&S solar service, Georg Schmiedel, Geschäftsführer F&S solar, Wolfgang Spelthahn, Landrat Kreis Düren, und Axel Fuchs, Bürgermeister Jülich. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Jülich – In Jülich wurde am Donnerstagmorgen der neue Photovoltaikpark „Merscher Höhe“ offiziell eingeweiht. Mit seinen verbauten 17.000 Photovoltaikmodulen und einer Leistung von 9,2 Megawattpeak könnte der ungefähr 13 Fußballfelder große Park rein rechnerisch 2500 Drei-Personen-Haushalte mit Grünstrom versorgen. Zukünftig soll mit dem Sonnenstrom grüner Wasserstoff für den Linienverkehr produziert werden. Spelthahn wies darauf hin, dass Wasserstoff zwar ein wichtiges Zukunftsthema sei, doch schaue man genauer hin, so falle Wasserstoff bislang vorwiegend nur als Abfallprodukt in der chemischen Industrie an. In Jülich jedoch wolle man mit der Energie des neuen Solarparks grünen Wasserstoff dezentral produzieren und diesen für die Rurtalbusse und -bahnen nutzen, um damit dem Ziel, den Kreis Düren bis 2024 klimaneutral zu gestalten, einen wesentlichen Schritt näherzukommen. Neuer Solarpark „Merscher Höhe“ soll Strom für grünen Wasserstoff liefern weiterlesen

Buchrezension: Sarah Binzenbach: „Aller Tage Abend“

Was bleibt von einem Menschen nach seinem Tod? Dieser Frage geht die in Nettersheim-Pesch geborene junge Autorin Sarah Binzenbach in ihrem neuen Buch „Aller Tage Abend“ nach und zieht das Fazit: Es bleiben nur Geschichten. Paul ist gestorben, ein Mann, der ein bewegtes Leben hinter sich hatte. Und jetzt sitzen alle beim typischen Beerdigungskaffee in einer Dorfkneipe beieinander und sprechen über Paul. Da ist seine Frau Efi, Pauls Schwester Irene, sein bester Freund Karl, seine Tochter Silke und sein Enkelkind Anni. Jeder hat seine Erinnerung, jeder hat seine Geschichten und Vorstellungen von Paul. Zuweilen widersprechen sie sich, zuweilen scheinen sie schöngefärbt. Und da ist am Ende auch noch Paul selber, der sich in einem Nachlassbrief an die Beerdigungsgesellschaft wendet. Seine Sicht der Dinge scheint kaum jemand im Saal zu goutieren, es werden Stühle gerückt, die Gesellschaft bricht auseinander. Buchrezension: Sarah Binzenbach: „Aller Tage Abend“ weiterlesen

Vor 60 Jahren entging Krekel nur knapp einer schweren Katastrophe

Ein Kreuz im Krekeler Wald erinnert an den Absturz vor 50 Jahren. Ortsvorsteher Hans Dieter Schäfer erinnert sich noch gut an den Riesenlärm, den das Flugzeug vor dem Absturz machte. Bild: Reiner Züll
Ein Kreuz im Krekeler Wald erinnert an den Absturz vor 50 Jahren. Ortsvorsteher Hans Dieter Schäfer erinnert sich noch gut an den Riesenlärm, den das Flugzeug vor dem Absturz machte. Bild: Reiner Züll

Von Reiner Züll Der Starfighter-Pilot Erik Edgar Bedarf opferte für die Krekeler sein Leben, als er sein abstürzendes Flugzeug über das Dorf hinwegzog – Ortsvorsteher Hans Dieter Schäfer: „Es hätte damals viele Tote gegeben“ – Von 916 Starfightern stürzten 292 ab – 116 Piloten verloren ihr Leben

Kall-Krekel – Heute, am 3. September, ist es nunmehr genau 60 Jahre her, als die Krekeler nur deshalb einer schlimmen Katastrophe entgingen, weil der damals 26-jährige Starfighter-Pilot Erik-Edgar Bedarf sein Leben opferte, um zu verhindern, dass seine brennende F-104 in das Dorf stürzte. „Der Pilot opferte sich für Krekel“ berichtete der „Kölner Stadt-Anzeiger“ damals einen Tag nach dem tragischen Unglück. Vor 60 Jahren entging Krekel nur knapp einer schweren Katastrophe weiterlesen

Projekt „WILDE VIELFALT im Museum“ fährt die Ernte ein

Umweltbildungsprojekt erhält seltene Wildpflanzen der Eifel – Holger Glück, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Fördervereins LVR-Freilichtmuseum Kommern und Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Euskirchen: „Wir freuen uns, dass unser Förderverein auch bei der praktischen Umsetzung unterstützen kann“

Freuten sich über eine reiche Ernte an Projektergebnissen (v.l.n.r.): Thomas Muchow, Geschäftsführer Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, Holger Glück, stv. Vorstandsvorsitzender Förderverein Rheinisches Freilichtmuseum, Karsten Möhring, Vorstandsvorsitzender Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW, Bernhard Conzen, Vorstandsvorsitzender Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, Prof. Dr. Wolfgang Schumacher, ehem. Vorstandsmitglied Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, Dr. Carsten Vorwig, Leiter LVR-Freilichtmuseum Kommern. Bild: Stiftung Rheinische Kulturlandschaft
Freuten sich über eine reiche Ernte an Projektergebnissen (v.l.n.r.): Thomas Muchow, Geschäftsführer Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, Holger Glück, stv. Vorstandsvorsitzender Förderverein Rheinisches Freilichtmuseum, Karsten Möhring, Vorstandsvorsitzender Stiftung Umwelt und Entwicklung NRW, Bernhard Conzen, Vorstandsvorsitzender Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, Prof. Dr. Wolfgang Schumacher, ehem. Vorstandsmitglied Stiftung Rheinische Kulturlandschaft, Dr. Carsten Vorwig, Leiter LVR-Freilichtmuseum Kommern. Bild: Stiftung Rheinische Kulturlandschaft

Kommern – Noch sind es einige Tage bis zum Erntedankfest, doch schon jetzt gibt es in Kommern Anlass für eine Erntebilanz der besonderen Art: Das dreijährige Wildkräuter-Projekt „WILDE VIELFALT im Museum“ nähert sich seiner Zielgeraden und so ist es nun an der Zeit, die Erträge der Projektarbeit in Augenschein zu nehmen. Und diese Ergebnisse geben durchaus Grund zum Feiern –nicht nur, weil das Projekt gerade von der UN-Dekade zur Wiederherstellung von Ökosystemen als „Hervorragendes Beispiel der UN-Dekade“ ausgewählt wurde: Projekt „WILDE VIELFALT im Museum“ fährt die Ernte ein weiterlesen

Über 12.000 Euro für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer

Kundenspendenprogramm „GiroCents“ der Kreissparkasse Euskirchen unterstützt fortlaufend gemeinnützige Institutionen im Kreisgebiet

Mit gesammeltem „Kleingeld“ aus dem Kundenspendenprogramm „GiroCents“ konnte die Kreissparkasse Euskirchen über 12.000 Euro an Vereine ausgeben, wie die KSK Vorstandsmitglieder Holger Glück (v.l.) und Wolfgang Krüger sowie Vorsitzender Udo Becker berichten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa
Mit gesammeltem „Kleingeld“ aus dem Kundenspendenprogramm „GiroCents“ konnte die Kreissparkasse Euskirchen über 12.000 Euro an Vereine ausgeben, wie die KSK Vorstandsmitglieder Holger Glück (v.l.) und Wolfgang Krüger sowie Vorsitzender Udo Becker berichten. Bild: Tameer Gunnar Eden/Eifeler Presse Agentur/epa

Kreis Euskirchen – Über 12.000 Euro sind im vergangenen halben Jahr durch das Kundenspendenprogramm „GiroCents“ der Kreissparkasse Euskirchen (KSK) zusammengekommen. Die stolze Summe wird nun an sechs Institutionen im Kreisgebiet verteilt, wie Udo Becker, KSK-Vorstandsvorsitzender, jetzt berichtet: „Gerade unsere Vereine sind durch Flutfolgen und die Corona-Situation schwer belastet. Neben den Ausschüttungen unserer Stiftungen können wir gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden mit »GiroCents« ein wenig unter die Arme greifen.“ Über 12.000 Euro für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer weiterlesen

Am Wassersportsee wurden die Kreismeister im Fahren gekürt

Dorit Santema, Johanna Bierth und Barbara Bierth sicherten sich die ersten Plätze – KSK-Vorstandsmitglied Holger Glück durfte aus Dank für das treue Sponsoring eine Ehrenrunde in der Kutsche drehen

Die Kreismeister Fahren (v.l.), Barbara Bierth mit „Don Camillo und Pepone“, Dorit Santema mit „Boogie Woogie“ und Johanna Bierth mit „Diego“ wurden von Juliane Vetter und KSK-Vorstandsmitglied Holger Glück prämiert. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Kreismeister Fahren (v.l.), Barbara Bierth mit „Don Camillo und Pepone“, Dorit Santema mit „Boogie Woogie“ und Johanna Bierth mit „Diego“ wurden von Juliane Vetter und KSK-Vorstandsmitglied Holger Glück prämiert. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Zülpich – Der Fahrverein St. Medardus Zülpich wurde bereits im Oktober 1985 als Fahrverein St. Medardus Wisskirchen gegründet. Aus den ursprünglich elf Gründungsmitgliedern sind heute über 180 ordentliche Mitglieder geworden, so dass der Fahrverein der mitgliederstärkste im ganzen Kreisverband für Pferdesport Euskirchen ist. Motiv der Gründer war es, die im Kreis Euskirchen weitgehend in Vergessenheit geratene Kunst des Anspannens und Fahrens zu neuem Leben zu erwecken. Das scheint prima gelungen zu sein, wie man sich am Samstag und Sonntag auf dem Vereinsgelände in der Nähe des Wassersportsees überzeugen konnte. Dort wurden die Kreismeisterschaften im Fahren 2022 ausgetragen. Am Wassersportsee wurden die Kreismeister im Fahren gekürt weiterlesen

Kreis-Bürgerfest lockte Tausende von Gratulanten an

Der 50. Geburtstag des Kreises Euskirchen wurde rund um das Kreishaus zünftig gefeiert – Große finanzielle Unterstützung durch die Kreissparkasse Euskirchen – Auf speziell eingerichteten „Straßen“ standen Nachhaltigkeit und Gefahrenabwehr im Mittelpunkt

Tausende von Besucherinnen und Besuchern kamen am Sonntag zum Kreishaus, um den runden Geburtstag des Kreises Euskirchen zu feiern. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Tausende von Besucherinnen und Besuchern kamen am Sonntag zum Kreishaus, um den runden Geburtstag des Kreises Euskirchen zu feiern. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Euskirchen – Mit einem großen Bürgerfest feierte der Kreis Euskirchen am vergangenen Sonntag seinen 50. Geburtstag. Die Veranstaltung rund um das Kreishaus zeichnete sich vor allem durch ein Füllhorn an Informationen aus, mit dem sich zahlreiche Institutionen, Einrichtungen und Unternehmen im Kreis dem Publikum vorstellten. Aber auch für ein abwechslungsreiches Unterhaltungsprogramm war gesorgt. Eigentlich sollte zur Geburtstagsfeier auch der Erweiterungsbau der Kreisverwaltung samt Leitstelle fertig sein. Doch daraus wurde nichts, was allerdings auch niemanden störte, da die Feierlichkeiten ohnehin draußen stattfanden. Eine weitaus zielgenauere Punktlandung hingegen vollbrachte das Orga-Team der Kreisverwaltung rund um Tamara Empt und Corinna Lawlor, die bereits Anfang des Jahres mit der Planung des Bürgerfestes begonnen hatten. Coronabedingt stand das Fest lange unter Vorbehalt und wurde zunächst nur mit angezogener Handbremse geplant. Kreis-Bürgerfest lockte Tausende von Gratulanten an weiterlesen

Großes Kirmesprogramm im Saal Gier

Volles Programm vom 27. bis 29. August – Samstag Oldie-Disco mit Karaoke-Wettbewerb, sonntags Frühschoppen mit „MacHenry“, und  montags musikalischer Dämmerschoppen – Eintritt frei an allen Tagen 

Nach jahrzehntelanger Abstinenz gibt es sonntags im Saal Gier wieder einen Kirmesfrühschoppen. Für zünftige, urige Kirmesmusik sorgt das Duo „MacHenry“. Foto: Reiner Züll
Nach jahrzehntelanger Abstinenz gibt es sonntags im Saal Gier wieder einen Kirmesfrühschoppen. Für zünftige, urige Kirmesmusik sorgt das Duo „MacHenry“. Foto: Reiner Züll

Kall – Kall feiert von Samstag bis Montag, 27. bis 29. August, Kirmes. Nachdem lange Zeit Unsicherheit geherrscht hatte, ob, wie und wo überhaupt Kirmes in Kall gefeiert werden kann, hat der Verein zur Erhaltung der Gaststätte Gier kurzfristig dazu entschlossen, die Initiative zu ergreifen und an allen drei Tagen musikalische Veranstaltungen im Saal anzubieten. Großes Kirmesprogramm im Saal Gier weiterlesen

E-Bike-Sharing in Keldenich

Ein Netz von acht virtuellen E-Bike-Stationen für ein Jahr über den Ort verteilt

Nach Bürvenich im Stadtgebiet Zülpich macht das Dorfrad-Projekt jetzt Station in Kall-Keldenich. Landrat Markus Ramers (rechts) und Vertreter der RVK, der Gemeinde Kall und der Firma Nextbike stellten das Projekt jetzt vor. Foto: W. Andres / Kreis Euskirchen
Nach Bürvenich im Stadtgebiet Zülpich macht das Dorfrad-Projekt jetzt Station in Kall-Keldenich. Landrat Markus Ramers (rechts) und Vertreter der RVK, der Gemeinde Kall und der Firma Nextbike stellten das Projekt jetzt vor. Foto: W. Andres / Kreis Euskirchen

Kall-Keldenich – Mit dem „Eifel e-Bike“ erhielt der Kreis Euskirchen im Jahr 2021 einen klimafreundlichen, alternativen Mobilitätsservice mit enger Verknüpfung zum ÖPNV. In Kall-Keldenich gibt es im Rahmen eines Probebetriebs unter dem Titel Dorfrad ab sofort eine verstärkte Verfügbarkeit des Angebots. E-Bike-Sharing in Keldenich weiterlesen

Mit dem Fahrrad zu Bildung und Arbeit

Rotarier aus Euskirchen und Sri Lanka ermöglichen Jugendlichen und einkommensschwachen Familien in Sri Lanka den Weg zu Schule und Arbeit – Gesucht werden gebrauchte, verkehrssichere Fahrräder

Kalika Wagner-Gillen (Bildmitte) hat die Hilfsinitiative ins Leben gerufen und engagiert sich mit Unterstützung des Rotary Clubs Euskirchen für die Menschen in Sri Lanka. Das Entwicklungsland steckt seit Jahren in einer tiefen Krise. Bild: Rotary Club Euskirchen
Kalika Wagner-Gillen (Bildmitte) hat die Hilfsinitiative ins Leben gerufen und engagiert sich mit Unterstützung des Rotary Clubs Euskirchen für die Menschen in Sri Lanka. Das Entwicklungsland steckt seit Jahren in einer tiefen Krise. Bild: Rotary Club Euskirchen

Kreis Euskirchen/Sri Lanka In Sri Lanka ist die wirtschaftliche Situation, bedingt durch die dortige Politik, Corona und die steigenden Energiekosten, katastrophal. Für die Bevölkerung gibt es oft weder Benzin noch Gas. Gekocht wird dann, soweit möglich, mit Holz. Öffentliche Verkehrsmittel stehen nur bedingt und unzuverlässig zur Verfügung. Die Schulen sind häufig geschlossen, weil aufgrund von Treibstoffmangel Schüler und Lehrer den weiten Weg zur Schule oft nicht zurücklegen können. Unterricht wird dann in Privatinitiativen organisiert. Vielen Arbeitnehmern fehlt dauerhaft die Möglichkeit, ihre Arbeitsstätte zu erreichen und ihren Lebensunterhalt zu verdienen“, weiß Kalika Wagner-Gillen, die selbst aus Sri Lanka stammt und die Lage vor Ort daher bestens einschätzen kann. Mit dem Fahrrad zu Bildung und Arbeit weiterlesen