Schlagwort-Archive: Landesbetrieb Wald und Holz NRW

Kreuzkröte bekommt ein paar neue Tümpel

Früher lebte sie in den Bodensenken und Fahrrinnen, die die Panzer auf dem Truppenübungsplatz hinterließen – HIT Umwelt- und Naturschutzstiftung sowie Stiftung Nationalpark Eifel geben der Amphibie jetzt neuen Lebensraum

Ohne menschliche Unterstützung verliert die Kreuzkröte auf der Dreiborner Hochfläche immer mehr Lebensräume. Bild: T. Hahn
Ohne menschliche Unterstützung verliert die Kreuzkröte auf der Dreiborner Hochfläche immer mehr Lebensräume. Bild: T. Hahn

Schleiden-Gemünd – „Bufo calamita“, die in Nordrhein-Westfalen seltene Kreuzkröte, benötigt aktive Unterstützung. Sie findet immer weniger geeignete Tümpel im Nationalparkgebiet, um sich fortzupflanzen. Die Nationalparkverwaltung will ihr nun helfen: Biologen und Forscher suchten in der Managementzone der Offenlandschaft geeignete Stellen, um dort Kleingewässer anlegen zu lassen. Vor Ort informieren Text- und Bildertafeln über die Maßnahme für den Artenschutz im Nationalpark. Kreuzkröte bekommt ein paar neue Tümpel weiterlesen

Breite Akzeptanz für den Nationalpark Eifel

Erster umfassender Bericht zu soziökonomischen Untersuchungen veröffentlicht – Nationalparkbesucher sind besonders umweltbewusst – Anwohner sind mit Ge- und Verboten überwiegend einverstanden

Die Generation 50plus ist im Nationalpark besonders stark vertreten. Aber auch Familien mit Kindern bis 14 Jahren komen gerne in den Nationalpark. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Die Generation 50plus ist im Nationalpark besonders stark vertreten. Aber auch Familien mit Kindern bis 14 Jahren komen gerne in den Nationalpark. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa.

Kall-Urft – Wie viele Besucher hat der Nationalpark? Gibt er der Region wirtschaftliche Impulse? Wirken sich Naturerlebnisangebote im Park negativ auf die sensible Natur aus? Diese und weitere Fragen sind Gegenstand der seit Nationalparkgründung fortwährenden Evaluierung des Nationalparks Eifel und seiner Angebote. Die Untersuchung der Wechselbeziehung zwischen Mensch und Natur, das sogenannte Sozioökonomische Monitoring (SÖM), gibt Aufschluss über Chancen und Defizite des Nationalparks Eifel und ist Grundlage für seine optimale Entwicklung. Ein umfassender Bericht fasst nun erstmals alle Ergebnisse während der ersten sieben Nationalparkjahre durchgeführten Untersuchungen im Nationalpark zusammen. Breite Akzeptanz für den Nationalpark Eifel weiterlesen

Weniger als ein Viertel aller Waldbäume ist noch gesund

10.000 Einzelbäume wurden für den aktuellen Waldzustandsbericht begutachtet – Stärkere Auswirkungen des Klimawandels als befürchtet – Allein bei der Buche stiegen die deutlichen Schäden binnen eines Jahres von 36 auf 55 Prozent

Oberflächlich betrachtet sehen unsere Wälder gut aus, doch bei genauerem Hinsehen ist der Zustand vieler Bäume erschreckend. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa
Oberflächlich betrachtet sehen unsere Wälder sehr gut aus, doch bei genauerem Hinsehen ist der Zustand vieler Bäume erschreckend. Bild: Michael Thalken/Eifeler Presse Agentur/epa

Eifel – Der Zustand des Waldes in Nordrhein-Westfalen hat sich 2011 im Vergleich zum Vorjahr weiter verschlechtert. Das ist das Ergebnis des aktuellen Waldzustandsberichts, den NRW-Umweltminister Johannes Remmel kürzlich gemeinsam mit dem Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz NRW, Andreas Wiebe, in Düsseldorf vorgelegt hat. Weniger als ein Viertel aller Waldbäume ist noch gesund weiterlesen